Kategorie: GARTENIDEEN

Ein Garten ist so Vieles: Rückzugsort, Treffpunkt, Spielplatz, Grillzone, zweites Wohnzimmer, eigener Wochenmarkt, Ruheoase. Der beste Ort zur Entschleunigung. Finde Gartenideen für dein Zuhause für jede Jahreszeit. Was blüht wann? Welche Blume passt zu welcher Staude? Welches Gemüse kommt ins Hochbeet? Lass uns gemeinsam den Garten erkunden, entdecken und am Ende schmecken.

Gärtnern für Faule: Stauden und Blumen, die immer wieder kommen

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Ein bunt blühender Garten ist der Traum vieler Gartenbesitzer:innen. Viele verbinden ein buntes Paradies jedoch mit viel Arbeit und Aufwand. Deshalb heißt es heute “Gärtnern für Faule”. Denn mit der richtigen Pflanzenauswahl hast Du kaum Arbeit und kannst deinen Blütentraum vom Liegestuhl aus genießen.

Ich stelle Dir heute 15 Stauden und tolle Blumen vor, die wenig Arbeit machen und im Falle der Stauden mit den Jahren immer prächtiger werden. Sie verzaubern den Garten und bringen buntes Cottage Garden Flair. Außerdem sorgen sie beinahe rund ums Jahr für bunte Farbtupfer in Deinen Beeten und Rabatten.

Tipps vorab – worauf Du beim Gärtnern für Faule achten solltest:

Wichtig, damit Dein easy peasy Blütentraum wahr werden kann: Auch Pflanzen haben Bedürfnisse und diese sollten nicht ignoriert werden. Beachte bei der Planung Deiner Beete und Rabatten daher immer die besonderen Ansprüche der jeweiligen Blumen bzw. Stauden:

Standort: Wo fühlt sich die Pflanze am wohlsten? Mag sie einen sauren Boden, viel Licht, wenig Licht, volle Sonne oder eher Schatten? Verträgt die Pflanze Staunässe oder steht sie lieber trocken? Wie viel und womit solltest Du düngen und wie gut kommt die Pflanze durch (kalte) Winter und heiße, trockene Sommer?

Wenn Du diese Punkte beachtest, dann belohnen dich Deine neuen Mitbewohner mit jeder Menge frischer und bunter Blüten – Jahr für Jahr und fast ohne Arbeit.

Auf diese pflegeleichten Stauden und Blumen solltest Du in Deinem Garten auf keinen Fall verzichten:

Die Ersten im Jahr

  • Christ- und Lenzrosen: Bei der Christrose ist der Name Programm, denn sie blüht häufig schon rund um Weihnachten. Die Lenzrosen starten Ende Januar / Anfang Februar durch. Machen musst Du nichts. Sie kommen von allein, lediglich die verblühten Blätter kommen weg, sobald sich die ersten neuen Spitzen aus der Erde schieben. Bei den Lenzrosen kommen die Blätter, sobald die Blüten beginnen zu welken. Die Blätter bleiben bis weit in den Winter grün und schmücken das Beet.
  • Zwiebelige Frühblüher: Mit den Schneeglöckchen und Winterlingen beginnt der Zwiebelblumen-Reigen. Krokusse, Narzissen, Tulpen, Blausternchen, Hasenglöckchen und so weiter strecken nur wenig später ihre Köpfchen aus dem Boden. Damit ihr die bunte Pracht im kommenden Jahr genießen könnt, setzt euch jetzt schon einen Reminder, denn die Zwiebeln wollen im (Spät-)Herbst in die Erde! Außer in die Erde setzen, ist weiter nichts zu tun, es sei denn, Du erträgst die welken Blätter nicht. Grundsätzlich solltest Du die Überreste jedoch im Beet belassen, da die Zwiebelblüher ihre Kraftreserven fürs kommende Jahr aus den alten Blättern ziehen.

Bunter Frühling und Sommer

  • (Stauden-)Pfingstrosen: Rund um Pfingsten also von Mai bis Juni ist die große Zeit der Pfingstrosen. Die grandiosen Blüten sind einfach zauberhaft und nach der Blüte bleibt Dein Beet Dank der Blätter weiterhin schön grün. Aufwand: Im zeitigen Frühjahr müssen Stauden-Pfingstrosen eine handbreit über dem Boden zurückgeschnitten werden und vor der Blüte solltest Du unbedingt an eine Stütze denken, damit die Pracht nicht abknickt. Achtung: Nicht mit Strauch-Pfingstrosen verwechseln, diese erwarten eine andere Pflege!
  • Flockenblumen: Die sind einfach nur herrlich unkompliziert und bestechen durch ein schickes Blau im saftigen Grün. Bei uns kommen sie wild, versamen sich fleißig und ich entdecke laufend neue Grüppchen im Garten. Sie neigen (zumindest bei mir) zu Läusen, dann schneide ich sie radikal runter. Meist belohnen sie den Rückschnitt mit einer zweiten Blüte.
  • Steppensalbei*: Auch so ein einfacher Geselle. Wer sich mit einer einmaligen Blüte zufrieden gibt, schneidet den Steppensalbei im zeitigen Frühjahr zurück. Wer eine zweite Blüte möchte, schneidet ihn direkt nach der ersten Blüte um ca. 1/3 zurück und düngt ein wenig. Einige Wochen später erscheint dann die zweite Blütenpracht.
  • Akelei: Hach, die haben es mir so richtig angetan. So wunderbar filigran und zierlich! Akeleien scheinen über den Rabatten zu schweben und sind einfach ein Traum. Und machen keine Arbeit. Ich lass sie bis im Herbst stehen, schüttle die Samen überall dort raus, wo ich kommendes Jahr welche haben möchte. Ansonsten vermehren sich diese Zweijährigen von allein.
  • Taglilie: Erst konnte ich der Taglilie nichts abgewinnen, aber nun ist die Liebe da. Die Blüten sind zwar nur einen Tag geöffnet, dafür kommen laufend neue und tun muss man eigentlich nichts. Je nach Ausuferungsgrad kann man sie alle paar Jahre teilen, aber das empfiehlt sich ja bei den meisten Stauden.
  • Phlox: Zum Phlox kann ich noch gar nicht viel erzählen – er ist frisch gepflanzt. Aber ich finde ihn wunderschön und freue mich schon heute auf die erste Blüte. Auch hier beschränkt sich der Arbeitsaufwand auf den Rückschnitt im Frühjahr und ein evtl. Teilen nach einigen Jahren. Und: Stütze nicht vergessen!
  • Scheinsonnenhut: Siehe Phlox 🙂

Späte Blüte bis weit in den Herbst

  • Fetthenne: Blüht wunderschön im späten Sommer bis weit in den Herbst und ist wichtige Futterquelle für Insekten. Ende Mai mach ich hier einen Chelsea Chop, damit sie nicht auseinanderbricht. Ansonsten ist nur der Rückschnitt im zeitigen Frühjahr angesagt.
  • Herbstastern: Auch sie sind wirklich unkompliziert. Pflanzen, an den Blüten erfreuen, Rückschnitt im Frühjahr und alle paar Jahre Teilen. Fertig.

