Schlagwort: Blütentraum

Frühling lässt sein buntes Band – Frühblüher in Sicht

[Werbung*] Dieser Winter war irgendwie lang… ok, um ehrlich zu sein, dass denke ich im späten Januar und im Februar eigentlich immer… erst freu ich mich über die Kälte, das Einkuscheln, den Schnee und das Gemütliche an der kalten Jahreszeit. Dann aber fange ich an unruhig zu werden und ich sehne mich nach den warmen Frühlingstagen. Umso glücklicher hüpft mein Herz vor Freude, wenn es die ersten Schneeglöcken, Krokusse und blühende Lenzrosen erblickt. Jede Frühblüher-Blüte wird gefeiert! Und damit das möglichst lange so bleibt, gibt es unten noch ein paar Pflege-Tipps + Extra-Tipp.

Paket voller Frühblüher-Zwiebeln
Volles Garten-Fan-Paket von Dutchgrown

Dieses Frühjahr fiebere ich den Zwiebelblumen ganz besonders entgegen, habe ich doch im Herbst annähernd 200 Zwiebeln im Garten vergraben. Was war ich gespannt, wie viele davon im Frühling ihre Blüten aus dem Boden strecken würden.

Was soll ich sagen? Das hat erstaunlich gut geklappt.

Als erstes haben sich die Hyazinthen in traumhaftem Farbenspiel aus der Erde getraut, dicht gefolgt von den Narzissen und Osterglocken. Ein bisschen langsamer unterwegs sind bekanntermaßen die Tulpen. Diese laufen erst jetzt zur Hochform auf, weshalb es noch nicht allzu viele Tulpen-Bilder gibt (reiche ich nach).

Ich bin begeistert und erfreue mich gerade an jeder einzelnen Blüte, Tag für Tag. Du auch?

Hyazinthen betören mit ihrem Duft und ungeahntem Farbenspiel
Ein wahrer Farbenrausch: Die Hyazinthen verzaubern den Garten und die Blüten halten sich sehr gut und lange. Wer den Duft mag, wird außerdem begeistert sein, denn wenn Hyazinthen eine Sache richtig gut können, dann ist das duften!
Prachtvoll: Narzissen oder Osterglocken als Frühlingsboten
Narzissen und Osterglocken rechen ihre schönen Köpfchen gerne der Sonne entgegen. Die wuscheligen finde ich besonders apart, allerdings hatten sie auch mit der Schwerkraft ziemlich zu kämpfen.
Frühblüher im Sonnenschein: "wilde" Vergiss-mein-Nicht, Primeln in bunten Farben, kleine Narzissen
Neben all den großen Pracht-Frühblühern sind aber auch viele bunte kleine Highlights im Garten zu finden: Vergiss-mein-nicht (oben links) kamen dieses Jahr zu meiner Freude wild, Primeln (oben und unten rechts) bringen jedes Frühjahr Farbe in Hülle und Fülle in den Garten und sind für mich der Inbegriff einer Frühlingswiese und kleine Narzissen ducken sich an der Segge und strahlen mit der Sonne um die Wette.
Es blüht wieder: Rosmarin, Gundelrebe und Staudenwicke (noch ohne Blüten, aber als Überraschung)
Der Rosmarin ist mittlerweile voller Blüten (links). Die Staudenwicke, die ich im letzten Jahr gesät hatte, die aber irgendwie nicht groß werden wollte, hat mich jetzt mit ihrem Erscheinen überrascht – jippie und der Gundermann oder Gundelrebe kämpft sich durch jede noch so schmale Spalte, um mit seinen lila Blüten dem Frühling HALLO zu sagen.

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3 Tipps für die Pflege Deiner wunderschönen Frühblüher

1. Füttern

Sobald sich die Blüten zeigen, darfst Du Deinen Frühlings-Stars ein bisschen Futter geben. Am besten ein organischer Biodünger. Diesen arbeitest Du locker in die obere Bodenschicht ein. Anschließend angießen.

