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Gartenglück: Blühende Träume im Sommer

Heute möchte ich gar nicht viel Schreiben, sondern Bilder sprechen lassen. Bilder von den vielen schönen Blüten, die momentan den Garten verzaubern und das Gartenglück perfekt machen. Denn was gibt es besseres für die Seele, als sich im Garten in den Liegestuhl zu legen und die Blütenpracht des Sommers zu genießen?

Für mich nicht viel. Deshalb hier eine kleine Prise Gartenglück für die Seele via Bildschirm für dich:

Den Auftakt machen bunte Sommerblumen, die jetzt den Garten zieren:

GArtenglück aus der Tüte: Kornblumen - Sommerblumen und herrliches Insektenfutter
Blaues Kornblumen-Meer aus der Wildblumenmischung
Gartenglück: Mauretanische Malve, Sarah Stiller, mycottagegarden
Ein Traum: Mauretanische Malve aus dem My cottage Garden Shop
Rosa Mohn
Rosa Mohn – wild verstreut von meiner Kleinen und ein echter Hingucker
Löwenmäulchen - Sommerblumen selbst gezogen in zwei Schattierungen
Löwenmäulchen in zwei Schattierungen
Duftwicke mit Blauer Holzbiene, Sarah Stiller, My Cottage Garden - das ist Gartenglück hoch 2
Toll für die Nase sind die Duftwicken. Hier mit Blauer Holzbiene 🙂
roter Klatschmohn wunderschön Blumenwiese
Der Klatschmohn kommt ebenfalls aus der Wildblumenmischung
Gartenglück: Cosmea - Schmuckkörbchen in weiß
Cosmeen: Schmuckkörbchen, da ist der Name Programm
Gartenglück weil Sonnengruß: Kleine Sonnenblume
Kleine Sonnenblumen als Sonnengruß im verregneten Sommer
Tagetes Studentenblume als Schneckenschreck und gleichzeitig hübsch
Tagetes: Nützlich und hübsch anzusehen zugleich – perfekt

Ich habe in einem Teil des Gemüsebeetes eine Wildblumenmischung als Gründüngung ausgesät und bin ganz begeistert, was da alles wächst: Neben Klatschmohn und Kornblumen habe ich schon Kornraden, Ringelblumen, Wilde Möhre, Phacelia, Jungfer im Grünen etc. entdeckt.

Es folgen die Blüten des Nutz-/Gemüsegartens, die uns voll Vorfreude auf die kommenden Leckerbissen erfüllen:

Borretsch Blüten
Borretsch-Blüten sind schöne Farbtupfer im Beet und können sich sehe lassen
Zucchini, Zucchiniblüten, Zucchinischwemme
Blühende Zucchini sind die Vorboten der Zucchini-Schwemme – lecker!
Estragon
Unser Estragon möchte dieses Jahr Höhenrekorde brechen, aktuell ca. 1,5m hoch
Aubergine, Auberginenblüte
Eine Auberginen-Blüte, ob es jedoch auch Früchte in diesem kühlen Sommer geben wird, ist sehr fraglich…
Mangold
Mangold macht schwer was her und ist dazu noch sehr lecker
Gartenglück: Zuckererbsen, Erbsen, Zuckerschoten
Zuckererbsen blühen wunderschön und schmecken am besten direkt vom Strauch
Wildes Gewuchere im Garten: Zuckererbse, Gurke, Kürbis, Tomaten

Und so sieht ein Gemüsegarten / Nutzgarten aus, wenn man
a) zu dicht pflanzt, weil man
b) zu wenig Platz für die vielen selbst gezogenen Pflänzchen hat und sich
c) beim Einpflanzen die Endgröße mal wieder nicht wahrhaben möchte…

Deshalb wachsen die Gurken quer in die Zuckererbsen und Tomaten hinein und alles ist ein bisschen eng… ist das jetzt schon Permakultur? 😉

Blühende Staudenrabatten für vollendetes Gartenglück

Bauern-Hortensie in pink
Bauernhortensie in pink, nächstes Jahr versuche ich die Blaufärbung hinzubekommen
Gartenglück dank BlütenfülleSteppensalbei, salvia nemorosa
Steppensalbei in voller Blüte – da wird es nächstes Jahr nochmal Nachschub geben
Dahlie, Knolle
Keine Staude, sondern Knolle: Die ersten Dahlienblüten strahlen um die Wette
Gartenglück bei der Pflanzenauswahl: Kandelaber Ehrenpreis Fascination, Veronicastrum virginicum
Kandelaber Ehrenpreis “Fascination” überrascht mit wunderschönem Farbspiel
Staudenbeet, Rabatte
Das neue Stauden- und Blumenbeet Anfang Juli…
Sonnenhut, Schein-Sonnenhut, Echinacea
Scheinsonnenhut: Neu gepflanzt, aber schon ganz ordentlich gewachsen
Gartenglück wenn alles wächst: Staudenbeet, Sommerblumen, Steppensalbei, Cosmea, Mohnblumen, Margeriten, Amaranth, Fuchsschwanz, Sonnenblumen, Flieder, Chrysantheme
… und drei Wochen später. By the way: Die Sonnenblumen kommen ungeplant, so what?

Hach – Garten macht einfach glücklich 🙂 und die vielen Blüten erfreuen die Seele. Warum ein Garten außerdem glücklich macht, hab ich Dir hier zusammengestellt.

Noch mehr schöne und bunte Bilder aus zahlreichen Gärten gibt es bei Wolfgang und Loretta vom Blog Gartenwonne.

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12 Monate oder 365 Tage: Blog-Geburtstag :-)

Happy Birthday to me! Ich kann es kaum fassen, aber es sind tatsächlich schon 12 Monate vergangen, seit Mein Lebensspiel das Licht der Welt erblickt hat. Deshalb feiern wir heute Blog-Geburtstag 🙂

Blog-Geburtstag Cocktail Icon

Was als kleines Corona-Projekt begann, hat mittlerweile einen großen Teil meiner Freizeit gekapert und ist meine tägliche Freude. Es macht Spaß zu sehen, wie viele Freunde, Bekannte und Unbekannte meine Beiträge lesen, wie sich der Blog (weiter-)entwickelt und wie viel Freude mir das SCHREIBEN wieder macht.

Zur Feier des Tages hier einige harte Fakten…

12 Monate in Zahlen:

Warum und wieso und wie kam das alles überhaupt? Das war so…

Frau wächst an ihren Aufgaben

“Ich hab Lust einen Blog zu starten” – “Dann mach”. So ungefähr verlief im Frühjahr 2020 ein Gespräch zwischen mir und meinem Mann.

“Du musst mir aber beim Aufsetzen helfen” – “Jepp”. Und damit ging es los. Den Gedanken an einen eigenen Blog hatte ich schon länger. Es fehlten nur ein Thema, ein Titel und ein Anstupser. Im Juni 2020 war dann mit einem Mal alles da: Entschleunigung als Überthema und der Blog-Name fiel auch vom Himmel – es war also endlich alles startklar für Mein Lebensspiel.

Mein lieber Mann hat also die technischen (von mir ungeliebten) Themen wie Domain-Registrierung, Hosting, WordPress-Installation übernommen und mich dann ins kalte Wasser geschubst. Im Anschluss bin ich ans Werk. Ich habe Templates und Themes durchwühlt, die Farbwelt, Schriftbild und Logo entwickelt und losgeschrieben.

Entschleunigung für Garten- und Nähverrückte gespickt mit etwas Frauenpower

Entschleunigung war mein großes Thema zum Start des Blogs. Denn mir selbst tat die plötzliche Corona-Entschleunigung des ersten Lockdown unglaublich gut. Diese Ruhe und Stresslosigkeit des Alltags (zumindest bei mir, ich weiß, es ging bei Weitem nicht allen so), hat mich geerdet, erfüllt und glücklich(er) gemacht. Das tolle Wetter tat sein Übriges. Ich war voller Tatendrang und vor allem wollte ich diese Erfahrung teilen und weitergeben.

Zwischenzeitlich drehen sich die Blog-Beiträge vorwiegend um entschleunigende Hobbies wie die Näherei und das Gärtnern. Die Entschleunigung soll jedoch nicht verloren gehen, denn mir sind die Auszeiten und Ruheoasen in meinem Leben nach wie vor wichtig und diese möchte ich mir auch unbedingt beibehalten.

