Blog tut gut

Vor kurzem hat mich die liebe Rebecca von frei-mutig.de auf die #Blogparade “Das Blog – ein Medium von gestern?” von Start:Talking hingewiesen und gefragt, ob ich auch mitmachen möchte. Da musste ich nicht lange überlegen und hab spontan “JA” gesagt.

Blogs sind in der Fülle der sozialen Medien in den letzten Jahren ein bisschen in den Hintergrund getreten, gehören aber noch lange nicht zum “alten Eisen”. Denn für mich gilt vor allem: Blog tut gut.

Warum mir mein Blog gut tut

Ich möchte ehrlich sein: In erster Linie blogge ich für mich. Ich freue mich daher umso mehr, über die vielen positiven Reaktionen und Kommentare der letzten Monate, die mir zeigen: Der Blog erfreut auch andere Menschen, Freunde, Bekannte und viele (noch) Unbekannte. Das macht Mein Lebensspiel zu einem stetig wachsenden und echten Herzensprojekt.

Darum tut mit mein Blog gut:

Weil es mir gut tut zu bloggen.
Weil es mir gut tut zu schreiben.
Weil es mir in den letzten Monaten viel Positives zurückgegeben hat.
Weil mein Selbstwertgefühl einen richtigen Push bekommen hat.
Weil es mir viel Freude bereitet, Themen zu überlegen, Beiträge zu erarbeiten, Bilder auszuwählen und Artikel zu veröffentlichen.
Weil ich mich über jeden Kommentar und jeden Leser sooooooo freue.
Weil durch den Blog wunderbare neue Menschen, Persönlichkeiten in mein Leben getreten sind.

Und zu guter Letzt:
Weil mich der Blog erfüllt und durch diese schwere Pandemie-Zeit (und hoffentlich auch darüber hinaus) trägt.

Wie kam es zum Blog Mein Lebensspiel?

Schon sehr sehr sehr sehr lange trage ich den Gedanken, ein eigenes Buch schreiben zu wollen, mit mir herum. Dazu gekommen bin ich nie. Die Idee “Das mach ich in der Elternzeit – da hab ich Zeit”, hat sich als komplett abwegig herausgestellt und seitdem wollte sich der richtige Zeitpunkt auch nicht einstellen.

Über eine Bekannte, die ein ähnliches Ziel hatte und darüber auf die Idee zu einem Blog kam, begann bei mir das Thema Blog immer mehr Raum einzunehmen. Wenn schon kein Buch, dann vielleicht ein eigener Blog. Das wäre doch was.

Ich könnte endlich wieder Schreiben und über den Blog meinem Traum vom eigenen Buch Stück für Stück näher kommen.

Die große Frage: Zu welchem Thema soll ich bloggen?

Da kam der Corona-Lockdown im März 2020 und mit ihm ein bisschen mehr Zeit. Zeit, um mir Gedanken über einen eigenen Blog zu machen. Den letzten Schubs gab mir eine Arbeitskollegin, die meinte: “Einfach machen”. Also hab ich gemacht.

Was soll ich sagen: Das war eine mehr als herausragende Idee.

Die ersten Monate und der Blog tat gut

Die Grundidee war anfangs sehr vage. Auch thematisch wollte und konnte ich mich nicht so richtig festlegen. Mittlerweile haben sich die Kernthemen Entschleunigung und Achtsamkeit rund um die bodenständigen Hobbies Gärtnern und Nähen herauskristallisiert.

Ob es dabei bleibt, ich weiß es nicht. Ich lasse mich und den Blog bewusst treiben, schaue gerne nach links und nach rechts und bin gespannt, wie sich Mein Lebensspiel weiterentwickelt.

Parallel zum Start des Blogs habe ich von meinem Arbeitgeber die Chance erhalten, an einem Working out Loud Circle (WOL) teilzunehmen (dazu demnächst mehr, versprochen). Bei WOL dreht sich alles um den Aufbau von Beziehungsnetzwerken und die soziale Vernetzung. In diesem ersten Circle habe ich mir den Aufbau des Blogs und meine Social Media Kanäle vorgenommen und bin sichtbarer geworden.

