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Working out loud – mein Netzwerk-Tipp für alle starken Frauen

Ein paar Mal hab ich dieses mysteriöse “Working out loud” bereits erwähnt und heute folgt die große “Aufklärung”, was sich dahinter verbirgt. Fest steht: “Working out loud” ist mein Netzwerk-Tipp für alle starken Frauen.

Aus Überzeugung. Weil es funktioniert und weil ich, seitdem ich das erste Mal mit “Working out loud” (WOL) in Berührung kam, leichter und selbstsicherer durchs Leben gehe.

Aber von vorne:

Was ist Working out loud?

Mit der “WOL-Methode” von John Stepper lernst Du, Beziehungen aufzubauen, die Dir helfen, ein Ziel zu erreichen. Du baust Netzwerke auf, die dich weiterbringen und die wertschätzend im Umgang miteinander sind. Um Dir ein besseres Gefühl für diese Methode zu vermitteln, gibt es hier zehn Fakten über “Working out loud”:

10 Fakten über Working out loud (WOL)

  1. John Stepper: Der “Vater” und Entwickler der WOL-Methode. Basierend auf einem von ihm selbst herausgegebenen Buch, ist die WOL-Bewegung entstanden. Mittlerweile gibt es WOL-Circle in mehr als 40 Ländern. Die Methode wird heute von großen Unternehmen / Konzernen wie Bosch, Siemens oder Daimler angewandt.
  2. Ein Ziel: Zu Beginn der WOL-Reise steckst Du Dir ein Ziel, ein kleines oder ein großes. Dein Ziel darf im Laufe der zwölf Wochen wachsen. Es darf sich aber auch verändern. Es darf sich anpassen und ist doch stets Dein treuer Begleiter.
  3. Dein Circle: Vier oder fünf Personen schließen sich zu einem WOL-Circle zusammen und entdecken in zwölf Wochen gemeinsam “Working out loud”. Jede:r Teilnehmer:in setzt sich ein persönliches Ziel, dem sie/er durch die WOL-Reise näher kommen möchte. Das Schönste: Die Circle-Kolleg:innen werden unbewusst von Woche zu Woche wichtiger und zu echten Freund:innen. Unglaublich, aber wahr.
  4. 12 Sessions: Zwölf Wochen lang trifft sich der Circle einmal die Woche für ca. 60 Minuten und erlernt mit Hilfe der Circle Guides die WOL-Methode. So erarbeitet man sich in knapp drei Monaten sein persönliches Netzwerk und wird sicherer und sichtbarer in den sozialen Netzwerken.
  5. Die Beziehungsliste: Das wichtigste Werkzeug ist die Beziehungsliste, auf der man sein Netzwerk sichtbar macht und an der fortlaufend gearbeitet wird. Im Laufe der WOL-Reise hat sich meine Beziehungsliste jedoch immer etwas verselbstständigt und ist vor allem in ihrer physischen Form in den Hintergrund gerückt.
  6. Vernetzung: Der wertschätzende Austausch untereinander, Feedback, Ideen und Anregungen teilen und weitergeben, bauen ein kostbares, weil festes und hilfsbereites Netzwerk auf. Dieses hilft Dir dabei, Deine Ziele zu erreichen ohne Dein Gegenüber zu “belästigen”.
  7. I have something to say: Die Vernetzung dient nicht nur dazu, Hilfe zu erhalten und Dein Ziel zu erreichen, sondern auch selbst mutiger und sichtbar(er) zu werden. Denn jeder hat etwas zu sagen und sollte das auch tun.
  8. Pay yourself first: Nur wenn es Dir selbst gut geht, kannst Du auch dafür sorgen, dass es anderen gut geht. Du nimmst Dir bewusst Zeit für “Working out loud” und Dein Ziel. Du arbeitest für dich an Deinem Ziel und bereicherst damit auch Dein Netzwerk. Ich habe mir fest vorgenommen, auch nach Ende der aktuellen WOL-Reise, weiterhin feste Zeiten für mich und meine Ziele einzuplanen. Denn WOL soll eine Gewohnheit werden bzw. ist es bereits geworden. In diesem Sinne “gönne” ich mir täglich (!) kleine Auszeiten UND mindestens einmal die Woche eine WOL-Zeit.
  9. Sichtbar werden: Wie wird man sichtbar? Welche Themen kann ich posten? Was kann ich teilen? Mit welchem Thema kann ich eine andere Person ansprechen und für sie sichtbar werden? Eine Antwort auf all diese Fragen und viele Inspirationen und Ideen liefert “Working out loud”.
  10. Nach WOL ist vor WOL: Ein Circle ist selten genug 😉 So hab auch ich mich direkt nach meinem ersten Circle der großen WOL FrauenStärken Community angeschlossen und auch daraus ist bereits die nächste Reise entstanden.

10 Fakten über WOL in der Übersicht*

Meine Learnings aus 2×12 Wochen WOL

Durch “Working out loud” habe ich mehr Selbstsicherheit gewonnen und zeige nun gerne und offen mein Wissen und meine Arbeit. Ich habe weniger Scheu online auf fremde Personen zuzugehen, die mich weiterbringen können und gehe aktiv neue Bekanntschaften ein. WOL hat mir außerdem gezeigt, dass ich über meine eigenen / eingebildeten Grenzen hinausgehen kann; wo und wie ich weitere Inspirationen rund um meine Arbeit, meine Ziele und meine Interessen finden und erhalten kann.

“Working out loud” war und ist für mich ein neues Lebensgefühl und ich bin meinen Kolleginnen sehr dankbar, dass sie mich im letzten Herbst mitgenommen haben auf diese spannende Reise.

Ein echtes Highlight war nun in den ersten Monaten 2021 WOL FrauenStärken. 3.000+ Frauen (und einige Männer) haben sich gemeinsam dem WOL-Flow hingegeben und eine großartige, bereichernde Gemeinschaft geschaffen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Initiatorinnen für ihre Energie und die Möglichkeit: Katharina Krentz, Monika Struzek, Jeanette Böcker-Vorlop und Sandra Glück.

Alle Infos zu “Working out loud” findest Du hier sowie in zahlreichen Gruppen auf Facebook und LinkedIn.

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*Icons: Blume Vektor erstellt von 0melapics – de.freepik.com
Quelle Headergrafik: pixabay

Die Monster sind los: Frühlingskleid und T-Shirt für die Kinder

Ab sofort sind bei uns die Monster los: In einem schicken Frühlingskleid und einem T-Shirt für die Kinder. Partnerlook ist angesagt 😉 Der lustige Monsterstoff liegt schon eine Weile rum und wollte schnell vernäht werden, bevor die Kinder aus dem “süße Monster-Alter” rausgewachsen sind.

Das das Monster-Panel und der Ergänzungsstoff sogar für zwei Teile reichen, hätte ich gar nicht gedacht. Umso schöner, dass sich meine Kleine nun über ein Frühlingskleidchen und mein Sohn über ein T-Shirt freuen können.