Starke Frauen haben mich seit Beginn des Jahres stark in ihren Bann gezogen und meine feministische Ader pocht heute deutlich lauter, was sich auch ab und an im Blog zeigt.

Dass ein simpler Blog mich so erfüllen könnte, hätte ich tatsächlich nicht erwartet. Ich durfte unglaublich inspirierende und mutige Menschen aus vielen Lebensbereichen kennenlernen, was mich wirklich sehr bereichert. Die Teilnahme an der Blogparade #liveloveblog hat mich nochmal mehr bestärkt und gezeigt, dass dieser Weg der richtige ist.

Heute nach 365 Tagen kann ich vor allem eins sagen: Mein Lebensspiel ist eine herrliche Reise, die mich täglich glücklich macht und gut tut. Eine Reise, auf der ich soooo viele neue Dinge lerne und vor allem eine Reise, die hoffentlich noch lange lange dauert.

Wie geht es weiter?

Ich würde sagen, wir lassen uns ein wenig treiben und schauen, was das mal mehr, mal weniger entschleunigte Leben so alles zu bieten hat. Ich bin auf alle Fälle sehr gespannt und würde sagen “nach dem Blog-Geburtstag ist vor dem Blog-Geburtstag”.

Einen kleinen Ausblick gibt es aber schon heute: Demnächst wird es den ersten Gastbeitrag auf Mein Lebensspiel geben und ich freu mich schon sehr darauf. Im Herbst wartet ein spannender Pflanztest auf uns und es wird ein Update aus dem Garten geben, ein großes “Resümee 2021”. Was hat geklappt, was ging schief, was bekam eine zweite Chance und was machen wir 2022 anders? Von der Nadel sollen in den nächsten Wochen auch noch einige hübsche und/oder praktische Teile hüpfen – Du siehst, es wird mir und Dir nicht langweilig.

Herz-Icon

An dieser Stelle möchte ich euch allen DANKE sagen, für eure Unterstützung, eure Zeit, eure Kommentare und euren tollen Zuspruch!

Und jetzt schnapp ich mir ein Gläschen Sekt und gratuliere mir selbst zum Blog-Geburtstag.


Wenn Dir gefällt, was ich hier tue, freue ich mich über eine kleine Kaffeespende 🙂
HERZLICHEN DANK!

Coffee icon

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10 Schnittmuster für Näh-Anfänger:innen

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Du hast gerade erst mit dem Nähen begonnen und suchst nun nach neuen Ideen, was Du nähen könntest? Dann ist das Dein Beitrag. Ich zeige Dir heute 10 Schnittmuster für Näh-Anfänger:innen.

Allerdings soll es nicht um Schnittmuster für Utensilos, kleine Etuis oder Kinderkleidung gehen, sondern um Kleidungsstücke für dich selbst!

Freue dich auf Schnittmuster für diese 10 Kleidungsstücke, die sich perfekt für Näh-Einsteiger:innen eignen:

  • Tuch
  • Shirt
  • Rock
  • Shorts
  • Sommertop
  • Frühlingskleid
  • Sommerkleid
  • Hoodie
  • Pullover
  • Longsleeve

Wie ich selbst feststellen musste, ist das Nähen für mich selbst nochmal eine ganz andere Nummer als das Nähen von Kinderröcken, -Kleidchen oder -Shirts. Denn wenn Du für dich selbst nähst, zählen am Ende vor allem zwei Dinge: Die Passform und der Stil.

Was ich damit meine? Ein kleiner Exkurs…

Passform und Stil

Wie viele andere auch, habe ich mit dem Nähen angefangen, als ich Kinder bekommen habe. Die Erfolge waren super: Schnitt und Stoff ausgesucht, zugeschnitten, genäht, GEPASST! Maximal waren die Kleidungsstücke am Ende ein wenig zu groß (oder bei meiner ersten Mütze doch etwas arg klein), aber da wächst Kind ja irgendwann rein.

Als ich das erste Mal für mich genäht habe, musste ich dann mit Schrecken feststellen. Ganz so einfach bleibt es nicht… Denn nicht nur der Schnitt muss zur Figur passen, auch Farbe und Muster wollen zum Menschen passen. Wenn man/frau dann online nur einen kleinen Ausschnitt des Stoffes sieht oder einen dicken Stoffballen im Laden, ist das eine ganz andere Nummer, als mal eben ein Kleidungsstück von der Stange anzuprobieren und festzustellen: Nee, das ist es nicht…

Gleiches gilt für die Passform: Wenn Du für dich selbst nähst, müssen Proportionen, Maße und der Stil des Kleidungsstückes am Ende zu Dir passen und gut sitzen. Erst dann siehst Du gut gekleidet aus und alle sagen “Wow, das steht dir aber gut”. En Detail möchte ich darauf aber in einem separaten Beitrag eingehen, denn das Thema ist sooooo umfassend. Viele Infos zu Passform und Stil findest Du aber jetzt schon bei Elle Puls und/oder bei Crafteln.

Für heute rate ich Dir nur: Taste dich langsam heran. Starte mit etwas Unbedenklichem. Sowohl beim Schnitt als auch beim Stoff. Wähle einen Schnitt, bei dem die Passform nicht im Zentrum steht. Ich hab z.B. mit einem Hoodie-Kleid angefangen, bei dem es nicht auf den Millimeter ankam und das war gut so. Auch die aktuelle Oversize-Mode kommt Dir beim Nähstart entgegen. Schöne Schnittmuster, die oft Spielraum bieten und sich gut für Anfänger:innen eignen, findest Du z.B. bei Dani von Schnittgeflüster.

Auch beim Stoff solltest Du auf Nummer sicher gehen. Nimm nicht den teuersten Stoff zum Start und starte mit einem einfachen Stoffmuster – noch besser: Wähle einen unifarbenen Stoff ohne oder mit unauffälligem Muster, in einer Farbe bei der Du Dir sicher bist, das sie Dir steht. Dann musst Du nicht noch auf Musterverläufe etc. achten.

Doch nun zu den Schnittmustern, die ich Dir zum Start empfehlen möchte.

Schnittmuster für Näh-Anfänger:innen, die für sich selbst nähen möchten

1. Ein Tuch nähen

Simpel, einfach, ein Geling-Garant: Nähe Dir ein schickes Tuch für die kühlen Tage und Nächte. Eine einfache, kostenlose Anleitung für ein Tuch mit Quasten aus zwei Stoffen findest Du zum Beispiel im Buttinette-Blog.

2. Ein T-Shirt nähen

Kimono-Tee von Maria Denmark

Ein tolles und wirklich ganz einfaches Schnittmuster für Näh-Anfänger:innen ist das Kimono-Tee von Maria Denmark. Zwei Schnittteile – ein dehnbarer Stoff – zusammennähen – säumen – fertig. Wirklich einfach und ein sicherer Erfolg. Das Shirt habe ich diesen Frühling auch genäht und ich trage es wirklich sehr gerne.

3. Einen Rock nähen

Ein schlichter Rock besteht aus zwei, maximal drei Schnittteilen und wird mit Gummizug oder Bündchen genäht. Anleitungen für solch einfache Röcke finden sich viele. Hier einige Links, nach denen ich bereits Röcke genäht habe:

Hinten: Der Rock nach Hilli Hiltrud (ohne Rüsche, aus Webware); 
Vorne: Der Rock nach Anleitung von Nähtalente aus Jersey
Hinten: Der Rock nach Hilli Hiltrud (ohne Rüsche, aus Webware);
Vorne: Der Rock nach Anleitung von Nähtalente aus Jersey

4. Shorts nähen

… und sei es nur zum Schlafen 🙂 Ein kostenloses Schnittmuster, das gut nähbar ist, gerade auch für Näh-Einsteiger:innen, findest Du im Snaply-Magazin. Frisch zugeschnitten liegt der Schnitt aktuell bei mir auf dem Nähtisch für ein Probestück.