2. Finger weg

Solange uns die Tulpen, Narzissen und Hyazinthen mit ihrer Farbenpracht und Blühfreude den Frühling in den Garten zaubern, solange ist alles wunderbar. Wenn nun die Blüten aber zu welken beginnen, zuckt es viele in den Fingern und sie greifen zur Schere. BLOSS NICHT!

Zwiebelblumen ziehen aus dem Grün ihre Kraft für die kommende Saison. Je mehr Zeit sie haben, zu verwelken, umso widerstandsfähiger sind sie im Winter und umso wahrscheinlicher kannst Du dich auch im kommenden Jahr an ihren Blüten erfreuen. Daher: Das Laub bleibt dran, bis es komplett vertrocknet ist, erst dann darfst Du zur Schere greifen. Verwelkte Blütenköpfe kannst Du hingegen auch schon früher abschneiden.

Wenn dich das welke Laub stört, macht es Sinn, die Frühblüher in die zweite Reihe im Beet zu setzen. Die erste Reihe gehört niedrigen Stauden und Bodendeckern, die mit ihrem frischen Grün die welken Pflanzen überwachsen.

3. Abspeichern

Sobald das Laub der Frühlingsblumen eingezogen ist, wird es schwierig nachzuvollziehen, wo genau die Schönheiten eigentlich geblüht haben. Deshalb mein Tipp: Notiere Dir genau oder markiere Dir alle Standorte, damit Du nicht aus Versehen die Zwiebeln verletzt, wenn Du andere Pflanzen setzen möchtest.

Extra-Tipp für Frühblüher-Wiederholungstäter:

Stelle Dir jetzt schon einen Termin ein, damit Du nicht vergisst, im Herbst Blumenzwiebeln in rauen Mengen in die Erde zu bringen. Bester Zeitpunkt: Ende September bis Mitte November.

Etwas später entzücken Tulpen in Kombination mit Teppich-Phlox

Und jetzt: Ab in den Garten. Atme Freude, frische Luft und Farben für die Seele ein. Tut gut.

*Kennzeichnung als Werbung. Die gezeigten Blumenzwiebeln wurden mir von Dutchgrown kostenlos zur Verfügung gestellt.

Blumenzwiebeln setzen für ein buntes Frühjahr (sponsored Post*)

Herbstzeit ist Pflanzzeit. Denn sobald die ersten Blätter fallen und sich das Thermometer dem Nullpunkt zuneigt, darf der Gärtner nochmal zur Hochform auflaufen. Wer sich im frühen Jahr an bunten Blüten erfreuen möchte, muss jetzt die Vorarbeit dafür leisten, ist doch Vorfreude die beste Freude!

Jetzt setzen wir die Blumenzwiebeln von Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und all den anderen Frühblühern in die Erde. Mit meinen Tipps wirst Du dich im nächsten Frühjahr an den Schönheiten erfreuen können.

Blütenmeer im frühen Jahr:
Das sind die Frühjahrs-Stars

Wenn Du jetzt ans Pflanzen gehst, kannst Du dich ab Anfang Februar bereits über die ersten bunten Boten des Frühjahrs freuen: Schneeglöckchen und Winterlinge sind die Ersten, dicht gefolgt von Primeln und Krokussen. Rund um die Oster-Feiertage erwachen die großen Frühlings-Stars: Narzissen und Osterglocken, Tulpen und Hyazinthen. Spätestens jetzt erwacht der Garten aus dem Winterschlaf.

Auf geht‘s: Blumenzwiebeln setzen im Herbst

Da unser Garten bereits ein großes Schneeglöckchen-Meer ist und ich im letzten Jahr auch ein paar Winterlinge gepflanzt habe, wollte ich nun für mehr Pracht und Duft rund um Ostern sorgen. Umso mehr freute ich mich über das prall gepackte Paket von Dutch Grown mit jeder Menge Tulpen-, Hyazinthen- und Narzissen-Zwiebeln. Sofort ging es ans Setzen der Blumenzwiebeln – quer durch den Garten und in tollen Farben.