Hier die Fakten im Überblick:
Stoff: Monster-Panel und Ergänzungsstoff von stoffe-hemmers.de*
Schnitt Frühlingskleid: Wanda von Schnittgeflüster*
Schnitt T-Shirt: kostenloses Schnittmuster über Crafting Café*

Die Schnittmuster: Wanda und “T-Shirt für schmale Jungs”

Die Wahl der Schnittmuster dauerte etwas länger. Aus dem Stoff sollte auf jeden Fall ein Shirt für meinen Sohn werden. Da er aber sehr schlacksig und schmal ist, hab ich lange nach einem passenden Schnitt gesucht. Die meisten sahen mir eher breit aus oder breit und kurz. Irgendwie nicht das, was ich wollte. Der Schnitt, den man über die Seite von Crafting Café findet, wurde zumindest mit “schmal” angepriesen und hat sich direkt bewährt. Danke hierfür!

Den Kinderschnitt “Wanda” von Schnittgeflüster hab ich mir Anfang des Jahres bei einer Rabattaktion gekauft, getreu dem Motto: Das ist ein Schnitt, den nähe ich garantiert einmal. Denn die Zweiteilung mit Raffung gefällt mir sehr gut und steht auch der Maus ausgezeichnet. Auf der Suche nach einem Kleider-Schnittmuster für den Monsterstoff stolperte ich wieder über die “Wanda” gestolpert und bin direkt ans Werk.

Beide Schnittmuster haben sich als einfach und gut umsetzbar erwiesen. Bei der “Wanda” bin ich einmal über die Reihenfolge in der Anleitung gestolpert und über einen Ärmel-Hinweis, aber insgesamt ließ sich der Schnitt super gut vernähen und das Ergebnis ist sehr schön geworden.

Der Monster-Stoff

Der Stoff hat mich leider gar nicht überzeugt. Das Motiv ist ohne Frage sehr süß und absolut kindgerecht. Aber die Qualität lässt leider stark zu wünschen übrig. Die Motive sind digital aufgedruckt und sobald der Stoff auch nur ein wenig gedehnt wird, schimmert der eigentliche, weiße Stoff durch. Da hatte ich anderes erwartet. Wie der Stoff nach ein paar Wäschen aussieht, mag ich mir daher gar nicht vorstellen.

Mein Fazit: Frühlingskleid und T-Shirt für die Kinder

Vom Ergebnis bin ich ehrlich überzeugt – mal von den Stoff-Mängeln abgesehen. Aber sowohl das Kleidchen, als auch das T-Shirt sind coole, lustige Outfits für den Frühling und vor allem schön farbenfroh.

Das Kleid hatte an Ostern seinen ersten Einsatz und hat die Maus zu einem kleinen Monster werden lassen 😉 Das T-Shirt sollte ursprünglich auch Ostern getragen werden, angesichts kühler Temperaturen darf es nun doch noch etwas im Schrank verharren.

Ich schick die beiden Teile hiermit zu “Handmade on Tuesday” und zum “Creativsalat” und freue mich über all die anderen DIY-Talente. Herzlichen Dank an die Initiatoren für die tolle Möglichkeit sich und seine Werke vorzustellen.

*Kennzeichnung als Werbung, da im Beitrag auf kostenpflichtige Angebote verlinkt wird. Ich erhalte jedoch keine Gegenleistung für die Nennung und Verlinkung.

Noch mehr Ideen für Kinderkleidung und das Kinderzimmer findest Du hier:

Aufruf zur #Blogparade: Inspirierende #starkeFrauen

Letzte Woche habe ich meine persönliche TopTen inspirierender Frauen veröffentlicht. Der Beitrag fand regen Anklang und mich erreichten direkt weitere Listen, wer da wen inspiriert.

Was mich beeindruckt hat: Die riesige Bandbreite an Powerfrauen aus wirklich allen Lebensbereichen und die wir alle kennen oder eben (noch) nicht kennen, die wir aber alle kennen sollten. Mir selbst sind nach der Veröffentlichung meiner TopTen-Liste noch so viele weitere Weltklasse-Frauen eingefallen, dass ich schon über einen Teil 2 meines Beitrags nachdenke.

Deshalb greife ich gerne den Vorschlag von Rebecca vom Blog frei-mutig.de auf und:

STARTE EINEN AUFRUF ZUR #BLOGPARADE: INSPIRIERENDE #STARKEFRAUEN

Lasst uns gemeinsam diesen großen Inspirations-Schatz heben und eine große Liste voll mit starken Frauen erstellen.

Was soll ich sagen? Kaum war mein Aufruf “draußen”, kamen auch bereits die ersten Beiträge bei mir an. Ich werde alle Beiträge an dieser Stelle regelmäßig verlinken. Die Spielregeln findest Du weiter unten.

Beiträge zur #Blogparade: Inspirierende #starkeFrauen

Coeurage leben en Coleur veröffentlicht jeden Monat eine Heldin des Alltags. Keine klassische Liste, ich wollte sie dennoch nicht außen vor lassen, da ich es eine schöne Aktion finde und weitere #starkeFrauen auf unsere Liste setzt: https://www.coeuragelebeencouleurs.today/gluecksblog/categories/heldinnendesalltags

Mo vom Mosbike-Blog hat ebenfalls 10 starke Frauen auf eine ganz spezielle Liste mit richtigem Coolness-Faktor gepackt: https://www.mosbike.blog/kategorien/67-2021/283-10-inspirierende-frauen-im-motorradbusiness

Die Damen von Wendemut haben eine großartige Liste zusammengestellt. Da es den Blog leider nicht mehr gibt, findest Du die Liste in Kurzform hier.

Eine weitere bereichernde Liste kommt von Die Trotzphase – einiges mit hohem pädagogischen Wert sowie jede Menge lebensbejahende Motivation: https://beduerfnisorientiertesfamilienleben.com/2020/11/30/11-frauen-die-mich-in-meinem-leben-beeinflusst-haben/

Valerie von Hotel-O-Motion hat sich das Gastgewerbe zur Brust genommen und kommt auf acht #StarkeFrauen: https://www.valerie-wagner.de/das-gastgewerbe-ist-gastgeberin-frauen-in-hotellerie-gastronomie/

Vielen Dank allen Blogger*innen, die teilgenommen haben!

Die Spielregeln – so funktioniert es:

  • Du schreibst auf Deinem Blog oder in Deinem LinkedIn-, Facebook- oder Twitter-Account einen Beitrag zu den 10 Frauen, die dich in Deinem Leben am meisten inspiriert und die Dein Leben geprägt haben – wobei auch immer. Je bunter, je besser. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um lebende, den aktuellen Zeitgeist prägende, private oder bereits verstorbene Personen handelt. Auch Role Models aus Filmen und Romanen darfst Du selbstverständlich auf Deine Liste setzen.
  • Wichtig: Setze bitte einen Link auf diesen Beitrag, damit ich über Deinen Post informiert werde. Gerne kannst Du mir auch eine E-Mail oder direkt hier in die Kommentare schreiben.
  • Als Hashtag verwende bitte immer #blogparade #starkefrauen – damit behalten wir den Überblick und verpassen keinen Beitrag.
  • Die Blogparade ist beendet. Wenn Du einen weiteren Beitrag zu starken Frauen hast, kannst Du ihn gerne hier in die Kommentare posten.

Ich freue mich jetzt schon auf Eure bunten Listen und werde nach Ende der Blogparade gerne einen Recap schreiben, eine große Powerfrauen-Liste erstellen und auf Eure Beiträge verlinken.