Essbar, apart und unkompliziert: Kräuter

  • Salbei: Wie der Ziersalbei auch, ist auch der “echte” Salbei einfach zufriedenzustellen. Ein leichter Rückschnitt im Frühjahr und er treibt wieder munter aus.
  • Rosmarin*: Einmal gepflanzt und gut ist. Gut eingewurzelt kann beim Rosmarin fast nichts schief gehen.
  • Lavendel:* Nach der Blüte kommen die verwelkten Blüten ab und im Spätsommer kürze ich ihn runter. Ich schneide auch eine frühe Blüte komplett ab und werde dann immer wieder mit neuen Blüten überrascht.
  • Thymian*: Hier erfolgt der Rückschnitt bei mir v.a. durch die laufende Ernte. Wenn er zu verholzen droht, kürze ich etwas radikaler, ansonsten lasse ich ihn in Ruhe.

Was Du grundsätzlich bei den mediterranen Kräutern beachten solltest, v.a. wenn Du in den raueren Gegenden Deutschlands wohnst, ist ein ausreichender Schutz im Winter.

Je nachdem macht es auch Sinn, die Schätze auszugraben oder grundsätzlich im Topf zu ziehen und im Winter ins Haus zu nehmen. Bei mir hier im Südwesten hat bei den eingepflanzten bisher eine gute Laubschicht ausgereicht. Der Rosmarin im Topf jedoch hat diesen Winter sehr gelitten. Trotz dickem Winterfell.

Gärtnern für Faule: Ein Tipp zum Schluss

Viele ein- und zweijährige Sommerblumen erscheinen auf den ersten Blick pflegeintensiver als Stauden. Man muss immer wieder neu säen und schauen, wo man die Schönheiten platziert. Aber: Viele von ihnen versamen sich zuverlässig von selbst und überraschen einen so jedes Jahr an neuen Standorten.

Bei uns wachsen dieses Jahr unglaublich viele Margeriten und die Mohnsamen*, die ich im zeitigen Frühjahr ziemlich wild ausgestreut hab, zeigen überall kleine Pflänzchen, die dann (leider erst) im nächsten Jahr blühen werden und sich dann weiterverbreiten dürfen.

Patagonisches Eisenkraut, Cosmeen, Bartnelken, Löwenmäulchen* usw. habe ich dieses Jahr vorgezogen und ich hoffe, dass sie sich so wohl fühlen, dass sie 2022 ganz von alleine wieder erblühen 🙂

Fazit: Ein schöner Garten kann so einfach sein

Du siehst: Einfacher geht es kaum. Bei den meisten hier aufgelisteten Stauden, genügt der Rückschnitt im zeitigen Frühjahr und die meisten Blumen sind vollauf zufrieden, wenn Du dir regelmäßig einen schönen Strauß machst und ein wenig beim versamen hilfst.

Und nun: Auf in den Liegestuhl oder die Hängematte. Genieß die bunte Blütenpracht und lass die Seele baumeln. Tut gut. Versprochen.

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Nützlinge im Garten und der natürliche Kreislauf vor Deiner Türe

Ich liebe Honig. Du auch?
Ich mag aber auch bunte Schmetterlinge, gepunktete Marienkäfer, dicke Hummeln, stachelige Igel, bunte Blumen und Blüten, leckeres Gemüse aus dem eigenen Garten und von allem möglichst viel.

Und da wären wir beim Thema: Denn das Eine geht nicht ohne das Andere. Deshalb beschäftigen wir uns heute mit den Nützlingen im Garten und dem natürlichen Kreislauf vor Deiner Türe.

Bitte beachte, ich schreibe häufig vom Garten, damit meine ich aber selbstverständlich auch alle Balkongärtner – fühlt euch bitte immer ein- und nicht ausgeschlossen.

Das wir immer weniger Insekten haben, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Gerade auf dem Land ist die Zahl der Insekten sogar stärker rückläufig als in der Stadt. Denn dort finden die kleinen Wesen mittlerweile einen bunt(er) gefüllten Tisch als in der freien Natur. Das liegt u.a. an den Monokulturen und der damit schwindenden Biodiversität.

Doch auch wenn man durch die Straßen läuft und in die Gärten linst, bietet sich immer wieder ein tristes Bild: Rasen, möglichst kurz geschoren ohne Blümchen, immergrüne Hecken und ab und an ein Pflänzchen, mit bissel Blüten. Vermutlich zur Beruhigung des schlechten Gewissens. Getoppt werden diese “grünen Oasen” nur noch von den Schotterwüsten-Vorgärten. Aber dazu wurde bereits genug gesagt und geschrieben.

Nützlinge im Garten: Bienen und Insekten freuen sich über kleine, feine Unterkünfte und Futter
Nicht nur die Bienen freuen sich über einen “all-inclusive” Garten mit Unterkunft und Vollpension.

Warum wir die Nützlinge im Garten brauchen

Für die Bestäubung der Blüten quer durch den Nutz- und Ziergarten – klar, das wissen wir alle noch aus der Schule. Die Bestäubung ist vielleicht der wichtigste Punkt, weshalb die Nützlinge unverzichtbar für uns alle sind. Ohne summende und brummende Insekten kein Gemüse, kein Obst, keine Früchte.

Aber die Nützlinge im Garten schützen auch die Pflanzen vor Schädlingen. So ist die Leibspeise der Marienkäfer die kleine Blattlaus. Andere Nützlinge wie die Ameisen sind der natürliche Aufräum- und Putztrupp in unserem Garten. Dazu zählt auch ein intaktes Bodenleben mit Regenwürmern etc. Sie sorgen für lockere Erde, verzehren Pflanzenreste und lassen kostbaren Boden entstehen, der unser Gemüse perfekt wachsen lässt. Oder der Tigerschnegel, der sieht aus wie eine Nacktschnecke, ist aber deutlich cooler: Der gestreifte Nützling vertilgt gerne die Gelege ebenjener nackten Gesellen und schützt somit unsere Gemüsepflänzchen.

Ein Tigerschnegel ist ein nützlicher Helfer, denn er frisst Nacktschnecken bzw. deren Gelege.
Bitte nicht verwechseln: Tigerschnegel sind im Gegensatz zu den gemeinen Nacktschnecken echte Nützlinge.

5 Tipps für mehr Nützlinge im Garten

Wie könnt ihr den Nützlingen nun wirklich helfen? Hier sind 5 top Tipps, mit denen Du den kleinen Helfern ein reichhaltiges Buffet anbietest.

1. Pflanze viele unterschiedliche Blumen und Stauden

Jedes Tierchen sein Pläsierchen – unter diesem Motto sollte ein bunter nützlingsfreundlicher Garten angelegt sein. Denn nicht jede Wildbiene, nicht jede Hummel und nicht jeder Schmetterling favorisiert die gleichen Pflanzen. Da gibt es echte Spezialisten, die nur ganz bestimmte Blüten ansteuern und Farb-Liebhaber, die z.B. nur lila Blüten anfliegen.

Daher darf Dein Blumenbeet gerne bunt und wild sein – je üppiger, desto besser für die kleinen Mitbewohner.