Edit: Ich muss hier meine Einschätzung revidieren, da sich der Schnitt leider doch nicht für Anfänger:innen eignet. Die Anleitung ist – so zumindest meine Einschätzung – für echte Näh-Einsteiger:innen zu unklar. Das ein oder andere Nähwerk sollte daher bereits auf Deinem Tisch gelegen haben, bevor Du dich an diese Shorts setzt. Ich habe mein Probestück soweit gut hinbekommen, allerdings sitzt der Bund gar nicht gut. Von vorne sehr gut, hinten extrem wellig und unschön. Aber: Ich werde das noch optimieren. Sobald ich einen anderen, anfängertauglichen Short-Schnitt gefunden habe, lasse ich es euch wissen 🙂

5. Ein Sommertop nähen

Ein schlichtes Top für die wirklich heißen Tage zauberst Du aus “Maria” von Schnittgeflüster. Dabei lernst Du ganz nebenbei noch, was französische Nähte sind, denn wir wollen ja stets etwas Neues dazulernen.

Alternativ bietet das Crop Top “Nika”, das Du wie “Maria” auch als Kleid nähen kannst, einige Möglichkeiten, Deine Nähfertigkeiten zu festigen.

Solche Schnittmuster, die mehrere Optionen in einem Schnitt abbilden, gefallen mir immer besonders gut. Wenn der Schnitt sich dann noch als gut und zu mir passend herausstellt, hat man direkt mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Jippie!

6. Ein Frühlingskleid nähen

Einfaches Frühlingskleid nach einem Schnittmuster von Burda

Ein schlichtes Frühlingskleid hab ich mir dieses Jahr aus einem Burda-Schnitt gezaubert. Den Beitrag dazu findest Du hier: Frühlingskleid nach einem Burdaschnitt.

Der Schnitt ist sehr einfach und besteht nur aus zwei Teilen – ein perfektes Schnittmuster für Näh-Anfänger:innen. Ich habe mich zum ersten Mal an einer Zwillingsnaht probiert – hat gut geklappt 😉

7. Ein Sommerkleid nähen

Ein einfaches, aber auch figurbetontes Skaterkleid für die heißen Tage, findest Du beispielsweise bei Ki-Ba-Doo. MAkikky ist ein wunderbarer Schnitt für den Sommer.

Wichtig, da der Schnitt eine Unterteilung in der Taille hat: Achte darauf, dass die waagerechten Nähte auch waagerecht bleiben. Hier empfiehlt es sich Deine Rückenlänge und Deine Vorderlänge (jeweils Halsanfang bis Taille) nachzumessen und mit den Schnittteilen abzugleichen und ggf. die Längen anzupassen.

Mein Buchtipp, wenn Du lernen möchtest, wie Du direkt am Schnittmuster Anpassungen an der Passform vornimmst: Passt perfekt von Meike Rensch-Bergner. Meine Bibel und bei jedem Projekt an meiner Seite.

8. Einen Hoodie nähen

Schnittmuster für Hoodies gibt es – spätestens seit der Pandemie – zu Hauf. Das Gute beim einfachen Kapuzenpulli? Da kommt es nicht auf den Millimeter und die Figur an. Und ich muss gestehen, eine Kapuze oder einen hohen Kragen kann ich persönlich einfacher und besser nähen, als einen akkuraten Beleg bzw. Shirt-Ausschnitt.

Sweat-Kleid von Ki-Ba-Doo

Hier sind zwei Hoodie-Schnittmuster, die ich Dir gerne empfehlen möchte:

9. Einen Pullover nähen

Da Pullover auch nicht unbedingt auf Figur sitzen müssen, eignen sich einfache Pullover-Schnitte sehr gut für Näh-Einsteiger:innen. Optimal sind Pullis aus Sweat, da Strickstoffe etwas anspruchsvoller zu Nähen sind.

Einen Pullover mit Fledermausärmeln findest Du bei Pattydoo und einen schlichten Pulli mit Namen “Querida”, den Du auch als Cardigan oder Kleid nähen kannst, gibt es bei Erbsünde.

10. Ein Longsleeve nähen

Ein Longsleeve näht sich ähnlich einfach wie ein T-Shirt oder aber auch ein Pullover. Daher eignen sich beide Schnitte unter Punkt 9 auch als dünnere Version aus z.B. Jersey oder Viskose-Jersey, je nach Wetterlage.

Aber auch sonst finden sich online viele viele Schnittmuster für Longsleeves in allen erdenklichen Versionen. Ein einfaches Longsleeve-Schnittmuster für Näh-Anfänger:innen mit überschnittenen Ärmeln findet sich zum Beispiel bei Hummelhonig mit dem Schnittmuster “Calais”.

Ein Tipp zum Schluss:

Da am Anfang bestimmt das ein oder andere schief geht und Du vermutlich auch mal ein Teil für die Tonne produziert wird, empfehle ich Dir mit günstigeren Stoffen zu starten. Probiere neue Schnitte und Techniken an Stoffen aus, die den Geldbeutel nicht allzu sehr strapazieren. Schnäppchen finden sich fast immer in den Stoffläden, Onlineshops oder auf einem Stoffmarkt.

Und nun: Schere gezückt, Stoff zuschneiden und ran an Nadel und Faden! Mit den vorgestellten Schnittmustern für Näh-Anfänger:innen kann (fast) nichts mehr schief gehen.

Viel Spaß!

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Gärtnern für Faule: Stauden und Blumen, die immer wieder kommen

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Ein bunt blühender Garten ist der Traum vieler Gartenbesitzer:innen. Viele verbinden ein buntes Paradies jedoch mit viel Arbeit und Aufwand. Deshalb heißt es heute “Gärtnern für Faule”. Denn mit der richtigen Pflanzenauswahl hast Du kaum Arbeit und kannst deinen Blütentraum vom Liegestuhl aus genießen.

Ich stelle Dir heute 15 Stauden und tolle Blumen vor, die wenig Arbeit machen und im Falle der Stauden mit den Jahren immer prächtiger werden. Sie verzaubern den Garten und bringen buntes Cottage Garden Flair. Außerdem sorgen sie beinahe rund ums Jahr für bunte Farbtupfer in Deinen Beeten und Rabatten.

Tipps vorab – worauf Du beim Gärtnern für Faule achten solltest:

Wichtig, damit Dein easy peasy Blütentraum wahr werden kann: Auch Pflanzen haben Bedürfnisse und diese sollten nicht ignoriert werden. Beachte bei der Planung Deiner Beete und Rabatten daher immer die besonderen Ansprüche der jeweiligen Blumen bzw. Stauden:

Standort: Wo fühlt sich die Pflanze am wohlsten? Mag sie einen sauren Boden, viel Licht, wenig Licht, volle Sonne oder eher Schatten? Verträgt die Pflanze Staunässe oder steht sie lieber trocken? Wie viel und womit solltest Du düngen und wie gut kommt die Pflanze durch (kalte) Winter und heiße, trockene Sommer?

Wenn Du diese Punkte beachtest, dann belohnen dich Deine neuen Mitbewohner mit jeder Menge frischer und bunter Blüten – Jahr für Jahr und fast ohne Arbeit.

Auf diese pflegeleichten Stauden und Blumen solltest Du in Deinem Garten auf keinen Fall verzichten:

Die Ersten im Jahr

  • Christ- und Lenzrosen: Bei der Christrose ist der Name Programm, denn sie blüht häufig schon rund um Weihnachten. Die Lenzrosen starten Ende Januar / Anfang Februar durch. Machen musst Du nichts. Sie kommen von allein, lediglich die verblühten Blätter kommen weg, sobald sich die ersten neuen Spitzen aus der Erde schieben. Bei den Lenzrosen kommen die Blätter, sobald die Blüten beginnen zu welken. Die Blätter bleiben bis weit in den Winter grün und schmücken das Beet.
  • Zwiebelige Frühblüher: Mit den Schneeglöckchen und Winterlingen beginnt der Zwiebelblumen-Reigen. Krokusse, Narzissen, Tulpen, Blausternchen, Hasenglöckchen und so weiter strecken nur wenig später ihre Köpfchen aus dem Boden. Damit ihr die bunte Pracht im kommenden Jahr genießen könnt, setzt euch jetzt schon einen Reminder, denn die Zwiebeln wollen im (Spät-)Herbst in die Erde! Außer in die Erde setzen, ist weiter nichts zu tun, es sei denn, Du erträgst die welken Blätter nicht. Grundsätzlich solltest Du die Überreste jedoch im Beet belassen, da die Zwiebelblüher ihre Kraftreserven fürs kommende Jahr aus den alten Blättern ziehen.