Ein Karton voll bunter Freude: Blumenzwiebeln zum setzen von Dutch Grown
Ein Karton voll bunter Freude – beste Qualität und eine unglaubliche Vielfalt: Das Paket mit Blumenzwiebeln von Dutch Grown.

Kleiner Exkurs: Dutch Grown ist übrigens ein holländischer Blumenzwiebel-Züchter und -Exporteur in vierter Generation. Die tollen Zwiebelblumen der beiden Brüder, die das Unternehmen heute leiten, werden unter anderem im berühmten Keukenhof in Holland ausgestellt. Ein echter Traum – wann schaff ich es wohl mal nach Holland? Und wenn, dann steht jetzt schon fest: Stoffe shoppen und (Tulpen-) Gärten bestaunen.

Zurück zu den Blumenzwiebeln: Ich bin noch immer ganz begeistert von der Fülle und Vielfalt: Da sind gefiederte Papageien-Tulpen, nachtschwarze Schönheiten, purpurfarbene Grazien und pinke Überraschungen. Soooooooo schön – schon auf der Packung. Ich kann es kaum bis ins nächste Frühjahr erwarten.

Wollt ihr einen kleinen Überblick, was da (hoffentlich) alles Schönes wachsen wird im kommenden Jahr? Here we go:

Hyazinthen: Pink Surprise, Jan Bos, Pink Ball, Blue Jacket, Gipsy Queen, Royal Navy, Hollyhock, Blue Tango, Rosa Perle, Woodstock …

Narzissen: Virginia Sunrise, British Gamble, Ice King, Apricot Whirl …

Tulpen: Black Parrot, Dreamer, Black Hero, Foxtrot, Cabanna Parrot, Akebono, Negrita, Apricot Parrot, Queensland, Queen of Night …

Das Material ist da – jetzt geht‘s endlich ans Werk. Lies Dir die Tipps gut durch und dann ab in den Garten und ran an die Zwiebel!

Tipps zum Setzen von Blumenzwiebeln

Tipp 1: Achte auf hochwertige Zwiebeln
Die Zwiebel sollte frisch und prall sein. Wenn die Zwiebel hauptsächlich aus raschelndem Laub besteht, ist die Aussicht auf eine schöne Blüte im kommenden Frühjahr sehr klein.

Frisch und prall - so sollte eine Blumenzwiebel aussehen, die Du setzen möchtest.
Frisch und prall – so sollte eine Blumenzwiebel,
die Du setzen willst und von der Du auch eine
Blüte erwartest, aussehen.

Tipp 2: Pflanze nicht zu eng
Ich gestehe, ich muss mir bei diesem Punkt immer wieder an die eigene Nase fassen. Die Pflanzabstände auf den Packungen werden jedoch von den Produzenten nicht “einfach nur so” draufgeschrieben, sondern dienen Deinem Erfolg. Beachte sowohl Pflanztiefe als auch Abstände und Dein Blütentraum rückt in greifbare Nähe

Ausreichend Abstand zwischen den einzelnen Zwiebeln sorgt für beste startbedingungen.
Für gute Startbedingungen, pflanze die Zwiebelblumen
mit etwas Abstand, dann können Sie sich perfekt entfalten.

Tipp 3: Abwarten und Tee trinken
Meist liegen die ersten Säckchen mit Frühblüher-Zwiebeln bereits im September in den Auslagen der Geschäfte. Doch übe dich lieber ein wenig in Geduld und bringe die Zwiebeln nicht zu früh in die Erde. Du kannst die Blumenzwiebeln bis zum ersten Frost noch setzen. Dann kann das Laub nicht zu früh austreiben, um dann beim ersten Frost zu erfrieren.