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10 inspirierende Frauen, die Frauen stärken

Frauen sind viel: Partnerin, Mutter, Schwester, Oma, Managerin, Arbeitnehmerin, Selbstständige, Liebhaberin, Psychologin, Coach für alle Lebenslagen, … Aber vor allem sind wir eins: STARK. In den letzten Wochen und Monaten sind mir viele besonders starke Frauen begegnet, die mich sehr inspiriert und zum Nachdenken angeregt haben. Heute möchte ich Dir deshalb 10 inspirierende Frauen, die Frauen stärken und mich persönlich in ihren Bann gezogen haben, vorstellen.

Durch meine Teilnahme an Working out Loud (WOL) #FrauenStärken treffe ich seit Anfang des Jahres jede Woche auf neue tolle, außergewöhnliche, herausragende und mich sehr inspirierende Frauen. Einige von ihnen sowie weitere Frauen, die in mir vieles in Bewegung setzen und gesetzt haben, stelle ich heute vor. Es ist eine persönliche Liste, die hoffentlich bei der ein oder anderen von Euch auch einen Nerv trifft.

Zur Einstimmung für uns Powerfrauen ein, wie ich finde, sehr treffendes Zitat von Marilyn Monroe (die allerdings nicht in der Liste vorkommt).

“If you don’t fit in with the crowd, perhaps it is because you were meant to lead it.”

Marilyn monroe

Eine persönliche Liste: 10 inspirierende Frauen, die Frauen stärken

Starten möchte ich mit einigen Frauen, die mich über die WOL-Reise begleitet haben bzw. auf der Reise inspiriert haben:

1. Magdalena Rogl

Vor Magdalena Rogl (Head of Digital Channels, Microsoft Germany) kann man nur den Hut ziehen, denn sie hat sich aus eigener Kraft, mit der Energie und dem Mut einer Löwin nach oben durchgekämpft. Gegen alle Widerstände und seit ich ihr das erste Mal zuhören durfte, ein großes Vorbild, wenn es darum geht, sich selbst und die eigenen Ziele/Wünsche nicht aus den Augen zu verlieren. Sie ist eine Leaderin, die stets den Menschen im Blick hat und sich für Diversity einsetzt.

2. Tijen Onaran

“Die Welt digitaler und diverser zu machen” lautet das Credo von Tijen. Sie ist eine wahre Frauen-Stärkerin, die uns alle mutiger und selbstbewusster machen möchte, den eigenen Weg zu gehen und vor allem, sich selbst zu vermarkten und sichtbar zu werden. Unter anderem auch durch Tijen und Working out Loud habe ich selbst einen neuen Zugang zum Thema Sichtbarkeit (im Netz) gefunden.

“Es ist nicht der Job der Töchter, ihre Väter darauf aufmerksam zu machen, dass Diversität wichtig ist. Es ist der Job der Männer in Machtpositionen zu erkennen, dass Vielfalt der Motor für Innovation ist.”

Tijen Onaran, CEO & Founder Global Digital Women

3. Kenza Ait Si Abbou

Kenza brennt für Artificial Intelligence und “liebt es, Menschen um sich zu haben”. Sie ist eine Vorreiterin für die Digitalisierung und lebt Female Leadership. Als Role-Model der WOL FrauenStärken Community hat sie mich mit ihren Aussagen zu “Wenn Du als arbeitende Mutter schon weniger Zeit für Deine Kinder hast, dann muss diese Arbeit Spaß machen” beeindruckt. Denn ja, wenn ich weiß, dass das, was ich mache, mir persönlich zu mehr Selbstbewusstsein und Zufriedenheit verhilft, ist diese (Arbeits-)Zeit nicht verschwendet. Vielmehr zahlt sie dann auf die Zeit, die ich mit den Kindern habe, ein.

4. Jenny Gruner und 5. Isabell Rein

Jenny und Isa sind meine zwei Ladies, die mich ganz ganz eng auf der WOL FrauenStärken Reise begleiten. Einmal wöchentlich verbringen wir eine WOL-Session miteinander, die von Woche zu Woche länger dauert und die mich durch den Rest der Woche trägt. Wir kommen gerne vom Stöckchen aufs Hölzchen und sind mittlerweile ein eingeschworenes Team, das sich gegenseitig beim Erreichen der WOL-Ziele unterstützt. Toll! Vielen Dank, euch beiden für die inspirierende Zeit!


Starke Frauen finden sich jedoch auch fern der WOL-Reise. Es sind Frauen, die mir durch meine Hobbies Nähen und Gärtnern über den Weg gelaufen sind. Frauen, die aus ihren Hobbies einen Beruf und kleine, erfolgreiche Unternehmen gemacht haben. (Hier gäbe es noch viele tolle Frauen mehr, aber in einer Top Ten ist leider nur Platz für 10.)

6. Elke Puls

Elke ist Gründerin des Labels Elle Puls – Näh Deinen Stil. Sie hat einen eigenen Podcast, einen Blog, ein Schnittmuster-Label, organisiert (in Corona-freien Zeiten) die “Näh Deinen Stil” Camps und hat einen eigenen Club. Sehr inspirierend wie sie ihren Weg vom Näh-Hobby zur Stilberaterin für Frauen, die sich ihre Garderobe selbst nähen, gegangen ist. Bei Elke spürt man unglaubliche Energie, Hingabe und Akribie, bei dem, was sie tut. Das begeistert mich nachdrücklich und hat mich vor allem zum ersten Mal dazu gebracht, ernsthaft über meinen persönlichen Stil nachzudenken. Danke hierfür!

7. Meike Rensch-Bergner

Meike, Frau Crafteln, macht Frauen durch die passende Kleidung stark und ist eine echte Powerfrau, die sich mit viel Leidenschaft ihr eigenes Mode-Business aufgebaut hat. Sie konzentriert sich auf perfekt passende Schnitte und kümmert sich auf eine sehr sympathische, einnehmende Art um das Thema Schnittanpassung – mit gutem Blick auf größere Größen. Allein ihre Stimme beruhigt mich und ich höre ihr einfach gern zu. Meike möchte Frauen durch die richtige Kleidung stärken, “Kleidung, die stark und schön macht” – egal in welcher Größe. Durch ihre sehr eloquente, ruhige und einnehmende Art stärkt sie das Selbstbewusstsein von Frauen, die sich – aus welchem Grund auch immer – ihre eigene Kleidung nähen.

8. Marie Diederich

Marie hat meine schlummernde Leidenschaft für den Gemüsegarten geweckt. Spätestens seit ich über ihre Wurzelwerk-Pins gestolpert bin und ihren Newsletter mit wöchentlichen Videos erhalte, ist bei mir der Nutzgarten-Hype ausgebrochen. Maries sympathische Anleitungen helfen mir bei der Planung, der Anzucht, der Pflanzung und sichern mir hoffentlich eine riesige Ernte in den neuen Beeten. Im letzten Jahr hat es im Hochbeet schon super funktioniert. Mit Marie geh ich jedenfalls durchs Gartenjahr.