Bunter Frühling und Sommer

  • (Stauden-)Pfingstrosen: Rund um Pfingsten also von Mai bis Juni ist die große Zeit der Pfingstrosen. Die grandiosen Blüten sind einfach zauberhaft und nach der Blüte bleibt Dein Beet Dank der Blätter weiterhin schön grün. Aufwand: Im zeitigen Frühjahr müssen Stauden-Pfingstrosen eine handbreit über dem Boden zurückgeschnitten werden und vor der Blüte solltest Du unbedingt an eine Stütze denken, damit die Pracht nicht abknickt. Achtung: Nicht mit Strauch-Pfingstrosen verwechseln, diese erwarten eine andere Pflege!
  • Flockenblumen: Die sind einfach nur herrlich unkompliziert und bestechen durch ein schickes Blau im saftigen Grün. Bei uns kommen sie wild, versamen sich fleißig und ich entdecke laufend neue Grüppchen im Garten. Sie neigen (zumindest bei mir) zu Läusen, dann schneide ich sie radikal runter. Meist belohnen sie den Rückschnitt mit einer zweiten Blüte.
  • Steppensalbei*: Auch so ein einfacher Geselle. Wer sich mit einer einmaligen Blüte zufrieden gibt, schneidet den Steppensalbei im zeitigen Frühjahr zurück. Wer eine zweite Blüte möchte, schneidet ihn direkt nach der ersten Blüte um ca. 1/3 zurück und düngt ein wenig. Einige Wochen später erscheint dann die zweite Blütenpracht.
  • Akelei: Hach, die haben es mir so richtig angetan. So wunderbar filigran und zierlich! Akeleien scheinen über den Rabatten zu schweben und sind einfach ein Traum. Und machen keine Arbeit. Ich lass sie bis im Herbst stehen, schüttle die Samen überall dort raus, wo ich kommendes Jahr welche haben möchte. Ansonsten vermehren sich diese Zweijährigen von allein.
  • Taglilie: Erst konnte ich der Taglilie nichts abgewinnen, aber nun ist die Liebe da. Die Blüten sind zwar nur einen Tag geöffnet, dafür kommen laufend neue und tun muss man eigentlich nichts. Je nach Ausuferungsgrad kann man sie alle paar Jahre teilen, aber das empfiehlt sich ja bei den meisten Stauden.
  • Phlox: Zum Phlox kann ich noch gar nicht viel erzählen – er ist frisch gepflanzt. Aber ich finde ihn wunderschön und freue mich schon heute auf die erste Blüte. Auch hier beschränkt sich der Arbeitsaufwand auf den Rückschnitt im Frühjahr und ein evtl. Teilen nach einigen Jahren. Und: Stütze nicht vergessen!
  • Scheinsonnenhut: Siehe Phlox 🙂

Späte Blüte bis weit in den Herbst

  • Fetthenne: Blüht wunderschön im späten Sommer bis weit in den Herbst und ist wichtige Futterquelle für Insekten. Ende Mai mach ich hier einen Chelsea Chop, damit sie nicht auseinanderbricht. Ansonsten ist nur der Rückschnitt im zeitigen Frühjahr angesagt.
  • Herbstastern: Auch sie sind wirklich unkompliziert. Pflanzen, an den Blüten erfreuen, Rückschnitt im Frühjahr und alle paar Jahre Teilen. Fertig.

Essbar, apart und unkompliziert: Kräuter

  • Salbei: Wie der Ziersalbei auch, ist auch der “echte” Salbei einfach zufriedenzustellen. Ein leichter Rückschnitt im Frühjahr und er treibt wieder munter aus.
  • Rosmarin*: Einmal gepflanzt und gut ist. Gut eingewurzelt kann beim Rosmarin fast nichts schief gehen.
  • Lavendel:* Nach der Blüte kommen die verwelkten Blüten ab und im Spätsommer kürze ich ihn runter. Ich schneide auch eine frühe Blüte komplett ab und werde dann immer wieder mit neuen Blüten überrascht.
  • Thymian*: Hier erfolgt der Rückschnitt bei mir v.a. durch die laufende Ernte. Wenn er zu verholzen droht, kürze ich etwas radikaler, ansonsten lasse ich ihn in Ruhe.

Was Du grundsätzlich bei den mediterranen Kräutern beachten solltest, v.a. wenn Du in den raueren Gegenden Deutschlands wohnst, ist ein ausreichender Schutz im Winter.

Je nachdem macht es auch Sinn, die Schätze auszugraben oder grundsätzlich im Topf zu ziehen und im Winter ins Haus zu nehmen. Bei mir hier im Südwesten hat bei den eingepflanzten bisher eine gute Laubschicht ausgereicht. Der Rosmarin im Topf jedoch hat diesen Winter sehr gelitten. Trotz dickem Winterfell.

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Gärtnern für Faule: Ein Tipp zum Schluss

Viele ein- und zweijährige Sommerblumen erscheinen auf den ersten Blick pflegeintensiver als Stauden. Man muss immer wieder neu säen und schauen, wo man die Schönheiten platziert. Aber: Viele von ihnen versamen sich zuverlässig von selbst und überraschen einen so jedes Jahr an neuen Standorten.

Bei uns wachsen dieses Jahr unglaublich viele Margeriten und die Mohnsamen*, die ich im zeitigen Frühjahr ziemlich wild ausgestreut hab, zeigen überall kleine Pflänzchen, die dann (leider erst) im nächsten Jahr blühen werden und sich dann weiterverbreiten dürfen.

Patagonisches Eisenkraut, Cosmeen, Bartnelken, Löwenmäulchen* usw. habe ich dieses Jahr vorgezogen und ich hoffe, dass sie sich so wohl fühlen, dass sie 2022 ganz von alleine wieder erblühen 🙂

Fazit: Ein schöner Garten kann so einfach sein

Du siehst: Einfacher geht es kaum. Bei den meisten hier aufgelisteten Stauden, genügt der Rückschnitt im zeitigen Frühjahr und die meisten Blumen sind vollauf zufrieden, wenn Du dir regelmäßig einen schönen Strauß machst und ein wenig beim versamen hilfst.

Und nun: Auf in den Liegestuhl oder die Hängematte. Genieß die bunte Blütenpracht und lass die Seele baumeln. Tut gut. Versprochen.

Nachtrag: Ich verlinke noch zu Wolfgang und Loretta zur Gartenwonne-Sommerglück-Linkparty. Da gibt es sooo viele schöne Bilder aus traumhaften Gärten zu bewundern.

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Nähen für Anfänger:innen: Sommerrock und Kimono-Tee

Das Schöne am Frühling und Sommer: Man / frau kann einfache Kleidungsstücke nähen wie diesen schlichten Sommerrock und ein Kimono-Tee. Es ist also die perfekte Jahreszeit, um sich das Nähen beizubringen. Die gezeigten Projekte eignen sich perfekt zum Nähen für Anfänger:innen.

Da ich mich immer noch an das Nähen für mich selbst herantaste und viel Übung brauche (Problem: zwei linke Hände, die sich mit praktischen Dingen eher schwer tun, gepaart mit extremer Ungeduld), habe ich mir für diesen Sommer einfache Röcke vorgenommen. Die braucht es momentan eh im Kleiderschrank, da die vorhandenen ziemlich abgeliebt sind. Win-win-win also für mich, den Kleiderschrank und meine Nähfertigkeiten.

Die Nähprojekte

Schnittmuster Sommerrock: Eine Anleitung findest Du z.B. bei Nähtalente*
Stoff Sommerrock: Ein Baumwoll-Jersey mit Blumenprint von Makerist* (leider finde ich den Stoff nicht mehr auf der Seite, daher verlinke ich zu den Blumen-Jerseys)

Schnittmuster Shirt: Kimono-Tee von Maria Denmark* (gibt es nach Newsletter-Anmeldung kostenlos und ist in der Näh-Community ein echter Klassiker)
Stoff Shirt: grüner Jersey vom Stoffmarkt

Nähen für Anfänger:innen: Kimono Tee von Maria Denmark und ein schlichter Sommerrock
Voll gemütlich und lässig – dazu perfektes Wetter. Was will frau mehr?
Nähen für Anfänger:innen: Kimono Tee in Grün und ein blumiger Sommerrock
Die Kombi löst bei mir richtiges Sommer-Feeling aus.