Zwiebelpflanzer: Unverzichtbar beim Setzen von Zwiebelblumen oder Blumenzwiebeln
Das ist übrigens ein Zwiebelpflanzer:
Ein kleines, praktisches Werkzeug, mit dem die Blumenzwiebeln
schnell und einfach in die Erde wandern.

Tipp 4: Mach es den Nagern schwer
Unter der Erde leben nicht nur Regenwürmer, sondern ab und an auch eine Wühlmaus. Und Wühlmäuse lieben Zwiebeln – vor allem die von Deinen frisch gesetzten Frühblühern. Um Frass-Schäden zu vermeiden, kannst Du die Zwiebeln daher in kleine Körbchen setzen und dann vergraben. Ich habe das nicht gemacht, aber bislang hatten wir auch noch nie Wühlmaus-Alarm – ich hoffe, das bleibt auch so. Toitoitoi…

Hast Du noch mehr Tipps für die erfolgreiche Pflanzung von Blumenzwiebeln für ein buntes Frühjahr? Ich freue mich über Deinen Tipp in den Kommentaren.

Jetzt heißt es: Daumen drücken, dass die vielen Zwiebeln gut durch den Winter kommen und wie von Zauberhand im Frühling erwachen und uns mit ihren dezenten und knalligen Farben und Formen erfreuen.

Noch mehr Herbst- und Winter-Tipps:

*Kennzeichnung als Werbung, da im Beitrag auf kostenpflichtige Angebote verlinkt wird. Ich erhalte jedoch keine Gegenleistung für die Nennung und Verlinkung. Es handelt sich nur um Angaben, um Leser:Innen die Suche zu erleichtern.

Gärtnern für Faule: Stauden und Blumen, die immer wieder kommen

[Werbung aufgrund von Affiliate Links – gekennzeichnet mit *]

Ein bunt blühender Garten ist der Traum vieler Gartenbesitzer:innen. Viele verbinden ein buntes Paradies jedoch mit viel Arbeit und Aufwand. Deshalb heißt es heute “Gärtnern für Faule”. Denn mit der richtigen Pflanzenauswahl hast Du kaum Arbeit und kannst deinen Blütentraum vom Liegestuhl aus genießen.

Ich stelle Dir heute 15 Stauden und tolle Blumen vor, die wenig Arbeit machen und im Falle der Stauden mit den Jahren immer prächtiger werden. Sie verzaubern den Garten und bringen buntes Cottage Garden Flair. Außerdem sorgen sie beinahe rund ums Jahr für bunte Farbtupfer in Deinen Beeten und Rabatten.

Tipps vorab – worauf Du beim Gärtnern für Faule achten solltest:

Wichtig, damit Dein easy peasy Blütentraum wahr werden kann: Auch Pflanzen haben Bedürfnisse und diese sollten nicht ignoriert werden. Beachte bei der Planung Deiner Beete und Rabatten daher immer die besonderen Ansprüche der jeweiligen Blumen bzw. Stauden:

Standort: Wo fühlt sich die Pflanze am wohlsten? Mag sie einen sauren Boden, viel Licht, wenig Licht, volle Sonne oder eher Schatten? Verträgt die Pflanze Staunässe oder steht sie lieber trocken? Wie viel und womit solltest Du düngen und wie gut kommt die Pflanze durch (kalte) Winter und heiße, trockene Sommer?

Wenn Du diese Punkte beachtest, dann belohnen dich Deine neuen Mitbewohner mit jeder Menge frischer und bunter Blüten – Jahr für Jahr und fast ohne Arbeit.