Achte beim Kauf von Blumen und Stauden darauf, möglichst viele ungefüllte Blüten zu haben. Diese sind für die kleinen Helferlein besser zugänglich und heiß begehrt. Prall gefüllte Blüten hingegen sind – bei aller Schönheit – weniger nützlich. Eine bunte Auswahl an Stauden und Blumen für Bienen und andere Insekten findest Du zum Beispiel hier*.

Nützlinge im Garten: Insekten freuen sich über ein buntes Blütenmeer
Bienen, Hummeln und Schmetterlinge freuen sich über ungefüllte, bunte Blüten.

2. Beziehe das ganze Jahr mit ein

Bienen, Schmetterlinge, Käfer und alle anderen Insekten benötigen rund ums Jahr unsere Unterstützung. Nicht nur in den Frühlings- und Sommermonaten. Sorge mit der Auswahl Deiner Pflanzen daher dafür, dass es mehr oder weniger das ganze Jahr über blüht und Nektar und Pollen zur Verfügung stehen. Ab Februar werden die ersten Nützlinge im Garten munter – da sollten die ersten Frühblüher in den Startlöchern stehen. Schneeglöckchen, Lenzrosen und Krokusse eröffnen den Blütenreigen. Oder auch frühblühende Sträucher wie Forsythien oder Jasmin bieten früh im Jahr Nahrung für die Insekten.

3. Gib Unordnung eine Chance

Lass das Beikraut auch mal wuchern, lass die Blätter im Herbst auf den Beeten, lass verblühte Stauden über den Winter im Beet, baue einen Haufen aus Zweigen, aus Blättern und dekoriere Deinen Garten mit einem schicken Steinhaufen.

Beikräuter sind oft wichtige Futterpflanzen. Welke Blätter bieten dem Bodenleben Futter und werden zu wertvollem Humus für bestes Pflanzenwachstum. Kahle Staudenstängel sind Winterquartier für Käfer und Insekten. Haufen jeder Art dienen ebenfalls als Unterschlupf in den kalten Monaten für Igel und Co. und in den Steinen schlüpfen Salamander und wärmeliebende Tiere unter.

Totholz bietet vielen Insekten einen guten Unterschlupf
Totholz ist für viele Nützlinge ein perfekter Unterschlupf – sowohl für den Nachwuchs als auch für den Winter.

4. Baue ein Insektenhotel

Dein Garten ist bunt und bietet ausreichend Nahrung für Insekten? Dann baue deinen kleinen Mitbewohnern doch noch ein schönes Zuhause. Insektenhotels werden immer wichtiger, da viele Insekten nur schwer geeignete Nistmöglichkeiten finden.

Aber: Kein Unterschlupf ohne entsprechendes Futter. Das schönste Hotel bleibt vermutlich leer, wenn

a) kein Nahrung (Blüten) in nächster Nähe zu finden ist;

b) das Häuschen unsachgemäß gebaut wurde (wie übrigens die beiden Exemplare auf dem Titelbild). Tolle Ideen und Anleitungen, wie Du ein Insektenhotel richtig baust, findest Du beim Nabu. Fertige Insektenhotels kannst Du beispielsweise bei Baldur Garten* kaufen.

c) der Standort des Hotels falsch gewählt wurde – am liebsten mögen es Insekten sonnig und windgeschützt.

Nützlinge im Garten: Bienchen beim Einzug
Eine kleine Biene beim Bezug ihrer neuen Unterkunft. Viele Zimmer sind nicht mehr frei.
Nützlinge im Garten: Ohrwürmer lieben Stroh
Auch Ohrwürmer freuen sich über eine passende Unterkunft. Am besten nicht in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Bienen, um deren Larven zu schützen.

5. Vergiss die “Großen” nicht

Bei all der Begeisterung für die kleinen Insekten, die durch die Gärten, Parks und über die Balkone summen, gibt es auch noch ein paar größere Tiere, mit denen wir gerne unser kleines Reich teilen.

Da wären die Vögel, die uns mit ihren Gesängen durch den Frühling und Sommer begleiten und uns den ein oder anderen Schädling vom Leib halten.

Oder der Igel, der z.B.Schnecken zum Fressen gern hat. Eichhörnchen, Eidechsen, Frösche – sie alle ziehen gerne in bunte Gärten ein, die ihnen ausreichend Nahrung und einen passenden Platz als Zuhause bieten.

Eidechsen reicht eine sonnige Steinmauer mit (wichtig) Ritzen / kleinen Hohlräumen, in denen sie sich verkriechen können.

Der Igel möchte spätestens im Herbst einen großen Blätterhaufen oder auch ein Igelhaus.

Frösche benötigen Wasser, wenn Du magst, lege einen Teich oder Wasserlauf an (bitte auf die Sicherheit achten, sollten kleine Kinder in Deinem Garten unterwegs sein).

Vögel brauchen korrekt befestigte und Katzen sichere Nistkästen, Sträucher, Bäume etc. zum Nestbau.

Wenn Du Die diese fünf Tipps zu Herzen nimmst und umsetzt, dann ist Dein Garten oder auch Dein Balkon bereit für die vielen kleinen und größeren Gäste. Rücke den Liegestuhl an die richtige Stelle, schnapp Dir ein gutes Buch und ein leckeres Getränk, lehn dich zurück und GENIESSE Dein kleines buntes, brummendes Reich. Viel Spaß dabei!

Hast Du weitere Ideen, mit denen wir kleine und größere Nützlinge in den Garten locken können? Dann lass einen Kommentar hier, damit wir alle noch mehr für die kleinen Helfer tun können. Danke dir!

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Ab ins Beet! Gartenarbeiten im Frühling

Jippie – der März ist da! Und damit heißt es ENDLICH:
Die Gartensaison beginnt. Also ab ins Beet. Welche erste Gartenarbeiten im Frühling anstehen, erfährst Du hier. Mit der Checkliste zum Frühjahrsputz in Zier- und Nutzgarten bist Du bereit für die neue Saison.

Draußen beginnt die Saison jetzt so richtig. Aber mal ehrlich, drinnen sind wir doch schon alle lange nicht mehr zu halten und planen uns seit Wochen die Finger wund. Ich zumindest. Also die Planung steht und ist bereit, umgeworfen zu werden 😉

Aber bis auf Weiteres halte ich mich an Plan A. Und die Umsetzung dieses Plans hat bereits erste Aktionen erfordert. Zum einen sind unsere Fensterbänke bereits mit mehr oder weniger hübschen Anzuchttöpfen “dekoriert” und ein ausgedruckter Monatsplan, in dem alle Termine für “heute muss der Brokkoli gesät werden” und “am nächsten Wochenende kommen die Samen der Sommerblumen in die Erde” akribisch notiert sind, liegt stets an meiner Seite auf dem Küchentisch.

Anzucht auf dem Fensterbrett
Die ersten Pflänzchen strecken ihre Blätter aus der Erde.

Darüber hinaus haben wir die sonnigen Tage genutzt und draußen die neuen Beete vorbereitet. Das geht mit viel Wurzeln ziehen, Giersch entfernen, Weinbergschnecken in ihren Winterquartieren schützen und Erde sieben, um allzu große Steine zu entfernen, einher.