Sommerrock nähen für Anfänger:innen

Der Sommerrock aus Jersey war ein tolles “Ruckzuck-Projekt” und eignet sich hervorragend für Nähanfänger:innen. Es braucht lediglich ein großes Stück Stoff – wahlweise Jersey oder Webware – in voller Breite, mit ca. 50-70 cm Länge, je nachdem wie lang der Rock werden soll und je nach Größe. Dazu ein breiter Gummibund (3-4 cm) und Nähgarn. Das wars. Aus dem Hüftumfang mal 1,5 errechnet sich die Breite des benötigten Stoffes – es werden einfach zwei Rechtecke zugeschnitten.

Zuschnitt easy, nähen noch easier, Gummibund rein, säumen, fertig.

Das Ergebnis ist wunderbar. Ich würde jedoch bei einem weiteren Versuch den Stoff nicht mehr so breit zuschneiden, für eine dezentere Kräuselung. Ich denke, dass Hüftumfang mal 1,2 oder 1,3 ausreichend wäre. Hauptsache der Rock lässt sich am Ende gut über die Hüfte an- und ausziehen, was bei Jersey weniger das Problem ist. Oder ich würde einen Formbund verwenden und versuchen ohne Kräuseln auszukommen (zumindest bei Röcken aus dehnbaren Stoffen). Sollte mich der Arbeitseifer packen, ändere ich den Bund vielleicht auch nochmal ab.

Aber vom Stoff bin ich total begeistert und ich freue mich über jeden warmen Tag, an dem ich den Rock tragen kann. Juchu!

Wenn Du mehr über die Grundausstattung für Nähanfänger:innen erfahren möchtest, findest Du hier >> eine praktische Checkliste.

Kimono-Tee: Klassiker nähen für Anfänger:innen

Über das Kimono-Tee von Maria Denmark wurde bereits viel geschrieben und es wurde vor allem schon sehr fleißig genäht. Und auch ich habe schnell gemerkt: Das ist ein echter Klassiker und dazu ist das Schnittmuster auch noch kostenlos (gegen Newsletter-Anmeldung, aber das ist mehr als legitim).

Der Schnitt ist sehr schlicht. Es gibt ein Vorder- und ein Rückteil, die Ärmel sind angedeutet, der Schnitt leicht tailliert. Ausgelegt ist der Schnitt für dehnbare Stoffe wie Jersey oder Viskose-Jersey.

Von einem Stoffmarkt-Besuch hatte ich noch einen grünen Jersey rumliegen und der Stoff hat genau gereicht, um die beiden Schnitt-Teile zuzuschneiden. Perfect Match! Außerdem war der Stoff ein Schnäppchen und damit prädestiniert, den Schnitt zu testen.

Genäht war das Shirt schnell und das Ergebnis hat mich überzeugt.

Fazit

Juchu – ich habe zwei einfache, passende und mich erfreuende Kleidungsstücke genäht 🙂 So darf die Nähreise gerne weitergehen. Beide Schnitte sind einfache Basics und genau deshalb sehr empfehlenswert für Nähanfänger:innen.

Ich freue mich auch diesen Monat wieder beim MeMadeMittwoch dabeizusein und bin schon sehr gespannt auf die tollen Inspirationen und Modelle, die wir diesen Monat erleben dürfen. Heute ist Ina vom Fitzladen-Blog Gastgeberin mit einer tollen Hemdbluse aus noch tollerem Stoff. Unbedingt vorbeischauen!

Außerdem verlinke ich noch zu den Juni-Lieblingsstücken und zu den Creative Lovers 2021.

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*Kennzeichnung als Werbung, da im Beitrag auf kostenpflichtige Angebote verlinkt wird. Ich erhalte jedoch keine Gegenleistung für die Nennung und Verlinkung. Es handelt sich nur um Angaben, um Leser:Innen die Suche zu erleichtern.

Nützlinge im Garten und der natürliche Kreislauf vor Deiner Türe

Ich liebe Honig. Du auch?
Ich mag aber auch bunte Schmetterlinge, gepunktete Marienkäfer, dicke Hummeln, stachelige Igel, bunte Blumen und Blüten, leckeres Gemüse aus dem eigenen Garten und von allem möglichst viel.

Und da wären wir beim Thema: Denn das Eine geht nicht ohne das Andere. Deshalb beschäftigen wir uns heute mit den Nützlingen im Garten und dem natürlichen Kreislauf vor Deiner Türe.

Bitte beachte, ich schreibe häufig vom Garten, damit meine ich aber selbstverständlich auch alle Balkongärtner – fühlt euch bitte immer ein- und nicht ausgeschlossen.

Das wir immer weniger Insekten haben, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Gerade auf dem Land ist die Zahl der Insekten sogar stärker rückläufig als in der Stadt. Denn dort finden die kleinen Wesen mittlerweile einen bunt(er) gefüllten Tisch als in der freien Natur. Das liegt u.a. an den Monokulturen und der damit schwindenden Biodiversität.

Doch auch wenn man durch die Straßen läuft und in die Gärten linst, bietet sich immer wieder ein tristes Bild: Rasen, möglichst kurz geschoren ohne Blümchen, immergrüne Hecken und ab und an ein Pflänzchen, mit bissel Blüten. Vermutlich zur Beruhigung des schlechten Gewissens. Getoppt werden diese “grünen Oasen” nur noch von den Schotterwüsten-Vorgärten. Aber dazu wurde bereits genug gesagt und geschrieben.

Nützlinge im Garten: Bienen und Insekten freuen sich über kleine, feine Unterkünfte und Futter
Nicht nur die Bienen freuen sich über einen “all-inclusive” Garten mit Unterkunft und Vollpension.

Warum wir die Nützlinge im Garten brauchen

Für die Bestäubung der Blüten quer durch den Nutz- und Ziergarten – klar, das wissen wir alle noch aus der Schule. Die Bestäubung ist vielleicht der wichtigste Punkt, weshalb die Nützlinge unverzichtbar für uns alle sind. Ohne summende und brummende Insekten kein Gemüse, kein Obst, keine Früchte.

Aber die Nützlinge im Garten schützen auch die Pflanzen vor Schädlingen. So ist die Leibspeise der Marienkäfer die kleine Blattlaus. Andere Nützlinge wie die Ameisen sind der natürliche Aufräum- und Putztrupp in unserem Garten. Dazu zählt auch ein intaktes Bodenleben mit Regenwürmern etc. Sie sorgen für lockere Erde, verzehren Pflanzenreste und lassen kostbaren Boden entstehen, der unser Gemüse perfekt wachsen lässt. Oder der Tigerschnegel, der sieht aus wie eine Nacktschnecke, ist aber deutlich cooler: Der gestreifte Nützling vertilgt gerne die Gelege ebenjener nackten Gesellen und schützt somit unsere Gemüsepflänzchen.

Ein Tigerschnegel ist ein nützlicher Helfer, denn er frisst Nacktschnecken bzw. deren Gelege.
Bitte nicht verwechseln: Tigerschnegel sind im Gegensatz zu den gemeinen Nacktschnecken echte Nützlinge.

5 Tipps für mehr Nützlinge im Garten

Wie könnt ihr den Nützlingen nun wirklich helfen? Hier sind 5 top Tipps, mit denen Du den kleinen Helfern ein reichhaltiges Buffet anbietest.

1. Pflanze viele unterschiedliche Blumen und Stauden

Jedes Tierchen sein Pläsierchen – unter diesem Motto sollte ein bunter nützlingsfreundlicher Garten angelegt sein. Denn nicht jede Wildbiene, nicht jede Hummel und nicht jeder Schmetterling favorisiert die gleichen Pflanzen. Da gibt es echte Spezialisten, die nur ganz bestimmte Blüten ansteuern und Farb-Liebhaber, die z.B. nur lila Blüten anfliegen.

Daher darf Dein Blumenbeet gerne bunt und wild sein – je üppiger, desto besser für die kleinen Mitbewohner.

Achte beim Kauf von Blumen und Stauden darauf, möglichst viele ungefüllte Blüten zu haben. Diese sind für die kleinen Helferlein besser zugänglich und heiß begehrt. Prall gefüllte Blüten hingegen sind – bei aller Schönheit – weniger nützlich. Eine bunte Auswahl an Stauden und Blumen für Bienen und andere Insekten findest Du zum Beispiel hier*.

Nützlinge im Garten: Insekten freuen sich über ein buntes Blütenmeer
Bienen, Hummeln und Schmetterlinge freuen sich über ungefüllte, bunte Blüten.