Auf diese pflegeleichten Stauden und Blumen solltest Du in Deinem Garten auf keinen Fall verzichten:

Die Ersten im Jahr

  • Christ- und Lenzrosen: Bei der Christrose ist der Name Programm, denn sie blüht häufig schon rund um Weihnachten. Die Lenzrosen starten Ende Januar / Anfang Februar durch. Machen musst Du nichts. Sie kommen von allein, lediglich die verblühten Blätter kommen weg, sobald sich die ersten neuen Spitzen aus der Erde schieben. Bei den Lenzrosen kommen die Blätter, sobald die Blüten beginnen zu welken. Die Blätter bleiben bis weit in den Winter grün und schmücken das Beet.
  • Zwiebelige Frühblüher: Mit den Schneeglöckchen und Winterlingen beginnt der Zwiebelblumen-Reigen. Krokusse, Narzissen, Tulpen, Blausternchen, Hasenglöckchen und so weiter strecken nur wenig später ihre Köpfchen aus dem Boden. Damit ihr die bunte Pracht im kommenden Jahr genießen könnt, setzt euch jetzt schon einen Reminder, denn die Zwiebeln wollen im (Spät-)Herbst in die Erde! Außer in die Erde setzen, ist weiter nichts zu tun, es sei denn, Du erträgst die welken Blätter nicht. Grundsätzlich solltest Du die Überreste jedoch im Beet belassen, da die Zwiebelblüher ihre Kraftreserven fürs kommende Jahr aus den alten Blättern ziehen.

Bunter Frühling und Sommer

  • (Stauden-)Pfingstrosen: Rund um Pfingsten also von Mai bis Juni ist die große Zeit der Pfingstrosen. Die grandiosen Blüten sind einfach zauberhaft und nach der Blüte bleibt Dein Beet Dank der Blätter weiterhin schön grün. Aufwand: Im zeitigen Frühjahr müssen Stauden-Pfingstrosen eine handbreit über dem Boden zurückgeschnitten werden und vor der Blüte solltest Du unbedingt an eine Stütze denken, damit die Pracht nicht abknickt. Achtung: Nicht mit Strauch-Pfingstrosen verwechseln, diese erwarten eine andere Pflege!
  • Flockenblumen: Die sind einfach nur herrlich unkompliziert und bestechen durch ein schickes Blau im saftigen Grün. Bei uns kommen sie wild, versamen sich fleißig und ich entdecke laufend neue Grüppchen im Garten. Sie neigen (zumindest bei mir) zu Läusen, dann schneide ich sie radikal runter. Meist belohnen sie den Rückschnitt mit einer zweiten Blüte.
  • Steppensalbei*: Auch so ein einfacher Geselle. Wer sich mit einer einmaligen Blüte zufrieden gibt, schneidet den Steppensalbei im zeitigen Frühjahr zurück. Wer eine zweite Blüte möchte, schneidet ihn direkt nach der ersten Blüte um ca. 1/3 zurück und düngt ein wenig. Einige Wochen später erscheint dann die zweite Blütenpracht.
  • Akelei: Hach, die haben es mir so richtig angetan. So wunderbar filigran und zierlich! Akeleien scheinen über den Rabatten zu schweben und sind einfach ein Traum. Und machen keine Arbeit. Ich lass sie bis im Herbst stehen, schüttle die Samen überall dort raus, wo ich kommendes Jahr welche haben möchte. Ansonsten vermehren sich diese Zweijährigen von allein.
  • Taglilie: Erst konnte ich der Taglilie nichts abgewinnen, aber nun ist die Liebe da. Die Blüten sind zwar nur einen Tag geöffnet, dafür kommen laufend neue und tun muss man eigentlich nichts. Je nach Ausuferungsgrad kann man sie alle paar Jahre teilen, aber das empfiehlt sich ja bei den meisten Stauden.
  • Phlox: Zum Phlox kann ich noch gar nicht viel erzählen – er ist frisch gepflanzt. Aber ich finde ihn wunderschön und freue mich schon heute auf die erste Blüte. Auch hier beschränkt sich der Arbeitsaufwand auf den Rückschnitt im Frühjahr und ein evtl. Teilen nach einigen Jahren. Und: Stütze nicht vergessen!
  • Scheinsonnenhut: Siehe Phlox 🙂