Juchu: Das Gemüsebeet ist fast fertig. Nur eine Schicht Kompost fehlt noch.

Außerdem hab ich die Stauden und die Johannisbeeren zurückgeschnitten und wir sammeln fleißig Strauch- und Baumschnitt für die Erweiterung des Hochbeets. Teilweise hab ich auch schon den Winterschutz ein wenig reduziert, vor allem die Reißigzweige sind auf einen großen Haufen gewandert und ich hoffe, dass die Pflanzen die aktuellen Frostnächte gut überstehen.

Was sonst noch für Gartenarbeiten im Frühling anstehen, erfährst Du unten in der Checkliste für Zier- und Nutzgärten.

Noch nicht zurückgeschnitten sind übrigens meine Hortensien, da warte ich noch, bis ich die Blüten des letzten Sommers wegschneide, um die zarten Knospen vor Frost zu schützen.

Was mich tatsächlich täglich erfreut und mein Herz zum Lachen bringt: Die vielen vielen Schneeglöckchen, die munter im ganzen Garten blühen, all die Zwiebelblumen, die bereits wacker ihre Blätter und erste Blüten aus der Erde stecken und die ersten Primel, die tatsächlich einen bunten Frühlingshauch verbreiten.

Hach, ist das schön. Mein Gärtnerherz ist voller Tatendrang und hüpft jeden Tag beim Anblick der Natur.

Gartenarbeiten im Frühjahr: Das darfst Du jetzt machen

Was steht für die kommenden Tage und Wochen an? Na klar, der große Frühjahrsputz. Aber es wird auch schon fleißig gesät, gebuddelt und geblüht. Hier meine “Frühling – es geht endlich los – Checkliste” für Dich:

Vorbereitende Gartenarbeiten:

  • Regentonnen für die Saison startklar machen
  • Pflanzplan erstellen: Was möchtest Du pflanzen? Möchtest Du Gemüse anbauen, Beeren ernten oder dich vor allem an blühender Pracht erfreuen? Überlege dir genau, was Du wo in Deinem Garten – oder natürlich auch auf Deinem Balkon – pflanzen möchtest. Vergess dabei bitte nie den Standort und die jeweiligen Ansprüche der Pflanzen zu beachten. Schattenliebhaber werden in der prallen Sommersonne nicht glücklich und umgekehrt.
  • Wenn Du selbst Pflanzen ziehen möchtest, kaufe dir rechtzeitig die Samen, achte auch auf samenfestes Saatgut und informiere dich über die besten Aussaat-Zeitpunkte.
  • Der beste Zeitpunkt für Ausbesserungsarbeiten an z.B. Zäunen, Mauern, Beetumrandungen oder Wegen ist jetzt.
  • Im April kannst Du dann Deinen Rasen fit für die neue Saison machen: Mähen, Vertikutieren, Düngen, kahle Stellen nachsäen.
  • Laub zusammenrechen und ggf. entsorgen. Große Laubhaufen, die Du über den Winter im Garten hattest, lässt Du am besten noch ein wenig liegen, damit Du etwaige Wintergäste nicht zu früh aufweckst.
  • Einkaufen gehen: Mach Dir eine Liste, was Du alles zum Start in die neue Saison benötigst.

Gartenarbeiten im Ziergarten:

  • Der Stauden-Rückschnitt: Als Erstes kannst Du nun die Stauden zurückschneiden, wenn Du das nicht schon im Herbst getan hast. Wenn es Dein Auge nicht zu arg stört, lass die abgeschnittenen Reste noch auf den Beeten liegen, dann können auch hier noch kleine Wintergäste weiterruhen (Larven, Insekten…). Auch Ziergräser kannst Du nun zurückschneiden.
  • Der Baum- und Sträucher-Rückschnitt: Auf die Stauden folgen die (Obst-)Bäume und Sträucher bzw. Hecken. Was wie und warum genau zurückgeschnitten wird, liest Du am besten für das jeweilige Gehölz separat nach.
  • Ein- und zweijährige Sommerblumen kannst Du jetzt vorziehen. Teilweise geht das sogar direkt draußen. Sarah von MyCottageGarden hat hierzu einen tollen Beitrag verfasst über “Cool Flowers”. (und ich hab mir vor lauter Begeisterung daraufhin direkt schöne Duft- und Staudenwicken bestellt…)
  • Neue Beete / Rabatten anlegen: Starte jetzt mit den Vorbereitungen für neue Beete.
  • Bestehende Beete von Beikräutern befreien, ggf. kaputte oder abgestorbene Pflanzen rausnehmen und ersetzen.
  • Stauden, die zu groß geworden sind oder von innen verkahlen, solltest Du im Frühjahr teilen.
  • Frühblüher / Zwiebelblumen kannst Du jetzt ebenfalls in Deine Beete setzen, so Du zu wenige Zwiebeln im Herbst gepflanzt hast.
  • Stauden, mehrjährige oder robuste Einjährige kannst Du ggf. bereits pflanzen. Erkundige dich hierbei aber stets beim Gärtner Deines Vertrauens.

JETZT NOCH NICHT:

  • Lass den Hortensien noch ihre letztjährigen Blüten als Schutz vor Spätfrösten.
  • Warte bis die Forsythien blühen, bevor Du Deinen Rosen an den Kragen gehst!

Gartenarbeiten im Nutzgarten / Gemüsegarten:

  • Samen in die Erde bringen und Gemüse im Haus, oder wenn vorhanden, im Frühbeet / Gewächshaus vorziehen. Ggf. kannst Du einzelne Sorten bereits Pikieren und ans Freie gewöhnen. Bei mir sind schon ein paar Mairübchen ins Tomatenbeet eingezogen. Mal schauen, ob sie die Nachtfröste überstehen.
  • Neue Beete anlegen, dabei immer darauf achten, dass Du alle Ecken gut erreichen kannst.
  • Vorhandene Beete ggf. abernten oder von Winterschutz befreien, unerwünschte Beikräuter entfernen und das Beet für die neue Saison vorbereiten.
  • Frischen Kompost und Mulch auf den Beeten ausbringen.
  • Salatsetzlinge, Steckzwiebeln oder Rübchen-Jungpflanzen kannst Du bereits ins Beet setzen.

Und zu guter Letzt: Sonnige Stunden nutzen und mit einer Tasse Tee oder Kaffee genießen.

Ich schicke den Beitrag noch zur Gartenwonne-Linkparty “Vorfrühlingsglück”.

Viel Spaß im Garten und eine erfolgreiche Garten-Saison 2021!

Jahres-Ausblick 2021 statt Jahres-Rückblick 2020

Braucht es tatsächlich einen Jahres-Rückblick 2020? Um ehrlich zu sein, nein. Lasst uns gemeinsam lieber nach vorne schauen und nicht allzu lange zurückblicken. Deshalb gibt es von mir einen Jahres-Ausblick 2021 statt Jahres-Rückblick 2020.