2. Beziehe das ganze Jahr mit ein

Bienen, Schmetterlinge, Käfer und alle anderen Insekten benötigen rund ums Jahr unsere Unterstützung. Nicht nur in den Frühlings- und Sommermonaten. Sorge mit der Auswahl Deiner Pflanzen daher dafür, dass es mehr oder weniger das ganze Jahr über blüht und Nektar und Pollen zur Verfügung stehen. Ab Februar werden die ersten Nützlinge im Garten munter – da sollten die ersten Frühblüher in den Startlöchern stehen. Schneeglöckchen, Lenzrosen und Krokusse eröffnen den Blütenreigen. Oder auch frühblühende Sträucher wie Forsythien oder Jasmin bieten früh im Jahr Nahrung für die Insekten.

3. Gib Unordnung eine Chance

Lass das Beikraut auch mal wuchern, lass die Blätter im Herbst auf den Beeten, lass verblühte Stauden über den Winter im Beet, baue einen Haufen aus Zweigen, aus Blättern und dekoriere Deinen Garten mit einem schicken Steinhaufen.

Beikräuter sind oft wichtige Futterpflanzen. Welke Blätter bieten dem Bodenleben Futter und werden zu wertvollem Humus für bestes Pflanzenwachstum. Kahle Staudenstängel sind Winterquartier für Käfer und Insekten. Haufen jeder Art dienen ebenfalls als Unterschlupf in den kalten Monaten für Igel und Co. und in den Steinen schlüpfen Salamander und wärmeliebende Tiere unter.

Totholz bietet vielen Insekten einen guten Unterschlupf
Totholz ist für viele Nützlinge ein perfekter Unterschlupf – sowohl für den Nachwuchs als auch für den Winter.

4. Baue ein Insektenhotel

Dein Garten ist bunt und bietet ausreichend Nahrung für Insekten? Dann baue deinen kleinen Mitbewohnern doch noch ein schönes Zuhause. Insektenhotels werden immer wichtiger, da viele Insekten nur schwer geeignete Nistmöglichkeiten finden.

Aber: Kein Unterschlupf ohne entsprechendes Futter. Das schönste Hotel bleibt vermutlich leer, wenn

a) kein Nahrung (Blüten) in nächster Nähe zu finden ist;

b) das Häuschen unsachgemäß gebaut wurde (wie übrigens die beiden Exemplare auf dem Titelbild). Tolle Ideen und Anleitungen, wie Du ein Insektenhotel richtig baust, findest Du beim Nabu. Fertige Insektenhotels kannst Du beispielsweise bei Baldur Garten* kaufen.

c) der Standort des Hotels falsch gewählt wurde – am liebsten mögen es Insekten sonnig und windgeschützt.

Nützlinge im Garten: Bienchen beim Einzug
Eine kleine Biene beim Bezug ihrer neuen Unterkunft. Viele Zimmer sind nicht mehr frei.
Nützlinge im Garten: Ohrwürmer lieben Stroh
Auch Ohrwürmer freuen sich über eine passende Unterkunft. Am besten nicht in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Bienen, um deren Larven zu schützen.

5. Vergiss die “Großen” nicht

Bei all der Begeisterung für die kleinen Insekten, die durch die Gärten, Parks und über die Balkone summen, gibt es auch noch ein paar größere Tiere, mit denen wir gerne unser kleines Reich teilen.

Da wären die Vögel, die uns mit ihren Gesängen durch den Frühling und Sommer begleiten und uns den ein oder anderen Schädling vom Leib halten.

Oder der Igel, der z.B.Schnecken zum Fressen gern hat. Eichhörnchen, Eidechsen, Frösche – sie alle ziehen gerne in bunte Gärten ein, die ihnen ausreichend Nahrung und einen passenden Platz als Zuhause bieten.

Eidechsen reicht eine sonnige Steinmauer mit (wichtig) Ritzen / kleinen Hohlräumen, in denen sie sich verkriechen können.

Der Igel möchte spätestens im Herbst einen großen Blätterhaufen oder auch ein Igelhaus.

Frösche benötigen Wasser, wenn Du magst, lege einen Teich oder Wasserlauf an (bitte auf die Sicherheit achten, sollten kleine Kinder in Deinem Garten unterwegs sein).

Vögel brauchen korrekt befestigte und Katzen sichere Nistkästen, Sträucher, Bäume etc. zum Nestbau.

Wenn Du Die diese fünf Tipps zu Herzen nimmst und umsetzt, dann ist Dein Garten oder auch Dein Balkon bereit für die vielen kleinen und größeren Gäste. Rücke den Liegestuhl an die richtige Stelle, schnapp Dir ein gutes Buch und ein leckeres Getränk, lehn dich zurück und GENIESSE Dein kleines buntes, brummendes Reich. Viel Spaß dabei!

Hast Du weitere Ideen, mit denen wir kleine und größere Nützlinge in den Garten locken können? Dann lass einen Kommentar hier, damit wir alle noch mehr für die kleinen Helfer tun können. Danke dir!

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Blogparade: Finale mit 93 starken, inspirierenden Frauen

Wow – was für tolle Listen sind in den letzten sechs Wochen entstanden. Es kam ein wirklich mehr als bunter Strauß inspirierender, starker Frauen bei der Blogparade heraus. Insgesamt gab es (meinen eigenen Beitrag mit eingerechnet) neun Beiträge und sehr persönliche Einsichten.

Es zeigt sich: Starke Frauen, die als Role Models fungieren gibt es quer durch alle Lebensbereiche und Branchen. Spannend, aus welch unterschiedlichen Blickwinkeln die Blogparade-Teilnehmer ihre persönlichen TopTen zusammengestellt haben.

Aber nun genug der Worte – wir lassen die Damen für sich sprechen. Vorhang auf:

Alle starken Frauen in einer Liste

Ich habe die Blog-Beiträge nach ihrem Eingang sortiert. Das wieso / weshalb / warum und wer genau hinter den jeweiligen Posts und Frauen steckt, lest ihr am besten direkt im jeweiligen Blog nach.

Frei-mutigs TopTen

  • Marina Abramović
  • Courtney Carver
  • Patty Jenkins
  • Eleanor Roosevelt
  • Agatha Christie
  • Natasha Gibson
  • Gabriele Boiselle
  • Teresa von Avila
  • Julia (Yoga-Lehrerin)
  • Hannah Arendt

Zum Blogbeitrag von Frei-mutig.de

Die TopTen von Robertz Blog

  • Rosamund Zander
  • Lindsey Pollak
  • Rita McGrath
  • Vera F. Birkenbihl
  • Sheryl Sandberg
  • Kathrine Switzer
  • Amanda Palmer
  • Brené Brown
  • Regine Hildebrandt
  • Annie Kenney

Zum Blogbeitrag von Robertz Blog

Die Heldinnen des Alltags von Courage Leben en Couleurs

  • Karin Ricklin-Etter
  • Sam Prasek
  • Niki Wiese
  • Stefanie Moser
  • Lea Suter
  • Christel Maurer
  • Nicole Borho

Hier findet ihr alle Heldinnen des Alltags

Mosbikes Top18 #StarkeFrauen in einer vermeintlichen Männerdomäne

  • Hayley Bell
  • Irene Kotnik
  • Frauke Tietz
  • Ellen Pfeiffer
  • Monika Schwill
  • Kathrin Schuller
  • Alicia Mariah Elfving
  • Karin Birkel
  • Laura Scheliga
  • Lea Rieck
  • Tanja Bobell
  • Caro Unterwex
  • Nina Lange
  • Christina Leitner
  • Irene Seidler & Schoko
  • Carmen Hehl
  • Astrid Althoff
  • Pamela Beckmann

Zum Blogbeitrag von Mosbike

Die TopTen von Cheerupyourlife

  • Alecia Beth Moore
  • Elena Ferrante
  • Susan Cain
  • Anika Henkelmann
  • Audrey Hepburn
  • Maja Göpel
  • Katharina Tempel
  • Pia Douwes
  • Jonna Jinton
  • Cheerupyourlifes Schwiegermama

Zum Blogbeitrag von Cheerupyourlife

Wendemuts TopTen

  • Dunja Hayali
  • Lena Schaumann
  • Connie Biesalski
  • Irena Fiedler
  • Oprah Winfrey
  • Scherin Beuther
  • Walentina Wladimirowna Tereschkowa
  • Mutmacherin Francescas Mama
  • Pippi Langstrumpf (auf Platz 9 und 10)

Da sich die Bloggerinnen von Wendemut zwischenzeitlich neuen Projekten widmen, gibt es hier leider keinen Link zur Liste mehr.