9. Sarah Stiller

Was Marie für den Nutzgarten, ist mir Sarah für den Ziergarten. Sarah zeigt auf ihrem “My Cottage Garden Blog” ihren Traumgarten, der statt auf kahle Rasenfläche (oder noch schlimmer Schotterwüsten) auf überbordende Stauden- und Rosenbeete setzt. Eine Wonne für die Augen, wann immer man davon ein Bild zu sehen bekommt. Wirklich traumhaft schön und in ihrem Shop gibt es außerdem Samen für wunderschöne Blumen – bei mir liegen schon Duftwicken, Malven und Staudenwicken bereit für die Aussaat. Mein Traum vom Cottage Garden wird noch ein paar Sommer Entwicklungszeit brauchen, aber hoffentlich wird er irgendwann wahr.


Und last but not least, die aus meiner sehr persönlichen Sicht inspirierendste und gleichzeitig stärkste Frau überhaupt:

10. Meine Mama

Das möchte ich auch einfach so stehen lassen.

Wer inspiriert Dich? Welche Frauen haben für Dich eine Vorbildfunktion? Ich finde, je mehr man darüber nachdenkt, umso mehr starke, inspirierende Frauen fallen einem ein – aus allen Lebensbereichen und in so vielen Facetten. Lass doch einen Kommentar da – damit wir alle noch mehr tolle Frauen kennenlernen können.

*Bildquelle: pexels.com

Ab ins Beet! Gartenarbeiten im Frühling

Jippie – der März ist da! Und damit heißt es ENDLICH:
Die Gartensaison beginnt. Also ab ins Beet. Welche erste Gartenarbeiten im Frühling anstehen, erfährst Du hier. Mit der Checkliste zum Frühjahrsputz in Zier- und Nutzgarten bist Du bereit für die neue Saison.

Draußen beginnt die Saison jetzt so richtig. Aber mal ehrlich, drinnen sind wir doch schon alle lange nicht mehr zu halten und planen uns seit Wochen die Finger wund. Ich zumindest. Also die Planung steht und ist bereit, umgeworfen zu werden 😉

Aber bis auf Weiteres halte ich mich an Plan A. Und die Umsetzung dieses Plans hat bereits erste Aktionen erfordert. Zum einen sind unsere Fensterbänke bereits mit mehr oder weniger hübschen Anzuchttöpfen “dekoriert” und ein ausgedruckter Monatsplan, in dem alle Termine für “heute muss der Brokkoli gesät werden” und “am nächsten Wochenende kommen die Samen der Sommerblumen in die Erde” akribisch notiert sind, liegt stets an meiner Seite auf dem Küchentisch.

Anzucht auf dem Fensterbrett
Die ersten Pflänzchen strecken ihre Blätter aus der Erde.

Darüber hinaus haben wir die sonnigen Tage genutzt und draußen die neuen Beete vorbereitet. Das geht mit viel Wurzeln ziehen, Giersch entfernen, Weinbergschnecken in ihren Winterquartieren schützen und Erde sieben, um allzu große Steine zu entfernen, einher.

Juchu: Das Gemüsebeet ist fast fertig. Nur eine Schicht Kompost fehlt noch.

Außerdem hab ich die Stauden und die Johannisbeeren zurückgeschnitten und wir sammeln fleißig Strauch- und Baumschnitt für die Erweiterung des Hochbeets. Teilweise hab ich auch schon den Winterschutz ein wenig reduziert, vor allem die Reißigzweige sind auf einen großen Haufen gewandert und ich hoffe, dass die Pflanzen die aktuellen Frostnächte gut überstehen.

Was sonst noch für Gartenarbeiten im Frühling anstehen, erfährst Du unten in der Checkliste für Zier- und Nutzgärten.

Noch nicht zurückgeschnitten sind übrigens meine Hortensien, da warte ich noch, bis ich die Blüten des letzten Sommers wegschneide, um die zarten Knospen vor Frost zu schützen.

Was mich tatsächlich täglich erfreut und mein Herz zum Lachen bringt: Die vielen vielen Schneeglöckchen, die munter im ganzen Garten blühen, all die Zwiebelblumen, die bereits wacker ihre Blätter und erste Blüten aus der Erde stecken und die ersten Primel, die tatsächlich einen bunten Frühlingshauch verbreiten.

Hach, ist das schön. Mein Gärtnerherz ist voller Tatendrang und hüpft jeden Tag beim Anblick der Natur.

Gartenarbeiten im Frühjahr: Das darfst Du jetzt machen

Was steht für die kommenden Tage und Wochen an? Na klar, der große Frühjahrsputz. Aber es wird auch schon fleißig gesät, gebuddelt und geblüht. Hier meine “Frühling – es geht endlich los – Checkliste” für Dich:

Vorbereitende Gartenarbeiten:

  • Regentonnen für die Saison startklar machen
  • Pflanzplan erstellen: Was möchtest Du pflanzen? Möchtest Du Gemüse anbauen, Beeren ernten oder dich vor allem an blühender Pracht erfreuen? Überlege dir genau, was Du wo in Deinem Garten – oder natürlich auch auf Deinem Balkon – pflanzen möchtest. Vergess dabei bitte nie den Standort und die jeweiligen Ansprüche der Pflanzen zu beachten. Schattenliebhaber werden in der prallen Sommersonne nicht glücklich und umgekehrt.
  • Wenn Du selbst Pflanzen ziehen möchtest, kaufe dir rechtzeitig die Samen, achte auch auf samenfestes Saatgut und informiere dich über die besten Aussaat-Zeitpunkte.
  • Der beste Zeitpunkt für Ausbesserungsarbeiten an z.B. Zäunen, Mauern, Beetumrandungen oder Wegen ist jetzt.
  • Im April kannst Du dann Deinen Rasen fit für die neue Saison machen: Mähen, Vertikutieren, Düngen, kahle Stellen nachsäen.
  • Laub zusammenrechen und ggf. entsorgen. Große Laubhaufen, die Du über den Winter im Garten hattest, lässt Du am besten noch ein wenig liegen, damit Du etwaige Wintergäste nicht zu früh aufweckst.
  • Einkaufen gehen: Mach Dir eine Liste, was Du alles zum Start in die neue Saison benötigst.

Gartenarbeiten im Ziergarten:

  • Der Stauden-Rückschnitt: Als Erstes kannst Du nun die Stauden zurückschneiden, wenn Du das nicht schon im Herbst getan hast. Wenn es Dein Auge nicht zu arg stört, lass die abgeschnittenen Reste noch auf den Beeten liegen, dann können auch hier noch kleine Wintergäste weiterruhen (Larven, Insekten…). Auch Ziergräser kannst Du nun zurückschneiden.
  • Der Baum- und Sträucher-Rückschnitt: Auf die Stauden folgen die (Obst-)Bäume und Sträucher bzw. Hecken. Was wie und warum genau zurückgeschnitten wird, liest Du am besten für das jeweilige Gehölz separat nach.
  • Ein- und zweijährige Sommerblumen kannst Du jetzt vorziehen. Teilweise geht das sogar direkt draußen. Sarah von MyCottageGarden hat hierzu einen tollen Beitrag verfasst über “Cool Flowers”. (und ich hab mir vor lauter Begeisterung daraufhin direkt schöne Duft- und Staudenwicken bestellt…)
  • Neue Beete / Rabatten anlegen: Starte jetzt mit den Vorbereitungen für neue Beete.
  • Bestehende Beete von Beikräutern befreien, ggf. kaputte oder abgestorbene Pflanzen rausnehmen und ersetzen.
  • Stauden, die zu groß geworden sind oder von innen verkahlen, solltest Du im Frühjahr teilen.
  • Frühblüher / Zwiebelblumen kannst Du jetzt ebenfalls in Deine Beete setzen, so Du zu wenige Zwiebeln im Herbst gepflanzt hast.
  • Stauden, mehrjährige oder robuste Einjährige kannst Du ggf. bereits pflanzen. Erkundige dich hierbei aber stets beim Gärtner Deines Vertrauens.