Wobei ich betonen möchte, dass 2020 nicht nur schlecht war. Mir hat das Jahr tatsächlich mehr Ruhe – Raum für mich und meine Familie – Raum für meine Träume / Wünsche gegeben. Dafür bin ich dankbar. Gerade vor dem Hintergrund, dass es vielen anderen nicht so ging. Dessen bin ich mir sehr bewusst.

Ohne den Lockdown im März 2020 wäre ich jedoch nicht ins Homeoffice katapultiert worden und hätte mir einen lange gehegten Wunsch vermutlich nicht erfüllt: Endlich wieder zu schreiben. Die Ruhe und Entschleunigung, die ich als dringende Wohltat empfunden habe und immer noch empfinde, lieferte die Basis: Ein Blog zum Thema Entschleunigung, Achtsamkeit und “alte” neue Hobbies.

2020 war für mich das Jahr in dem ich meine Oma zu mir zurück geholt habe. Oma war eine Gartenfee und Nähzauberin. Zwei Dinge, die ich in diesem Jahr für mich entdeckt habe und die den Rahmen für diesen Blog bilden: Gärtnern und Nähen.

Jahres-Ausblick 2021: So stell ich mir mein Jahr vor

Deshalb werden diese zwei Themen 2021 (abgesehen von meiner Familie und meiner regulären Arbeit) im Zentrum stehen: Die weitere Gestaltung und Nutzung unseres Gartens und das Nähen. Das alles möchte ich mit Ruhe und einem Stück Gelassenheit angehen. Möglichst stressfrei integriert in den Alltag. Ob das klappt – wir werden es sehen.

Was steht im Garten 2021 an?

Im Garten ist die ToDo-Liste schon wieder ganz schön lang. Daher hier nur unsere wichtigsten Vorhaben:

  1. Das Gemüsebeet muss vorbereitet werden und die bereits gekauften Samen wollen in die Erde wandern.
  2. Das Hochbeet soll um eine weitere Etage ergänzt werden, damit noch mehr Gemüse und Obst (ich will Melonen ernten) bei uns wachsen kann.
  3. Nachdem wir im Herbst eine lange Thuja-Hecke entfernt haben, möchte ich an dieser Stelle ein bunt-blühendes Staudenbeet anlegen.
  4. Die “Werkel-Ecke” hinter dem Gartenhäuschen benötigt einige Optimierungen und Schönheits-Operationen.
    Soweit die Pflicht.
  5. Die Kür: Die alte Terrasse aus Waschbeton soll weichen, um mehr Grünfläche für die Kids zu schaffen.

Ihr seht, die Liste ist lang, aber ich bin hochmotiviert und sehne fast schon das Ende des Winters herbei, wäre da nicht Neu-Hobby Nummer 2:

Wie wird sich das Nähen 2021 entwickeln?

In den letzten Monaten habe ich angefangen, auch für mich selbst Kleidung zu nähen. Vor kurzem war das noch undenkbar, aber mittlerweile finde ich den Gedanken, einmalige, auf mich zugeschnittene Kleidung zu tragen, total cool und möchte da auch 2021 dranbleiben. Vor allem aber muss ich hier noch ganz ganz ganz viel lernen… Übung macht ja bekanntlich den Meister 😉

Wie es dazu kam, dass ich für mich selbst nähe und welche ersten Teile bereits fertig sind, erzähle ich euch in einem extra Beitrag noch im Januar.

Das Nähen für mich selbst führt auch dazu, dass ich mich vermehrt mit dem Thema “Stilfindung” und “Farben” auseinandersetze. Außerdem möchte ich mein bisher doch noch sehr rudimentäres Nähwissen, sobald wie möglich in einem Nähkurs vertiefen. Darauf freue ich mich schon total. Die nächsten Projekte?

  • Ein Kleid für den Übergang (vermutlich wird es dieser Schnitt* – der Name allein macht den Schnitt schon zu einem Muss ;-))
  • Ein Frühlingskleid – hier liegt noch von Fastnacht ein Burda-Schnitt, den ich ausprobieren möchte
  • ein oder zwei Shirts
  • ein oder zwei leichte Röcke für den Sommer

Unkomplizierte Projekte, die sich hoffentlich problemlos nähen und perfekt tragen lassen. Selbstverständlich bekommen auch die Kids noch das ein oder andere Teil. Da bin ich aber noch etwas am Stöbern. Seid gespannt!

Das war mein persönlicher Jahres-Ausblick 2021 statt Jahresrückblick 2020 🙂 Nun wünsche ich Dir und Deinen Liebsten ein hoffentlich triumphales Jahr 2021! Lass es Dir gut gehen und vor allem: Bleib gesund.

Damit entlasse ich Dich und verspreche: Irgendwann geht wieder die Sonne auf wie hier am Feldberg, Schwarzwald. So schön!

Jahres-Ausblick 2021

*Kennzeichnung als Werbung, da im Beitrag auf kostenpflichtige Angebote verlinkt wird. Ich erhalte jedoch keine Gegenleistung für die Nennung und Verlinkung.

Gartenplanung für den Gemüsegarten – auf geht’s 2021

2020 mag noch nicht vorbei sein, bei mir stehen die Zeichen aber bereits auf 2021. Zumindest wenn ich an den Garten denke. Denn ich steck schon mitten drin in der Gartenplanung für den Gemüsegarten.

Nach den ersten zaghaften Anfängen mit einem Hochbeet in diesem Jahr, möchten wir (respektive ich) in der kommenden Saison einen kleinen Gemüsegarten anlegen. Schon den ganzen Sommer überlege ich, was alles bei mir wachsen und gedeihen könnte und wie toll es wäre, uns mit dem Gemüse aus dem eigenen Garten zumindest zu einem Großteil selbst versorgen zu können.

Einen großen Anteil an diesem Vorhaben hat übrigens Marie vom Blog und Youtube-Kanal Wurzelwerk.net.* Hier hab ich schon sooo viele Beiträge gelesen und mir ein kleines Grundwissen erarbeitet, mit dem ich es hoffentlich schaffe, im kommenden Jahr eine gute Ernte einzufahren. Bereits in diesem Jahr hab ich viele Tipps und Anregungen aus Maries Blog übernommen und das werde ich auch fortsetzen.

Gartenplanung für den Gemüsegarten
Es wächst und gedeiht – 2021 nicht nur im Hochbeet, sondern auch im neuen Gemüsebeet.

So planst Du Deinen Gemüsegarten

Auch wenn ich noch keine Garten-Expertin bin, möchte ich dich trotzdem an meinem Vorgehen teilhaben lassen. Vielleicht bekommst Du ja auch Lust auf Dein eigenes Gemüse 😉 Hier zeig ich Dir, wie ich Schritt für Schritt bei der Gartenplanung für den Gemüsegarten vorgehe.