Späte Blüte bis weit in den Herbst

  • Fetthenne: Blüht wunderschön im späten Sommer bis weit in den Herbst und ist wichtige Futterquelle für Insekten. Ende Mai mach ich hier einen Chelsea Chop, damit sie nicht auseinanderbricht. Ansonsten ist nur der Rückschnitt im zeitigen Frühjahr angesagt.
  • Herbstastern: Auch sie sind wirklich unkompliziert. Pflanzen, an den Blüten erfreuen, Rückschnitt im Frühjahr und alle paar Jahre Teilen. Fertig.

Essbar, apart und unkompliziert: Kräuter

  • Salbei: Wie der Ziersalbei auch, ist auch der “echte” Salbei einfach zufriedenzustellen. Ein leichter Rückschnitt im Frühjahr und er treibt wieder munter aus.
  • Rosmarin*: Einmal gepflanzt und gut ist. Gut eingewurzelt kann beim Rosmarin fast nichts schief gehen.
  • Lavendel:* Nach der Blüte kommen die verwelkten Blüten ab und im Spätsommer kürze ich ihn runter. Ich schneide auch eine frühe Blüte komplett ab und werde dann immer wieder mit neuen Blüten überrascht.
  • Thymian*: Hier erfolgt der Rückschnitt bei mir v.a. durch die laufende Ernte. Wenn er zu verholzen droht, kürze ich etwas radikaler, ansonsten lasse ich ihn in Ruhe.

Was Du grundsätzlich bei den mediterranen Kräutern beachten solltest, v.a. wenn Du in den raueren Gegenden Deutschlands wohnst, ist ein ausreichender Schutz im Winter.

Je nachdem macht es auch Sinn, die Schätze auszugraben oder grundsätzlich im Topf zu ziehen und im Winter ins Haus zu nehmen. Bei mir hier im Südwesten hat bei den eingepflanzten bisher eine gute Laubschicht ausgereicht. Der Rosmarin im Topf jedoch hat diesen Winter sehr gelitten. Trotz dickem Winterfell.

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Gärtnern für Faule: Ein Tipp zum Schluss

Viele ein- und zweijährige Sommerblumen erscheinen auf den ersten Blick pflegeintensiver als Stauden. Man muss immer wieder neu säen und schauen, wo man die Schönheiten platziert. Aber: Viele von ihnen versamen sich zuverlässig von selbst und überraschen einen so jedes Jahr an neuen Standorten.

Bei uns wachsen dieses Jahr unglaublich viele Margeriten und die Mohnsamen*, die ich im zeitigen Frühjahr ziemlich wild ausgestreut hab, zeigen überall kleine Pflänzchen, die dann (leider erst) im nächsten Jahr blühen werden und sich dann weiterverbreiten dürfen.

Patagonisches Eisenkraut, Cosmeen, Bartnelken, Löwenmäulchen* usw. habe ich dieses Jahr vorgezogen und ich hoffe, dass sie sich so wohl fühlen, dass sie 2022 ganz von alleine wieder erblühen 🙂

Fazit: Ein schöner Garten kann so einfach sein

Du siehst: Einfacher geht es kaum. Bei den meisten hier aufgelisteten Stauden, genügt der Rückschnitt im zeitigen Frühjahr und die meisten Blumen sind vollauf zufrieden, wenn Du dir regelmäßig einen schönen Strauß machst und ein wenig beim versamen hilfst.

Und nun: Auf in den Liegestuhl oder die Hängematte. Genieß die bunte Blütenpracht und lass die Seele baumeln. Tut gut. Versprochen.

Nachtrag: Ich verlinke noch zu Wolfgang und Loretta zur Gartenwonne-Sommerglück-Linkparty. Da gibt es sooo viele schöne Bilder aus traumhaften Gärten zu bewundern.

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