JETZT NOCH NICHT:

  • Lass den Hortensien noch ihre letztjährigen Blüten als Schutz vor Spätfrösten.
  • Warte bis die Forsythien blühen, bevor Du Deinen Rosen an den Kragen gehst!

Gartenarbeiten im Nutzgarten / Gemüsegarten:

  • Samen in die Erde bringen und Gemüse im Haus, oder wenn vorhanden, im Frühbeet / Gewächshaus vorziehen. Ggf. kannst Du einzelne Sorten bereits Pikieren und ans Freie gewöhnen. Bei mir sind schon ein paar Mairübchen ins Tomatenbeet eingezogen. Mal schauen, ob sie die Nachtfröste überstehen.
  • Neue Beete anlegen, dabei immer darauf achten, dass Du alle Ecken gut erreichen kannst.
  • Vorhandene Beete ggf. abernten oder von Winterschutz befreien, unerwünschte Beikräuter entfernen und das Beet für die neue Saison vorbereiten.
  • Frischen Kompost und Mulch auf den Beeten ausbringen.
  • Salatsetzlinge, Steckzwiebeln oder Rübchen-Jungpflanzen kannst Du bereits ins Beet setzen.

Und zu guter Letzt: Sonnige Stunden nutzen und mit einer Tasse Tee oder Kaffee genießen.

Ich schicke den Beitrag noch zur Gartenwonne-Linkparty “Vorfrühlingsglück”.

Viel Spaß im Garten und eine erfolgreiche Garten-Saison 2021!

Drachen-Sweatjacke für coole Jungs*

Mein erster Reißverschluss – ich habe mich endlich gewagt und das Ergebnis (soviel sei vorweg verraten) passt. Die Drachen-Sweatjacke für coole Jungs war überraschend gut zu nähen. Man muss sich nur an die Anleitung halten 😉

Eigentlich wollte ich ja im Januar mit einem Nähkurs starten, um doch mal den ein oder anderen Kniff von einem Profi gezeigt zu bekommen. Aber aus bekannten Gründen wurde daraus erstmal nichts. Aber in diesem Nähkurs wollte ich die Jacke nähen, um dort mit Unterstützung meinen ersten Reißverschluss zu nähen.

Nach anfänglichem Zögern hat mich dann im Januar die Lust gepackt und ich hab einfach losgelegt. Getreu dem Motto: Hätte, könnte, sollte…. MACHEN! So schwer kann das ja nicht sein und es wird schon was dabei rauskommen. Einmal ist immer das erste Mal.

Genäht habe ich nach diesem Schnitt von Snaply: Sweatjacke für Kinder
Vernäht wurde dieser French Terry von Stoffe-Hemmers: Dunkelgrüne Drachen sowie schwarzer Bündchenstoff und ergänzender French Terry in Petrol.

Der Schnitt

Der Schnitt für die Sweatjacke ist bei Snaply kostenlos verfügbar und sah auf den ersten Blick gut händelbar aus. Die Jacke hat coole Eingriffstaschen und eine Kapuze, in die man auch Kordeln / Bänder einsetzen kann. Die Kordeln / Bänder habe ich jedoch weggelassen, weil ich die häufig störend finde im Spiel- und Tobe-Alltag.

Die Näh-Anleitung ist sehr übersichtlich und die vielen Bilder helfen auch Anfängern wie mir, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Wenn…

Ja, wenn man sich an die Anleitung hält… (hüstel hüstel) Aber an ein zwei Stellen hab ich leider gedacht, ich wäre schlauer. Und nein, das bin ich definitiv nicht. Die Anleitung hat so wie sie ist ihre volle Berechtigung. Also wenn da steht: Den Reißverschluss bis zur Hälfte des Saumbündchens legen, dann hat sich da jemand was dabei gedacht…

Schwierig fand ich allerdings die Angabe zum Reißverschluss kürzen. Das hat schlicht nicht funktioniert bei mir und ich würde bei einem weiteren Jackenprojekt eher einen 5cm kürzeren Reißverschluss wählen. Dadurch hätte ich mir viel Gefluche und Gefrickel gespart.

Also irgendwie hab ich es alles hinbekommen, man darf sich die Jacke nur nicht von innen anschauen 😉 Hier zählt also nur die äußere Hülle.

Der Stoff

Den Stoff habe ich bei Stoffe-Hemmers* gekauft und bin sehr zufrieden. Die Drachen sehen cool aus und kamen auch entsprechend gut an. Was mir bei Hemmers immer wieder sehr gut gefällt, sind

  • die guten Bilder, die immer auch Maße von Mustern angeben;
  • die ausführlichen Produkt-/Stoffbeschreibungen, man weiß ziemlich genau, was man bekommt;
  • die zum Stoff passenden Zusatzprodukte wie passendes Nähgarn und ergänzende Stoffe und Bündchen in den passenden Farben.

So kann man sich auch beim Onlinekauf, der bei Stoffen durchaus schwer fällt, relativ sicher sein, dass zumindest die Stoffe für das ausgewählte Projekt zueinander passen.

Drachen-Sweatjacke für coole Jungs – das Ergebnis

Mit dem Ergebnis der Sweatjacke bin ich durchaus zufrieden. Ich habe wieder einiges gelernt und der Lernprozess steht für mich beim Nähen noch immer im Vordergrund. Was nehme ich mit?

  1. Anleitungen sind zum Lesen da – halt dich dran!
  2. Reißverschlüsse sind jetzt nicht super einfach, aber auch kein Hexenwerk. Memo an mich: Das kannst du! Aber du darfst es gerne nochmal in schön(er) machen.
  3. Verliere nie das Jacken-Innenleben aus den Augen.
  4. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und immer wieder: Einfach machen, denn am Ende wird alles gut. Vielleicht nicht perfekt, aber gut 🙂

Mit nähverrückten Grüßen schicke ich die Drachen-Sweatjacke zur Nähzeit am Wochenende vom Nähkäschtle. Auch wenn der Beitrag unter der Woche erscheint – genäht, geflucht und gefreut hab ich mich am Wochenende 🙂

Nachtrag: Und ich verlinke auch noch zu den Lieblingstücken von Steffi und zum Creativsalat, weil ich echt stolz auf meinen ersten Reißverschluss bin.

*Kennzeichnung als Werbung, da im Beitrag auf kostenpflichtige Angebote verlinkt wird. Ich erhalte jedoch keine Gegenleistung für die Nennung und Verlinkung.