  1. Einen Platz für Deinen Gemüsegarten finden: Lege fest, wo sich Dein Gemüsegarten befinden soll und wie groß er werden soll. Wichtig ist vor allem viel Sonne.
  2. Lesen, lesen, weiterbilden: Ich hab wirklich sehr viele Blogbeiträge, Pins, Mein schöner Garten-Artikel und Videos angeschaut, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie ich mein eigenes Gemüse möglichst nachhaltig anbauen kann.
  3. Mischkultur, Fruchtwechsel und Fruchtfolge verstehen: Informiere dich ausführlich über diese Themen, denn sie sind – so zumindest meine Wahrnehmung – essentiell für eine erfolgreiche Ernte und gesunde Früchte.
  4. Gemüsesorten auswählen: Überlege Dir, was Du anbauen und ernten möchtest. Schreibe Dir alles auf und informiere dich über die einzelnen Sorten. Sind es Schwach-/Mittel-/Starkzehrer? Gibt es gute/schlechte Nachbarn? Haben die Pflanzen besondere Ansprüche? Wie hoch werden die Pflanzen?
  5. Gruppen bilden: Bilde aus den von dir gewünschten Gemüsesorten kleine Gruppen – Schwachzehrer zu Schwachzehrer, Mittel- zu Mittelzehrer und Stark- zu Starkzehrer. Innerhalb dieser Blöcke: Gute und schlechte Nachbarn zusammenpacken.
  6. Samen bestellen: Das war für mich ein ganz toller Moment. Ich habe den Bingenheimer Saatgut Katalog* durchgeblättert und dort nach Herzenslust Samen herausgesucht und dann online bestellt. Was mir wichtig war: Ich möchte wissen, was ich anbaue. Bio war mir wichtig und kein F1 Hybrid-Saatgut. Das ist natürlich Dir überlassen, ob Du im Gartencenter oder Baumarkt oder aber bei Bio-Anbietern die Samen für Deinen Gemüsegarten besorgst. Oder auch, ob Du vorgezogene Pflanzen bevorzugst.
  7. Anbauplan erstellen: Die Fläche ist klar, die Pflanzen ausgesucht. Nun fehlt noch ein Plan, wie Du die Gemüsesorten in Deinem Beet anordnest. Zuerst habe ich mein Beet in 4 gleich große Flächen eingeteilt: Eine für Schwach-, eine für Mittel-, eine für Starkzehrer und eine, die nicht mit Gemüse, sondern mit einer Gründungung bepflanzt wird. Bei mir werde ich hier Kartoffeln pflanzen zur Beetvorbereitung. Dann hab ich die bereits gebildeten Gruppen entsprechend ihrer Vorlieben auf diesen Flächen angeordnet. Ich muss gestehen, dass war/ist echt nicht einfach und es war ein großes Puzzle, das zusammengesetzt werden wollte – sie das Headerbild, da siehst Du all meine Aufschriebe.
  8. Das Beet vorbereiten: Marie von Wurzelwerk hat hierfür eine Methode, die sich echt klasse anhört – mit Pappe und viel Kompost, ohne Umgraben. Bei uns wird das leider nicht funktionieren, da wir den Gemüsegarten in einer Ecke planen, die bisher mit Thuja-Hecken bewachsen war. Daher heißt es: Wurzeln ausgraben, umgraben, Boden lockern und aufwerten.
  9. Materialien besorgen: Was benötigst Du außer den Samen oder den Setzlingen? Dünger, Gartenwerkzeug, Beetumrandung, Schutzvlies, Schneckenschutz… Einmal zum Gartencenter und es kann losgehen.
  10. Gemüse vorziehen: Wann Du welche Gemüse vorziehen solltest, kannst Du immer der Samenpackung entnehmen. Ob Du vorziehen möchtest oder direkt ins Beet säen möchtest, hängt von Deinen Vorlieben ab. Ich werde es mit einigen Gemüsesorten auf jeden Fall machen. Schon allein, damit die Vögel und Schnecken einem richtigen Aufgehen und Anwachsen nicht zuvorkommen.

Und nun viel Spaß beim Kataloge durchwühlen, lesen, planen und gestalten Deines Gemüsegartens für 2021.

Hast Du noch weitere Tipps, die man bei der Gartenplanung für den Gemüsegarten beachten sollte? Schreib es uns in die Kommentare!

*Bitte beachten: Ich kennzeichne diese Links als Werbung, da er auf eine Seite mit Onlineshops bzw. kostenpflichtigen Angeboten verweist. Ich erhalte allerdings nichts für diese Links und verlinke nur auf Seiten, die ich für spannend und inspirierend halte.

Warum ein Garten glücklich macht

Du nennst ein kleines Stück Grün Dein Eigen? Sei es zur Pacht, gemietet, gekauft, zur Pflege… Dann ist Dir vermutlich bewusst, welch Glückspilz Du bist.

Denn für mich ist eine Sache klar: Wer einen Garten hat, den er nutzen darf, hat unbeschreibliches Glück.

EIN GARTEN MACHT GLÜCKLICH

Zugegeben, er macht auch Arbeit – aber eine Arbeit, die erfüllt und gleichzeitig entschleunigt. Wie ist das möglich? Warum hat harte Arbeit, jäten, umgraben, gießen, pflanzen so einen positiven Effekt?

Es mag am “den-ganzen-Tag-vor-dem-Computer-arbeiten” liegen, dass wir Büromuffel Erfüllung im Garten finden. Oder an der frischen Luft. Oder am Sonnenlicht, das Endorphine frei setzt.

Jedenfalls ist ein Garten – besser gesagt, viel Grün und Natur in Deinem Leben – die beste Ladestation für Deine persönlichen Energie-Akkus. Mehr Power mit der Du den stressigen Alltag besser und einfacher bewältigen kannst. Mehr Energie für die täglichen Aufgaben, die Dir schneller von der Hand gehen. Mehr Freiräume, die Du für dich nutzen kannst.

Du brauchst noch mehr Gründe? Hier sind 10 Gründe, warum ein Garten glücklich macht:

1. Weil Du mit den Händen etwas erschaffst.

Du wühlst dich durch die Erde. Du hantierst mit Spaten, Schaufel, Rechen oder den bloßen Händen und schaffst Neues, das wächst und gedeiht (oder auch mal nicht, ist aber nicht schlimm). Du pflanzt, Du säst, Du steckst, Du pflegst, Du gießt, Du zupfst, Du schneidest… und all das erschafft etwas, das vorher nicht da war. Ein tolles, positives und sinnstiftendes Gefühl.

Das Hochbeet im Juli - prallgefüllt
Das Hochbeet im Juli – prallgefüllt

2. Weil im Garten der Wandel die Normalität ist

Jeden Tag wächst etwas Neues und geht etwas, dessen Zeit zu Ende ist. Dieser Wandel hilft, (ungewollte / ungeplante) Veränderungen im eigenen Leben hinzunehmen, zu akzeptieren und in positive Chancen zu übersetzen. Das Leben ist stetiger Wandel, er gehört dazu, ist Teil von uns allen und wie heißt es so schön “in jedem Anfang wohnt ein Zauber inne”. Lasst uns diesen Zauber im Garten erleben, genießen und übertragen.

Blüten zu jeder Jahreszeit - im Spätsommer strahlt die Hohe Fetthenne und die Bienen freuen sich.
Blüten zu jeder Jahreszeit – im Spätsommer strahlt die Hohe Fetthenne und die Bienen freuen sich.