Für meinen Blog sind die Kanäle Twitter, Facebook und Pinterest relevant. Meine Social Media Sichtbarkeit ist daher immer mit dem Blog verknüpft und bringt mir Leser auf den Blog. Denn hier kann ich ins Detail gehen und mich selbst am besten ausdrücken. Daher habe ich mich aktuell bewusst gegen Instagram entschieden. Ich freue mich aber selbstverständlich über jedes Like, jeden Retweet und jeden Kommentar über jeden Kanal.

Mein Fazit: Blog tut gut

Ob der Blog ein Medium von gestern ist, ist mir ehrlich gesagt, egal.

Denn: Mein Blog tut mir und hoffentlich auch meinen Lesern gut. Genauso wie mir und vielen anderen Bloggern das Bloggen gut tut.

Alles darüber hinaus ist eine tolle Zugabe. In diesem Sinne: #liveloveblog

3 Kommentare

  1. Rebecca

    Liebe Miriam,
    ich freue mich so, dass Du ganz spontan bei der Blogparade mitgemacht hast! Dein Text klingt so, als hättest Du dabei genauso viel Spaß wie ich gehabt 😉 Es ist schön, mit Dir gleich am Anfang der Reise in die Bloggerwelt jemanden kennengelernt zu haben, der sich mutig ins Abenteuer wirft und mit ganz viel Herz bei der Sache ist. Bin sehr gespannt, wie es auf Deinem Blog weitergeht.
    Herzliche Grüße und bis bald,
    Rebecca

  2. Peter

    Hallo Miriam,
    ich sehe, dass auch Du zum Blog und bloggen gekommen bist, wie die “Jungfrau zum Kind”, wie man so schön sagt. Auch dass Du dich nicht auf ein Thema spezialisiert hast, sondern mehrere, die sich ergänzen, finde ich gut – weil nicht alltäglich.
    Ich bin sowieso kein Verfechter dieser Nischenblogs – wurden ja immer wieder als Lösung für sinkende Zugriffszahlen empfohlen.
    “Die Reduktion auf ein einziges Thema über das man schreibt, bringt mehr Leser.” Dies wurde auch mit einer Metapher (MERKE: Gurus sprechen gern in Metaphern!) untermauert: “wer für Alle schreibt, schreibt für Keinen”. Doch dazu möchte ich – sozusagen als ANTIGURU – entgegnen: “Im Gegenteil! Wer für ALLE schreibt, schreibt für JEDEN!”
    Bei social Media gehen unsere Meinungen eher auseinander – ich habe festgestellt, dass es für mich eher Zeitverschwendung ist – meine Leser kommen zu fast 100% über google. Deshalb ist das Thema Stammleser auch für mich eher unbedeutend..
    Ich wünsch Dir noch viel Spaß bei Meikes Parade und weiterhin viel Erfolg beim bloggen.. 🙂
    CU
    Peter

    • Miriam

      Lieben Dank, Peter, für deinen ausführlichen Kommentar.

      Das Thema spitze Zielgruppe / Nischenthemen kann je nach persönlichem Ziel bestimmt gut funktionieren. Da bei mir das Bloggen, das Schreiben aktuell stark im Zentrum steht, lasse ich mich noch viel treiben und bin schon jetzt gespannt, wo mich der Blog hinführt. Mein Gefühl sagt mir: Das ist für den Moment der richtige Weg und dieser Weg, diese Reise wird noch eine ganze Weile andauern. Toll!

      Social Media ist immer ein sehr zweischneidiges Schwert von “Wie viel möchte ich von mir (persönlich) preisgeben” und “Wie wichtig ist mir die Vernetzung mit anderen Personen über diese Kanäle”. Mir persönlich ist das Thema Vernetzung in den letzten Wochen sehr wichtig geworden. Dazu bald mehr in einem Beitrag zu dem herausragenden Programm Working out Loud – ein Programm, das mich gefesselt hat und das aus einer Social Media Muffeline, eine nennen wir es mal gute Social Media Bekannte gemacht hat. Und hey: Ohne Twitter hätte ich nicht von der tollen Blogparade erfahren 🙂
      Am Ende kommt es wie bei allem im Leben auf die richtige Dossierung an. Und immer gilt: Alles kann, nichts muss 🙂

      In diesem Sinne, frohes Bloggen und frohes Vernetzen!
      Miriam

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