Rituale zur Entschleunigung

Das Thema Entschleunigung ist ja ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite ist es wichtig, unsere hektische, kaum ruhende Welt ab und an hintersichzulassen und ganz bewusst Abzuschalten. Zur Ruhe kommen, sich dem Alltagstrott zu entziehen und ein Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse zu entwickeln, kann uns durch alle Höhen und Tiefen tragen.

Auf der anderen Seite werden wir seit nunmehr einem Jahr ungewollt entschleunigt. Aber ist das tatsächlich so? In Zeiten von Homeschooling, Homeoffice und Kinderbetreuung, Arbeitsplatzverlust, Kurzarbeit etc. kann häufig nicht von Entschleunigung im Sinne von Entspannung / Stressabbau gesprochen werden.

Umso wichtiger ist es in diesen Zeiten, bewusst innezuhalten und durchzuatmen. Kleine, tägliche Rituale können beim Entschleunigen (und nicht Durchdrehen) helfen.

Rituale für mehr Achtsamkeit

Warum sind Rituale so wichtig? Rituale strukturieren zum Einen den Alltag, geben Halt und durch die Routine gewöhnt man sich daran und sie werden ein Teil des Tages, der immer dann fehlt, wenn doch mal was dazwischen kommt.

Gerade momentan, wo so viele Gewohnheiten durcheinander gewirbelt werden und der Alltag gefühlt im Wochen-Rhythmus neu (fremd)bestimmt wird, geben kleine Entschleunigungs-Rituale Halt und helfen beim Abschalten und Durchatmen.

Denn Entschleunigung geht unmittelbar mit dem Thema Achtsamkeit und der Achtsamkeit Dir selbst gegenüber einher. Viel nachgedacht, habe ich in diesem Zusammenhang über eine Aussage von Magdalena Rogl, Head of Digital Channels, Microsoft Deutschland: “Der wichtigste Mensch in Deinem Leben bist Du.” Bis zu diesem Moment war die Antwort auf die Frage “Wer ist der wichtigste Mensch in Deinem Leben?” glasklar: Meine Kinder.

Doch Lenas Ausführung dazu brachte mich zum Umdenken: Nur, wenn es Dir selbst gut geht, kannst Du auch anderen gegenüber das Beste geben und für sie bestmöglich da sein.

Das saß – und sitzt immer noch.

Daher versuche ich jeden Tag, mir selbst Freiräume einzugestehen, kurze Auszeiten zu genießen und tief durchzuatmen.

Beispiele für Rituale zur Entschleunigung:

Meine täglichen Entschleunigungs-Rituale:

  • Frühsport – jeden Morgen 30 Minuten Workout oder Yoga für mich. Dafür stehe ich gerne früher auf.
  • Pausen-Kaffee – nach dem Mittagessen haben die Kinder Fernsehzeit (ja, ich weiß, aber ich brauch das) und Mama hat Auszeit mit einer Tasse Kaffee und Lesestoff für die Seele (keine Nachrichten!!!).
  • Einschlaf-Lektüre – ohne ein paar Seiten Agatha Christie schläft es sich nicht gut. Egal wie spät, egal wie müde. Was muss, muss.

Meine wöchentlichen Entschleunigungs-Rituale:

  • #WOL FrauenStärken am Montagabend – dazu demnächst mehr 😉
  • Walking am Wochenende – eine Runde frische Luft ohne Kinder in meinem Tempo zum Durchpusten.

Weitere Beispiele für Rituale, die beim Entschleunigen helfen:

  • Lesen in jeder Form
  • Eine gute Tasse Tee genießen
  • Unkraut jäten (herrlich entspannend)
  • Meditation
  • Ein Bad in der Wanne
  • Regelmäßige Wellness-Einheiten (außer Haus, sobald es wieder möglich ist)
  • Sport in jeder Form
  • Musik hören – und sonst nix
  • Kochen und Backen und das Ergebnis genießen
  • Spazieren gehen
  • Frische Luft (!)
  • Puzzeln

Bei frei-mutig.de findest Du außerdem noch eine richtig lange Liste mit tollen Ideen und Tipps für Mikro-Auszeiten. Denn ob kurz oder lang: Du selbst bist Dir stets der Nächste. Kümmere dich um dich, damit Du mit voller Kraft für all diejenigen dasein kannst, die dich brauchen.

Wie entschleunigst Du? Hast Du bestimmte Rituale zur Entschleunigung, die Dir regelmäßig den Tag versüßen? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

Blog tut gut

Vor kurzem hat mich die liebe Rebecca von frei-mutig.de auf die #Blogparade “Das Blog – ein Medium von gestern?” von Start:Talking hingewiesen und gefragt, ob ich auch mitmachen möchte. Da musste ich nicht lange überlegen und hab spontan “JA” gesagt.

Blogs sind in der Fülle der sozialen Medien in den letzten Jahren ein bisschen in den Hintergrund getreten, gehören aber noch lange nicht zum “alten Eisen”. Denn für mich gilt vor allem: Blog tut gut.

Warum mir mein Blog gut tut

Ich möchte ehrlich sein: In erster Linie blogge ich für mich. Ich freue mich daher umso mehr, über die vielen positiven Reaktionen und Kommentare der letzten Monate, die mir zeigen: Der Blog erfreut auch andere Menschen, Freunde, Bekannte und viele (noch) Unbekannte. Das macht Mein Lebensspiel zu einem stetig wachsenden und echten Herzensprojekt.

Darum tut mit mein Blog gut:

Weil es mir gut tut zu bloggen.
Weil es mir gut tut zu schreiben.
Weil es mir in den letzten Monaten viel Positives zurückgegeben hat.
Weil mein Selbstwertgefühl einen richtigen Push bekommen hat.
Weil es mir viel Freude bereitet, Themen zu überlegen, Beiträge zu erarbeiten, Bilder auszuwählen und Artikel zu veröffentlichen.
Weil ich mich über jeden Kommentar und jeden Leser sooooooo freue.
Weil durch den Blog wunderbare neue Menschen, Persönlichkeiten in mein Leben getreten sind.

Und zu guter Letzt:
Weil mich der Blog erfüllt und durch diese schwere Pandemie-Zeit (und hoffentlich auch darüber hinaus) trägt.

Wie kam es zum Blog Mein Lebensspiel?

Schon sehr sehr sehr sehr lange trage ich den Gedanken, ein eigenes Buch schreiben zu wollen, mit mir herum. Dazu gekommen bin ich nie. Die Idee “Das mach ich in der Elternzeit – da hab ich Zeit”, hat sich als komplett abwegig herausgestellt und seitdem wollte sich der richtige Zeitpunkt auch nicht einstellen.

Über eine Bekannte, die ein ähnliches Ziel hatte und darüber auf die Idee zu einem Blog kam, begann bei mir das Thema Blog immer mehr Raum einzunehmen. Wenn schon kein Buch, dann vielleicht ein eigener Blog. Das wäre doch was.

Ich könnte endlich wieder Schreiben und über den Blog meinem Traum vom eigenen Buch Stück für Stück näher kommen.

Die große Frage: Zu welchem Thema soll ich bloggen?

Da kam der Corona-Lockdown im März 2020 und mit ihm ein bisschen mehr Zeit. Zeit, um mir Gedanken über einen eigenen Blog zu machen. Den letzten Schubs gab mir eine Arbeitskollegin, die meinte: “Einfach machen”. Also hab ich gemacht.