3. Weil ein Garten das Bewusstsein für Vergänglichkeit und den Lauf der Zeit schafft.

Unaufhaltsam. Denn wie bereits geschrieben, ist das Leben stetiger Wandel und alles, wirklich alles ist vergänglich. Aber das Beste an der Vergänglichkeit ist: Sie schafft Raum für Neues. Und dabei sind wir direkt bei Punkt 4: (BILD SONNENBLUMEN)

Die Sonnenblumen nach der Ernte. Leider hielten sie dem Wind nicht stand. Dafür dürfen sich jetzt die Vögel satt futtern für den Winter.
Die Sonnenblumen nach der Ernte. Leider hielten sie dem Wind nicht stand. Dafür dürfen sich jetzt die Vögel satt futtern für den Winter.

4. Weil Du den Kreislauf der Jahreszeiten unmittelbar miterlebst.

Klar kennen wir alle die Jahreszeiten und freuen uns auf die eine, fluchen auf die andere. Im Garten und in der Natur spürst Du den Verlauf des Jahres so direkt wie sonst nirgends. Für mich bedeutet das Ende der einen Jahreszeit und der Beginn jeder neuen Jahreszeit immer eine unglaubliche Freude. Denn jeder Jahreszeit wohnt etwas Besonderes, Wunderschönes inne. Im Garten sind das vor allem die Farbwechsel. Die sanften Farben des Frühlings, die von satten, kräftigen Sommerfarben abgelöst werden, bevor die warmen Töne des Herbstes und die schlafende, viel zu selten gezuckerte Natur des Winters Einzug halten. So schön – und schon freut man sich wieder auf die ersten Schneeglöckchen, Narzissen, Krokusse und Primeln, die ihre zarten Köpfchen aus der Erde recken. Toll!

Das Leben erwacht, die ersten Frühblüher stehen in voller Pracht und künden vom Frühling.
Das Leben erwacht, die Primeln stehen in voller Pracht und künden vom Frühling.

5. Weil Du beinahe täglich neue(s) Blüten, Früchte, Farben, Leben entdecken kannst.

Ist es nicht toll, wenn Du morgens zum Fenster oder zur Gartentür hinausschaust und Du das pralle Leben spürst? Und dann gehst Du raus, schaust Dich um und entdeckst eine Tulpenknospe, die sich aus dem kalten Boden schiebt, eine neue Rosenblüte, auf der sich direkt eine kleine Biene niederlässt, eine erste kleine Tomate, die Dein Gärtnerherz höher schlagen lässt, ein erstes gelb-orange-rot verfärbtes Blatt, das ganz langsam das Ende der Saison einläutet oder eine kleine Hagebutte, die im morgendlichen Raureif glitzert.

Jede Blüte, die sich öffnet, bringt mehr Farbe in Deinen Garten. Jede Frucht, die wächst, steigert die Vorfreude auf die Ernte.
Jede Blüte, die sich öffnet, bringt mehr Farbe in Deinen Garten. Jede Frucht, die wächst, steigert die Vorfreude auf die Ernte.

6. Weil er Raum für Entspannung lässt.

Ein Garten macht Arbeit, aber irgendwann ist die Arbeit vorbei und dann heißt es: GENIESSEN mit allen Sinnen. Entspannt im Liegestuhl dem Summen der Bienen und Insekten lauschen, den Duft der blühenden Blumen riechen, je nach Zeitpunkt eine reife, selbst geerntete Tomate oder Beere schmecken und Dich am Farbenmeer erfreuen. Zur Ruhe kommen und alles andere vergessen. Für 5 Minuten, für eine Stunde oder einen halben Tag – es bringt Dir immer ein Stück Entschleunigung und Zeit für Dich.

Den Garten genießen - mit Blick auf Blüten, Insekten und frische Früchte.
Den Garten genießen – mit Blick auf Blüten, Insekten und frische Früchte.

7. Weil Du selbst die Früchte Deiner Arbeit ernten und vor allem: schmecken kannst.

Der für mich tollste Moment im Gartenjahr ist, wenn ich zum ersten Mal eine reife Frucht ernten kann. Eigentlich ist es immer schon etwas ganz Besonderes, wenn ich im Frühling das erste Mal frische Kräuter in großen Mengen zum Kochen verwende. Das ist immer der Auftakt in die grüne Küche des Sommers, in der kaum ein Essen ohne Rosmarin, Thymian, Salbei, Oregano, Bohnenkraut, Minze, Petersilie usw. auskommt.

Bunte Kräuterernte für Kräutersalz, Kräuterpesto, Kräuterbutter und vieles mehr. Für kleine Sonnenfreuden im tristen Wintergrau.
Bunte Kräuterernte für Kräutersalz, Kräuterpesto, Kräuterbutter und vieles mehr. Für kleine Sonnenfreuden im tristen Wintergrau.

8. Weil die Gartenarbeit erdet und Ausgleich bietet zu ansonsten eintönigem Schreibtisch-/Computer-/Büro-Gesitze.

Immer nur sitzen macht schlapp, träge und ist uninspirierend. Frische Luft, Bewegung und die Arbeit mit den Händen machen den Kopf frei und sorgen für neue Ideen, die Dich Deinen Träumen und Wünschen im besten Fall ein gutes Stück näherbringen.

Deinen Träumen reckt sich auch die Sonnenblume entgegen.
Deinen Träumen reckt sich auch die Sonnenblume entgegen.

9. Weil alles seine Zeit braucht

…. und man den Pflanzen beim Wachsen zuschauen kann. Beschleunigen kann man das Wachstum im Garten kaum bis gar nicht. Alles braucht die Zeit, die es braucht. Es geht so schnell oder langsam wie die Pflanzen brauchen. Einzig ein bisschen Dünger, Pflege und das Wetter haben Einfluss auf die Natur vor Deiner Haustür. Dieser Lauf der Dinge entschleunigt und nimmt vor allem den Druck von Dir – auch in anderen Lebensbereichen. Manchmal muss man sich einfach nur sagen: “Es braucht so lange wie es braucht. Schneller geht nicht. Punkt.” Das gilt auch im Beruf. Denn “gut Ding will Weile haben” 😉

Zeugen der Zeit - Oliven wachsen langsam und sehen mit ihrem knochigen Wuchs aus wie aus der Zeit gefallen. Wahre Entdecker der Langsamkeit und Entschleunigung.
Zeugen der Zeit – Oliven wachsen langsam und sehen mit ihrem knochigen Wuchs aus wie aus der Zeit gefallen. Wahre Entdecker der Langsamkeit und Entschleunigung.

10. Weil Du Bienen, Hummeln und Vögeln lauschen kannst

… und Schmetterlinge, Käfer, Heuschrecken, Igel uvm. beobachten und unterstützen kannst. Ist das nicht unglaublich schön? Diese kleinen Tierchen zu sehen, ihnen ein Refugium zu schaffen, Nahrung zu bieten und ein Stück zum Schutz unserer direkten Umwelt beizutragen, macht auf jeden Fall glücklich.

Ein Wollrinden-Falter ruht sich aus.