Bereichernde Top11 von Die Trotzphase

  • Renate Zimmer
  • Frida Kahlo
  • Sabine Dinkel
  • Vera F. Birkenbiel
  • Elfriede Hengstenberg
  • Emmi Pikler
  • Maria Montessori
  • Luise Reddemann
  • Maria Aarts
  • Maiken Nedergaard
  • Elisabeth von Thüringen

Zum Blogbeitrag von Die Trotzphase

Top8 Ladies im Gastgewerbe von Hotel-O-Motion

  • Carmen Dücker
  • Dr. Caroline von Kretschmann
  • Ingrid Hartges
  • Uta Janbeck
  • Victoria Mayer
  • Yvonne Schnoor
  • Anke Cimbal
  • Viktoria Fuchs

Zum Blogbeitrag von Hotel-O-Motion

Die TopTen von Mein-Lebensspiel.de

  • Magdalena Rogl
  • Tijen Onaran
  • Kenza Ait Si Abbou
  • Jenny Gruner
  • Isabell Rein
  • Elke Puls
  • Meike Rensch-Bergner
  • Marie Diederich
  • Sarah Stiller
  • Mein Mama

Zum Blogbeitrag von Mein Lebensspiel

DANKE

Euch allen, die ihr so tolle großartige Frauen für eure Listen gefunden habt, ein dickes großes DANKESCHÖN!

Danke auch für die teilweise wirklich sehr persönlichen Einblicke, die ihr uns mit euren Listen ermöglicht habt. Das ist keine Selbstverständlichkeit.

Ich bin begeistert, gerüht und rundum zufrieden mit dieser wahnsinnig inspirierenden Liste von nun 93 Frauen, die alle zusammen die Welt verändert haben und immer noch verändern – im Großen wie im Kleinen.

Danke 🙂

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Frühlingskleid nach einem Burdaschnitt

Der Frühling ist da und ich bin (zwischenzeitlich war) hochmotiviert mir einige neue Kleider zu nähen. Unter anderem ein Frühlingskleid nach einem Burdaschnitt, den ich noch von einem närrischen Projekt hier hatte.

Schnittmuster: Das Kleid aus dem Schnitt H/W 2016 #6608*
Stoff: Grün mit kleinen weißen Streifen von makerist.de*

Der Gedanke bei der Wahl des Schnittes: Einfach, vermutlich schnell genäht und für Nähanfänger sollte das gut zu bewältigen sein. Zumal ich ja mittlerweile kein blutiger Anfänger mehr bin – zumindest wenn es um das Nähen von Kinderkleidung geht.

Beim Nähen für mich selbst scheint das allerdings noch etwas anderes zu sein. Irgendwie sitzen die fertigen Teile nie optimal und ich glaube, ich muss mich intensiv mit dem Thema Schnittmuster- und Schnittanpassung beschäftigen (dazu unten mehr).

Mein Hauptproblem: Wenn ich nach den angegebenen Maßen nähe (und das mach ich immer ganz brav), sind die Teile am Ende immer irgendwo zu groß, zu unförmig und schlecht im Sitz.

So auch bei diesem Frühlingskleid nach einem Burdaschnitt.

Hochmotiviert habe ich mir das Schnittmuster abgepaust, den Stoff zugeschnitten, mich penibel an die Vorgaben aus der Anleitung gehalten. Nur um dann bei der Anprobe vom geliebten Ehemann zu hören: “Sieht aus wie eine Kittelschürze von Oma”. Womit er leider Recht hatte.

Man lernt nie aus…

Also verschob ich mein Vorhaben: “Im April mache ich das erste Mal beim MeMadeMittwoch mit” und überlegte stattdessen, wie ich das Kleid noch retten könnte. Bindeband? Nochmal enger nähen? Abnäher – aber wo?

Antwort 1: Nähkurs machen – geht aus bekannten Gründen momentan nicht. Schade.

Antwort 2: Mama fragen, um v.a. dieses Kleid zu retten. Gute Idee.

Antwort 3: Für künftige Nähprojekte gewappnet sein! “Passt perfekt” von Meike Rensch-Bergner bestellen und Schnittmusteranpassung lernen. Hab ich gemacht. Bin ganz begeistert. Erstes Resultat: Kleinere Größe wählen, damit die Schulter passt und dann für Brust und Hüfte Platz schaffen. Danke!

Antwort 4: Wenn es überall heißt, “nähe von jedem Schnitt immer zuerst ein Probestück”, dann haben sich die erfahrenen NäherInnen dabei vermutlich etwas gedacht. Ich werde es mir daher ab sofort zu Herzen nehmen und mich bei künftigen Projekten daran erinnern.

Ende gut alles gut: Mein Frühlingskleid nach einem Burdaschnitt

Zu guter Letzt, Dank Mamas Zuspruch und Unterstützung, wurde aus dem Frühlingskleid doch noch ein tragbares Kleidungsstück. Eigentlich war es gar nicht so schwer:

Wir haben kräftig gekürzt, mindestens 4 cm, und unter den Achseln etwas enger genäht. Der Schnitt erlaubt durchaus einen lockeren Sitz. Beim nächsten Mal würde ich dennoch eine Größe kleiner wählen, damit es etwas mehr die Figur umspielt. Hier einige Schnappschüsse:

Der Stoff gefällt mir übrigens sehr gut und ich freue mich, dass ich etwas mehr gekauft habe und voraussichtlich noch ein Top oder Shirt daraus entstehen kann.

Jedenfalls ist meine Nähmotivation wieder da und ich freue mich schon auf weitere Frühlingsprojekte.

Und jetzt geht’s auf zum MeMadeMittwoch – juchu! Mein erstes Mal und ich bin stolz und froh. Ich freu mich auf die zahlreichen anderen Beiträge und gehe jetzt erst mal eine Runde stöbern und schmöckern. Vielen Dank!

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*Kennzeichnung als Werbung, da im Beitrag auf kostenpflichtige Angebote verlinkt wird. Ich erhalte jedoch keine Gegenleistung für die Nennung und Verlinkung. Es handelt sich nur um Angaben, um Leser:Innen die Suche zu erleichtern.

Working out loud – mein Netzwerk-Tipp für alle starken Frauen

Ein paar Mal hab ich dieses mysteriöse “Working out loud” bereits erwähnt und heute folgt die große “Aufklärung”, was sich dahinter verbirgt. Fest steht: “Working out loud” ist mein Netzwerk-Tipp für alle starken Frauen.

Aus Überzeugung. Weil es funktioniert und weil ich, seitdem ich das erste Mal mit “Working out loud” (WOL) in Berührung kam, leichter und selbstsicherer durchs Leben gehe.

Aber von vorne:

Was ist Working out loud?

Mit der “WOL-Methode” von John Stepper lernst Du, Beziehungen aufzubauen, die Dir helfen, ein Ziel zu erreichen. Du baust Netzwerke auf, die dich weiterbringen und die wertschätzend im Umgang miteinander sind. Um Dir ein besseres Gefühl für diese Methode zu vermitteln, gibt es hier zehn Fakten über “Working out loud”:

10 Fakten über Working out loud (WOL)

  1. John Stepper: Der “Vater” und Entwickler der WOL-Methode. Basierend auf einem von ihm selbst herausgegebenen Buch, ist die WOL-Bewegung entstanden. Mittlerweile gibt es WOL-Circle in mehr als 40 Ländern. Die Methode wird heute von großen Unternehmen / Konzernen wie Bosch, Siemens oder Daimler angewandt.
  2. Ein Ziel: Zu Beginn der WOL-Reise steckst Du Dir ein Ziel, ein kleines oder ein großes. Dein Ziel darf im Laufe der zwölf Wochen wachsen. Es darf sich aber auch verändern. Es darf sich anpassen und ist doch stets Dein treuer Begleiter.
  3. Dein Circle: Vier oder fünf Personen schließen sich zu einem WOL-Circle zusammen und entdecken in zwölf Wochen gemeinsam “Working out loud”. Jede:r Teilnehmer:in setzt sich ein persönliches Ziel, dem sie/er durch die WOL-Reise näher kommen möchte. Das Schönste: Die Circle-Kolleg:innen werden unbewusst von Woche zu Woche wichtiger und zu echten Freund:innen. Unglaublich, aber wahr.
  4. 12 Sessions: Zwölf Wochen lang trifft sich der Circle einmal die Woche für ca. 60 Minuten und erlernt mit Hilfe der Circle Guides die WOL-Methode. So erarbeitet man sich in knapp drei Monaten sein persönliches Netzwerk und wird sicherer und sichtbarer in den sozialen Netzwerken.
  5. Die Beziehungsliste: Das wichtigste Werkzeug ist die Beziehungsliste, auf der man sein Netzwerk sichtbar macht und an der fortlaufend gearbeitet wird. Im Laufe der WOL-Reise hat sich meine Beziehungsliste jedoch immer etwas verselbstständigt und ist vor allem in ihrer physischen Form in den Hintergrund gerückt.
  6. Vernetzung: Der wertschätzende Austausch untereinander, Feedback, Ideen und Anregungen teilen und weitergeben, bauen ein kostbares, weil festes und hilfsbereites Netzwerk auf. Dieses hilft Dir dabei, Deine Ziele zu erreichen ohne Dein Gegenüber zu “belästigen”.
  7. I have something to say: Die Vernetzung dient nicht nur dazu, Hilfe zu erhalten und Dein Ziel zu erreichen, sondern auch selbst mutiger und sichtbar(er) zu werden. Denn jeder hat etwas zu sagen und sollte das auch tun.
  8. Pay yourself first: Nur wenn es Dir selbst gut geht, kannst Du auch dafür sorgen, dass es anderen gut geht. Du nimmst Dir bewusst Zeit für “Working out loud” und Dein Ziel. Du arbeitest für dich an Deinem Ziel und bereicherst damit auch Dein Netzwerk. Ich habe mir fest vorgenommen, auch nach Ende der aktuellen WOL-Reise, weiterhin feste Zeiten für mich und meine Ziele einzuplanen. Denn WOL soll eine Gewohnheit werden bzw. ist es bereits geworden. In diesem Sinne “gönne” ich mir täglich (!) kleine Auszeiten UND mindestens einmal die Woche eine WOL-Zeit.
  9. Sichtbar werden: Wie wird man sichtbar? Welche Themen kann ich posten? Was kann ich teilen? Mit welchem Thema kann ich eine andere Person ansprechen und für sie sichtbar werden? Eine Antwort auf all diese Fragen und viele Inspirationen und Ideen liefert “Working out loud”.
  10. Nach WOL ist vor WOL: Ein Circle ist selten genug 😉 So hab auch ich mich direkt nach meinem ersten Circle der großen WOL FrauenStärken Community angeschlossen und auch daraus ist bereits die nächste Reise entstanden.

10 Fakten über WOL in der Übersicht*

Meine Learnings aus 2×12 Wochen WOL

Durch “Working out loud” habe ich mehr Selbstsicherheit gewonnen und zeige nun gerne und offen mein Wissen und meine Arbeit. Ich habe weniger Scheu online auf fremde Personen zuzugehen, die mich weiterbringen können und gehe aktiv neue Bekanntschaften ein. WOL hat mir außerdem gezeigt, dass ich über meine eigenen / eingebildeten Grenzen hinausgehen kann; wo und wie ich weitere Inspirationen rund um meine Arbeit, meine Ziele und meine Interessen finden und erhalten kann.

“Working out loud” war und ist für mich ein neues Lebensgefühl und ich bin meinen Kolleginnen sehr dankbar, dass sie mich im letzten Herbst mitgenommen haben auf diese spannende Reise.

Ein echtes Highlight war nun in den ersten Monaten 2021 WOL FrauenStärken. 3.000+ Frauen (und einige Männer) haben sich gemeinsam dem WOL-Flow hingegeben und eine großartige, bereichernde Gemeinschaft geschaffen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Initiatorinnen für ihre Energie und die Möglichkeit: Katharina Krentz, Monika Struzek, Jeanette Böcker-Vorlop und Sandra Glück.

Alle Infos zu “Working out loud” findest Du hier sowie in zahlreichen Gruppen auf Facebook und LinkedIn.

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*Icons: Blume Vektor erstellt von 0melapics – de.freepik.com
Quelle Headergrafik: pixabay

Die Monster sind los: Frühlingskleid und T-Shirt für die Kinder

Ab sofort sind bei uns die Monster los: In einem schicken Frühlingskleid und einem T-Shirt für die Kinder. Partnerlook ist angesagt 😉 Der lustige Monsterstoff liegt schon eine Weile rum und wollte schnell vernäht werden, bevor die Kinder aus dem “süße Monster-Alter” rausgewachsen sind.

Das das Monster-Panel und der Ergänzungsstoff sogar für zwei Teile reichen, hätte ich gar nicht gedacht. Umso schöner, dass sich meine Kleine nun über ein Frühlingskleidchen und mein Sohn über ein T-Shirt freuen können.

Hier die Fakten im Überblick:
Stoff: Monster-Panel und Ergänzungsstoff von stoffe-hemmers.de*
Schnitt Frühlingskleid: Wanda von Schnittgeflüster*
Schnitt T-Shirt: kostenloses Schnittmuster über Crafting Café*

Die Schnittmuster: Wanda und “T-Shirt für schmale Jungs”

Die Wahl der Schnittmuster dauerte etwas länger. Aus dem Stoff sollte auf jeden Fall ein Shirt für meinen Sohn werden. Da er aber sehr schlacksig und schmal ist, hab ich lange nach einem passenden Schnitt gesucht. Die meisten sahen mir eher breit aus oder breit und kurz. Irgendwie nicht das, was ich wollte. Der Schnitt, den man über die Seite von Crafting Café findet, wurde zumindest mit “schmal” angepriesen und hat sich direkt bewährt. Danke hierfür!

Den Kinderschnitt “Wanda” von Schnittgeflüster hab ich mir Anfang des Jahres bei einer Rabattaktion gekauft, getreu dem Motto: Das ist ein Schnitt, den nähe ich garantiert einmal. Denn die Zweiteilung mit Raffung gefällt mir sehr gut und steht auch der Maus ausgezeichnet. Auf der Suche nach einem Kleider-Schnittmuster für den Monsterstoff stolperte ich wieder über die “Wanda” gestolpert und bin direkt ans Werk.

Beide Schnittmuster haben sich als einfach und gut umsetzbar erwiesen. Bei der “Wanda” bin ich einmal über die Reihenfolge in der Anleitung gestolpert und über einen Ärmel-Hinweis, aber insgesamt ließ sich der Schnitt super gut vernähen und das Ergebnis ist sehr schön geworden.

Der Monster-Stoff

Der Stoff hat mich leider gar nicht überzeugt. Das Motiv ist ohne Frage sehr süß und absolut kindgerecht. Aber die Qualität lässt leider stark zu wünschen übrig. Die Motive sind digital aufgedruckt und sobald der Stoff auch nur ein wenig gedehnt wird, schimmert der eigentliche, weiße Stoff durch. Da hatte ich anderes erwartet. Wie der Stoff nach ein paar Wäschen aussieht, mag ich mir daher gar nicht vorstellen.

Mein Fazit: Frühlingskleid und T-Shirt für die Kinder

Vom Ergebnis bin ich ehrlich überzeugt – mal von den Stoff-Mängeln abgesehen. Aber sowohl das Kleidchen, als auch das T-Shirt sind coole, lustige Outfits für den Frühling und vor allem schön farbenfroh.

Das Kleid hatte an Ostern seinen ersten Einsatz und hat die Maus zu einem kleinen Monster werden lassen 😉 Das T-Shirt sollte ursprünglich auch Ostern getragen werden, angesichts kühler Temperaturen darf es nun doch noch etwas im Schrank verharren.

Ich schick die beiden Teile hiermit zu “Handmade on Tuesday” und zum “Creativsalat” und freue mich über all die anderen DIY-Talente. Herzlichen Dank an die Initiatoren für die tolle Möglichkeit sich und seine Werke vorzustellen.

*Kennzeichnung als Werbung, da im Beitrag auf kostenpflichtige Angebote verlinkt wird. Ich erhalte jedoch keine Gegenleistung für die Nennung und Verlinkung.

Noch mehr Ideen für Kinderkleidung und das Kinderzimmer findest Du hier:

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