Was soll ich sagen: Das war eine mehr als herausragende Idee.

Die ersten Monate und der Blog tat gut

Die Grundidee war anfangs sehr vage. Auch thematisch wollte und konnte ich mich nicht so richtig festlegen. Mittlerweile haben sich die Kernthemen Entschleunigung und Achtsamkeit rund um die bodenständigen Hobbies Gärtnern und Nähen herauskristallisiert.

Ob es dabei bleibt, ich weiß es nicht. Ich lasse mich und den Blog bewusst treiben, schaue gerne nach links und nach rechts und bin gespannt, wie sich Mein Lebensspiel weiterentwickelt.

Parallel zum Start des Blogs habe ich von meinem Arbeitgeber die Chance erhalten, an einem Working out Loud Circle (WOL) teilzunehmen (dazu demnächst mehr, versprochen). Bei WOL dreht sich alles um den Aufbau von Beziehungsnetzwerken und die soziale Vernetzung. In diesem ersten Circle habe ich mir den Aufbau des Blogs und meine Social Media Kanäle vorgenommen und bin sichtbarer geworden.

Für meinen Blog sind die Kanäle Twitter, Facebook und Pinterest relevant. Meine Social Media Sichtbarkeit ist daher immer mit dem Blog verknüpft und bringt mir Leser auf den Blog. Denn hier kann ich ins Detail gehen und mich selbst am besten ausdrücken. Daher habe ich mich aktuell bewusst gegen Instagram entschieden. Ich freue mich aber selbstverständlich über jedes Like, jeden Retweet und jeden Kommentar über jeden Kanal.

Mein Fazit: Blog tut gut

Ob der Blog ein Medium von gestern ist, ist mir ehrlich gesagt, egal.

Denn: Mein Blog tut mir und hoffentlich auch meinen Lesern gut. Genauso wie mir und vielen anderen Bloggern das Bloggen gut tut.

Alles darüber hinaus ist eine tolle Zugabe. In diesem Sinne: #liveloveblog

Nähprojekte fürs Kinderzimmer

Das Christkind hat den Kindern in diesem Jahr einige kleine Heimtextilien für das Kinderzimmer gebracht. Diese Nähprojekte fürs Kinderzimmer möchte ich euch heute zeigen.

Mit den kleinen textilen Projekten wollte ich vor allem eine Verbindung zwischen den einzelnen Bereichen im Kinderzimmer schaffen. Eine farbliche Grundstruktur, wobei das in einem Kinderzimmer mit dem vielen bunten Spielzeug gar nicht so einfach ist 😉

Dafür habe ich fünf Stoffe ausgesucht, die optisch miteinander harmonieren, nicht allzu kindlich (keine Babystoffe) und neutral sind. Denn bei uns teilen sich die beiden Kinder ein Zimmer. Die Stoffe (oben im Banner) habe ich bei Buttinette* gekauft.

Wolkenkissen für gute Träume

Das erste der Nähprojekte fürs Kinderzimmer, das ich aus diesen Stoffen umgesetzt habe, waren drei Kissen in Wolkenform. Die Vorlage habe ich aus dem Magazin “Sabrina nähen Sonderheft – Kinderträume”. Das Kissen ist ein echtes Anfängerprojekt und ist ruck zuck genäht. Es eignet sich gut, um Rundungen zu üben. Gefüllt habe ich mit Füllwatte und der Füllung von einem aussortierten Kissen.

Wolkenkissen aus drei Stoffen
Die Wolkenkissen-Parade

Meine Tochter liebt ihr Kissen über alles und nutzt es als Kopf- und Kuschelkissen. Daher hab ich schon überlegt, doch noch ein Inlay für das Kissen zu nähen, damit ich es ab und an mal in die Waschmaschine packen kann.

Bodenkissen als Allzweck-Spielzeug

Inspiration en masse findet sich ja bekanntermaßen immer wieder auf Pinterest. Unter anderem auch diese Idee für ein mehrteiliges Bodenkissen. Das Kissen kann zum Lesen, rumlungern, je nach Beschaffenheit und Stärke der Inlays auch als Gästebett genutzt werden. Bei uns ist das Kissen aber aktuell vor allem im Einsatz als Ritterburg, Ritterpferd oder Höhle jeder Art. Also ein wunderbares Allzweck-Spielzeug.

Bodenkissen aus vier Kissenelementen
Das Bodenkissen für jede Lebenslage.

Das Nähen selbst war relativ einfach. Lediglich die Länge der Stoffbahnen beim Zuschnitt waren kleinere “Gegner”. Insgesamt aber auch ein schnell genähtes Projekt, das sich wunderbar ins Kinderzimmer eingefügt hat. Die Inlays sind vom Möbelschweden 50x50cm. Alternativ gehen auch fünf Kissen in 60x40cm.

Geflochtene Bettschlange

Das größte Projekt war die geflochtene Bettschlange. Wobei das Nähen an und für sich schnell ging, jedoch das Füllen der drei Stränge hat wirklich Zeit und Nerven gekostet. Das hätte ich wissen können, stand nämlich genau so in der Beschreibung drin… Aber die Bettschlange gefällt mir wirklich außerordentlich gut und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Die drei Stränge sind jeweils ca. 3m lang. Die Endlänge ist ca. 2,60m.

Geflochtene Bettschlange aus drei unterschiedlichen Stoffen
Die geflochtene Bettschlange an ihrem Bestimmungsort.

Die Idee zur geflochtenen Bettschlange habe ich auch von Pinterest – die Anleitung ist von Juli näht, leider ist ihre Seite seit einiger Zeit offline, daher ist die Anleitung so nicht mehr verfügbar.

Mein persönliches Fazit zu den Nähprojekten fürs Kinderzimmer:

Insgesamt gefallen mir die Ergebnisse sehr gut und mein Plan, eine Einheit und Verbindung der Kinderzimmer-Elemente herzustellen, ist aufgegangen. Zwei Sachen sind noch in Planung, mal schauen, wann ich sie umsetze:

  1. Ein Spielzeugsack für das “kleine” Lego. Der Stoff ist zugeschnitten und wartet auf seine Verarbeitung. Ich hoffe, der dünne Baumwollstoff reißt nicht zu schnell und ist der Belastung gewachsen.
  2. Ein Utensilo – entweder ein Hängeutensilo oder ein Bettutensilo für das Hochbett. Sobald die Entscheidung steht, geht’s los. Hoffentlich reicht der Stoff noch…

Ich nutze heute die Gelegenheit und verlinke meine Nähprojekte fürs Kinderzimmer bei Handmade on Tuesday und Freutag. Vielen Dank den motivierten Damen für diese Möglichkeit und Chance. Es ist immer schön, Inspirationen zu bekommen. Daher möchte ich heute ein Stück zurückgeben.

*Kennzeichnung als Werbung, da im Beitrag auf kostenpflichtige Angebote verlinkt wird. Ich erhalte jedoch keine Gegenleistung für die Nennung und Verlinkung.

Entschleunigung und Achtsamkeit

Was sind Entschleunigung und Achtsamkeit für mich?