Bei mir ruft vor allem das unmittelbare Erleben der Jahreszeiten Begeisterung hervor: Wenn sich im späten Winter die ersten Frühblüher bemerkbar machen und das langsame Erwachen ankündigen, freu ich mich über jedes blühende Schneeglöckchen und jede kleine Primel. Bedeuten die kleinen Frühlingsboten doch den Startschuss für das jährliche Blütenmeer des Frühlings. Eine Zeit der Farben und Pracht, die durch die Sommerhitze und die damit reifenden Früchte abgelöst wird. Prächtig ist es auch dann noch und vor allem noch grüner. Jetzt können endlich die ersten reifen Gemüse und Früchte geerntet werden und die Obst- und Gemüseschalen quellen über. So toll!

Doch um ehrlich zu sein, Anfang September freue ich mich dann über die neue Farbenpracht des Herbstes und die damit einhergehenden Spaziergänge durch raschelnde Blätterberge. Tja und im Winter? Da zieht es mich in die kuscheligsten Ecken des Hauses, am liebsten mit einer Tasse Tee. Gemütlichkeit steht jetzt an erster Stelle. Die Ruhe genießen und auf den Frühling freuen.

Alles in allem: Ja, ein Garten macht unglaublich glücklich und mit ihm zieht deutlich mehr Zufriedenheit, Entspannung und Entschleunigung ins Leben ein.

Was macht Dich in Deinem Garten am glücklichsten? Verrate uns Deine “Glücklichmacher” in den Kommentaren!

Garteneroberung: Unser Rückzugsort in stürmischen Zeiten

Da war er: Mein eigener Garten. Endlich. Mit unserem Umzug im Oktober 2019 konnten wir uns auch über ein gar nicht sooo kleines idyllisches Garten-Grundstück freuen. Noch besser: Unsere Vermieter lassen uns hier freie Hand, wir dürfen werkeln wie wir möchten, umgestalten, rausreißen, umpflanzen. Toll! 

Doch am Anfang hieß das auch: Au backe – ganz schön viel Arbeit. Wo soll man da nur anfangen? Denn, wie ihr auf den Bildern unten sehen könnt, der Garten war in den letzten Jahren aufgrund des Alters und Gesundheitszustandes unserer Vormieterin etwas aus der Form geraten und verwildert.

So sah es letzten Herbst in unserem Garten aus:

Aber bei genauer Betrachtung sieht man, dass er durchaus mit sehr viel Liebe und Akkuratesse angelegt, gehegt und gepflegt worden war.  

Im Herbst (noch vor unserem Einzug) leiteten wir erste “Notmaßnahmen” ein: Eine Blumen-/Staudeninsel zurückschneiden, so dass wir diese mittelfristig komplett entfernen können. Die Efeuranken rund um die Garage in ihrer Tiefe mehr als halbieren – hier darf man wirklich beherzt zugreifen, denn Efeu wächst rasant wieder… Ich kann da Beweise liefern. Was wir entdeckten: Unter den dicken und dichten Ranken kam tatsächlich eine Lampe sowie ein (kaputter) Bewegungsmelder zum Vorschein. Außer Efeu wachsen weitere Kletterbüsche an unserer Garage hinauf (vermutlich Buchs?), die man gar nicht mehr sehen konnte. Spannend!  

Außerdem haben wir die wild wachsenden und an jeder Ecke sprießenden Brombeer-Ranken rabiatt zurückgeschnitten. Eine Arbeit, die uns ab jetzt jedes Jahr droht, da die Brombeeren wirklich schwer zu bändigen sind. Denn auch wenn Brombeeren wirklich lecker sind, überall und an jeder Stelle möchte man sie dann doch nicht im Garten haben. Vielleicht hat jemand einen Tipp, wie man den Brombeeren dauerhaft Herr werden kann?  

Gestaltung für Anfänger

Doch die eigentliche Frage, die uns von Anfang an umtrieb war: Wie soll es denn werden? Wie soll es mal aussehen? Was möchten wir überhaupt für einen Garten?

Diese Frage beschäftigte uns im Winter eher weniger und wurde erst mit näher rückendem Frühjahr ernsthafter besprochen. Dann kam der Corona-Lockdown und mit ihm starteten wir so richtig in den Garten-Umbau.  Im Laufe der Wochen und Monate haben wir viel überlegt und geplant, wurden erste Überlegungen wieder verworfen und neue Ideen kamen hinzu.

Erste Erkenntnisse, die sich so verwirklichen ließen oder die Weichen für die Zukunft stellen:

  1. Die Terrasse soll schöner und größer werden.
  2. Wir möchten ein Hochbeet.
  3. Trenne dich von allem, was dir nicht gefällt, aber gib Vorhandenem auch Chancen.
  4. Mach einen Plan und scheue dich nicht ihn anzupassen.
  5. Ein Garten ist nie fertig, sondern wächst Jahr für Jahr aufs Neue.
  6. Viele Ideen erfordern viel Arbeit. Mach es Step by Step.

Geplant, getan. Wir legten los. Mein Mann begann mit dem Umlegen des Gartenweges. Ich widmete mich erstmal dem Vorgarten. Es folgten jede Menge Unkraut jähten, Büsche entfernen, Rosen umpflanzen, der Bau einer neuen Terrasse, das Anlegen eines Hochbeets … aber auch: Tägliche Freude, über alles, was da plötzlich wächst, mit dem man nicht gerechnet hatte. Die Erkenntnis, dass wir neben Käfern, Schnecken, Hummeln, Bienen… auch einen kleinen stacheligen Gast im Garten haben, machte uns direkt erfürchtig. Die kleinen Mäuse hingegen, die Schoko-Ostereier genau so lecker finden wie wir, fanden wir nicht ganz so toll. Aber aus Fehlern lernt man und im kommenden Jahr stelle ich die Kiste mit den Oster-Geschenken nicht einfach auf den Boden der Garage… 

Was mir der Garten bereits im ersten Jahr auch gezeigt hat – trotz der vielen Arbeit: Er macht mich glücklich, er bringt mich zur Ruhe und lässt mich abschalten vom Alltag. Mein neuer Ruhepol, der mein Hirn zum Brodeln bringt vor lauter Gestaltungsideen. Mal schauen, was sich davon am Ende umsetzen lässt.

Für den Herbst steht noch viel bevor und ich werde euch garantiert daran teilhaben lassen. Zuerst müssen die Thuja-Hecken weg, damit wir im Winter einen Plan für den hinteren Gartenbereich machen können, der hoffentlich auch ein Gemüsebeet vorsieht. Dann darf noch ein Rhododendron weichen und im Frühling gehts dann weiter. Ich freu mich schon – mit den Händen in der Erde wühlen und am Ende etwas gestalten. Das fand ich schon als Kind fantastisch und habe ich nun voll Begeisterung wiederentdeckt.

Dabei sollten wir nie vergessen: Gönn dir Auszeiten und nimm dir bewusst Zeit zum Abschalten, Runterkommen und Genießen des Gartens.

Denn das Ziel ist klar: Unser Garten soll uns erfüllen, Spielplatz für die Kinder sein, aber auch Rückzugsort und Ruheoase für uns als Familie.

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