Ich möchte mich heute an eine persönliche Definition und Einordnung der Trendbegriffe “Entschleunigung” und “Achtsamkeit” wagen. Diese zwei Begriffe schwirren aktuell überall als Trendthemen durch die unterschiedlichen Netzwerke. Und doch bedeuten Entschleunigung und Achtsamkeit für jeden von uns etwas anderes. Was die beiden Begriffe für mich und meinen Alltag bedeuten, versuche ich heute herauszuarbeiten. Vielleicht kannst Du daraus auch etwas für dich und Deinen Alltag mitnehmen.

Was ist Entschleunigung für mich?

Das Wort “Entschleunigung” habe ich vor mindestens 15 Jahres zum ersten Mal im Rahmen einer Pressereise durch das schöne Allgäu gehört. Damals ging es mit einem Bergführer auf eine entschleunigte Tour über die saftigen Wiesen und Höhen des Allgäus (an den exakten Ort kann ich mich leider nicht mehr erinnern – sorry). Das tat gut, aber das Thema Entschleunigung war für mich damals nicht relevant und ist damit auch wieder in Vergessenheit geraten.

Doch mit den Jahren kam vermehrt Stress und Druck in den Alltag. Sowohl von beruflicher als auch privater Seite. Denn auch die Freizeit will und muss ja heute irgendwie durchgetaktet und verplant sein, damit man nichts verpasst… denkt man.

Und dann kam der erste Corona-Lockdown. Plötzlich hatten sich alle (v.a. privaten) Termine erledigt. Plötzlich war da von einer Sache ganz viel: ZEIT. Für viele war das scheinbar schwierig und problematisch. Für mich aber fühlte sich das in weiten Strecken vor allem FREI an. Der ganze Stress, die Lasten, die Hektik des Alltags waren plötzlich weg.

[Hinweis: Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass wir wirklich Glück hatten im ersten Lockdown. Mein Mann und ich konnten ins Homeoffice, konnten uns die Zeiten mit der Kinderbetreuung gut aufteilen, hatten einen großen Garten und keine Schulkinder, für die wir Ersatzlehrer spielen mussten. Von daher ist mir wirklich bewusst, dass diese Zeit für viele bestimmt nicht entspannend und entschleunigend war. ]

Übrig blieben Ruhe, Zeit für Vieles, das sonst hintenrunter fiel und die Möglichkeit, sich neue Hobbies anzueignen bzw. auszubauen.

Ich hab mich in diesen Frühlingswochen viel durch den Garten gewühlt, wir haben gewerkelt und geschafft und waren abends glücklich, dass unser kleines Gartenreich Stück für Stück gewachsen ist. Jedes Blümchen wurde gefeiert und irgendwie hatten wir eine schöne Zeit. Selbstverständlich gab es aber auch bei uns die Momente, in denen wir genervt voneinander waren und nicht alles eitel Sonnenschein war. Das gehört zum Leben nunmal auch dazu.

Was ich aus der Zeit mitgenommen habe und mir seither sehr bewusst geworden ist:

  1. Sei glücklich mit dem was Du hast und versuche, das, was du hast, mehr wertzuschätzen.
  2. Nicht alles muss und kann und soll perfekt sein.
  3. Genieße Auszeiten und fülle sie für dich. Das kann “Nichtstun” / Relaxen sein, das kann aber auch eine Jogging-Runde oder eine Yoga-Session oder oder oder sein.
  4. Genieße die kleinen Dinge im Leben und lerne sie schätzen.
  5. Genieße Zeiten, die Du für Dich und Deine Hobbies hast.

Für mich sind das all die kleinen, größeren und großen Momente, in denen ich Zeit für meine Hobbies habe, meine Entschleunigungszeiten. Wenn ich die Nähmaschine anschmeiße, Schnittmuster vorbereite und Stoffe zuschneide, gibt es nur das Nähen und mich (meistens). Den Alltagstrott versuche ich dann weitestgehend auszublenden und einfach nur die Zeit zu genießen. Ähnlich geht es mir im Garten oder wenn ich mit der Familie einen Ausflug unternehme und sei es nur eine kleine Entdecker- oder Sammel-Tour im Wald.

Ausflüge in der Natur helfen bei der Entschleunigung und
lenken das achtsame Auge auf die Schönheit um uns herum.

Das Ding mit der Achtsamkeit

Entschleunigung geht für mich auch immer einher mit dem Schlagwort “Achtsamkeit”. Denn wenn ich selbst zur Ruhe komme oder das, was ich für mich tue, wertschätze und die Zeit genieße, dann ist das auch immer ein Stück Achtsamkeit, das ich mir selbst gegenüber zugestehe.

Achtsamkeit ist für mich aber auch der Umgang mit dem, was ich besitze, bearbeite und mit dem, was mich umgibt, achtsam umgehe. Klar, auch bei mir herrscht oft reiner Pragmatismus, was muss das muss und nicht immer kann und will man alles mit Fingerspitzen anfassen, aber zumindest in unserem Garten und bei meinem Näh-Hobby bin ich sehr bemüht, achtsam mit allen Teilen umzugehen.

Achtsamkeit ist für mich auch sich Zeit für sich selbst und die eigenen Bedürfnisse zu nehmen. Selbstverständlich ohne die Lieben zu vernachlässigen und zu kurz kommen zu lassen. Doch ich bin mir sicher, wenn ich mir ab und an kurze Pausen für mich selbst nehme, haben am Ende alle mehr davon.

Achtsam bin ich aber auch gegenüber meinen Kindern, indem ich versuche, ihren Bedürfnissen soweit möglich zu entsprechen. Aber: Das heißt nicht, ohne Regeln zu leben und sich auf der Nase herumtanzen zu lassen 😉 Es heißt, sich mit ihnen auch mal hinzusetzen, gemeinsam Bücher zu lesen, zu basteln, zu malen, zu kneten, zu spielen, zu tanzen, zu singen, zu toben, zu experimentieren, zu backen, zu kochen, zu klettern, zu springen. Gemeinsam auf Entdecker-Tour zu gehen, die Spielplätze unsicher zu machen, Freizeit-Aktivitäten zu unterstützen und sich mit den Freunden der Kinder zu treffen.

Aber: Immer ohne die Kinder zu überfordern und immer auch mit Nachmittagen und Zeiten, an denen die Kinder spielen und toben können, wie sie selbst es möchten, ohne Pläne, Termine und “Muss”. Denn dann entfaltet sich die volle kindliche Fantasie und die ist grenzenlos und immer wieder verzaubernd.

Hier schließt sich der Kreis und wir sind wieder bei der Entschleunigung angekommen. Genießen wir die Zeit, die wir haben und nutzen wir sie für uns und unsere Liebsten. Gerade in Zeiten, in denen es stressiger ist, ist es gut, sich daran zu erinnern und bewusst kleine Auszeiten zu nehmen, um die Akkus zu füllen und mit neuer Energie weitermachen zu können, ohne in ein Loch zu fallen.

Was sind Entschleunigung und Achtsamkeit für dich? Und wo findest Du Deine Entschleunigungsmomente? Beim Joggen, bei Treffen mit Freunden, in der Sauna oder im Spa, vor dem Fernseher, beim Lesen? Lass es uns wissen und hinterlasse einen Kommentar.

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