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Jahres-Ausblick 2021 statt Jahres-Rückblick 2020

Braucht es tatsächlich einen Jahres-Rückblick 2020? Um ehrlich zu sein, nein. Lasst uns gemeinsam lieber nach vorne schauen und nicht allzu lange zurückblicken. Deshalb gibt es von mir einen Jahres-Ausblick 2021 statt Jahres-Rückblick 2020.

Wobei ich betonen möchte, dass 2020 nicht nur schlecht war. Mir hat das Jahr tatsächlich mehr Ruhe – Raum für mich und meine Familie – Raum für meine Träume / Wünsche gegeben. Dafür bin ich dankbar. Gerade vor dem Hintergrund, dass es vielen anderen nicht so ging. Dessen bin ich mir sehr bewusst.

Ohne den Lockdown im März 2020 wäre ich jedoch nicht ins Homeoffice katapultiert worden und hätte mir einen lange gehegten Wunsch vermutlich nicht erfüllt: Endlich wieder zu schreiben. Die Ruhe und Entschleunigung, die ich als dringende Wohltat empfunden habe und immer noch empfinde, lieferte die Basis: Ein Blog zum Thema Entschleunigung, Achtsamkeit und “alte” neue Hobbies.

2020 war für mich das Jahr in dem ich meine Oma zu mir zurück geholt habe. Oma war eine Gartenfee und Nähzauberin. Zwei Dinge, die ich in diesem Jahr für mich entdeckt habe und die den Rahmen für diesen Blog bilden: Gärtnern und Nähen.

Jahres-Ausblick 2021: So stell ich mir mein Jahr vor

Deshalb werden diese zwei Themen 2021 (abgesehen von meiner Familie und meiner regulären Arbeit) im Zentrum stehen: Die weitere Gestaltung und Nutzung unseres Gartens und das Nähen. Das alles möchte ich mit Ruhe und einem Stück Gelassenheit angehen. Möglichst stressfrei integriert in den Alltag. Ob das klappt – wir werden es sehen.

Was steht im Garten 2021 an?

Im Garten ist die ToDo-Liste schon wieder ganz schön lang. Daher hier nur unsere wichtigsten Vorhaben:

  1. Das Gemüsebeet muss vorbereitet werden und die bereits gekauften Samen wollen in die Erde wandern.
  2. Das Hochbeet soll um eine weitere Etage ergänzt werden, damit noch mehr Gemüse und Obst (ich will Melonen ernten) bei uns wachsen kann.
  3. Nachdem wir im Herbst eine lange Thuja-Hecke entfernt haben, möchte ich an dieser Stelle ein bunt-blühendes Staudenbeet anlegen.
  4. Die “Werkel-Ecke” hinter dem Gartenhäuschen benötigt einige Optimierungen und Schönheits-Operationen.
    Soweit die Pflicht.
  5. Die Kür: Die alte Terrasse aus Waschbeton soll weichen, um mehr Grünfläche für die Kids zu schaffen.

Ihr seht, die Liste ist lang, aber ich bin hochmotiviert und sehne fast schon das Ende des Winters herbei, wäre da nicht Neu-Hobby Nummer 2:

Wie wird sich das Nähen 2021 entwickeln?

In den letzten Monaten habe ich angefangen, auch für mich selbst Kleidung zu nähen. Vor kurzem war das noch undenkbar, aber mittlerweile finde ich den Gedanken, einmalige, auf mich zugeschnittene Kleidung zu tragen, total cool und möchte da auch 2021 dranbleiben. Vor allem aber muss ich hier noch ganz ganz ganz viel lernen… Übung macht ja bekanntlich den Meister 😉

Wie es dazu kam, dass ich für mich selbst nähe und welche ersten Teile bereits fertig sind, erzähle ich euch in einem extra Beitrag noch im Januar.

Das Nähen für mich selbst führt auch dazu, dass ich mich vermehrt mit dem Thema “Stilfindung” und “Farben” auseinandersetze. Außerdem möchte ich mein bisher doch noch sehr rudimentäres Nähwissen, sobald wie möglich in einem Nähkurs vertiefen. Darauf freue ich mich schon total. Die nächsten Projekte?

  • Ein Kleid für den Übergang (vermutlich wird es dieser Schnitt* – der Name allein macht den Schnitt schon zu einem Muss ;-))
  • Ein Frühlingskleid – hier liegt noch von Fastnacht ein Burda-Schnitt, den ich ausprobieren möchte
  • ein oder zwei Shirts
  • ein oder zwei leichte Röcke für den Sommer

Unkomplizierte Projekte, die sich hoffentlich problemlos nähen und perfekt tragen lassen. Selbstverständlich bekommen auch die Kids noch das ein oder andere Teil. Da bin ich aber noch etwas am Stöbern. Seid gespannt!

Das war mein persönlicher Jahres-Ausblick 2021 statt Jahresrückblick 2020 🙂 Nun wünsche ich Dir und Deinen Liebsten ein hoffentlich triumphales Jahr 2021! Lass es Dir gut gehen und vor allem: Bleib gesund.

Damit entlasse ich Dich und verspreche: Irgendwann geht wieder die Sonne auf wie hier am Feldberg, Schwarzwald. So schön!

Jahres-Ausblick 2021

*Kennzeichnung als Werbung, da im Beitrag auf kostenpflichtige Angebote verlinkt wird. Ich erhalte jedoch keine Gegenleistung für die Nennung und Verlinkung.

Gartenplanung für den Gemüsegarten – auf geht’s 2021

2020 mag noch nicht vorbei sein, bei mir stehen die Zeichen aber bereits auf 2021. Zumindest wenn ich an den Garten denke. Denn ich steck schon mitten drin in der Gartenplanung für den Gemüsegarten.

Nach den ersten zaghaften Anfängen mit einem Hochbeet in diesem Jahr, möchten wir (respektive ich) in der kommenden Saison einen kleinen Gemüsegarten anlegen. Schon den ganzen Sommer überlege ich, was alles bei mir wachsen und gedeihen könnte und wie toll es wäre, uns mit dem Gemüse aus dem eigenen Garten zumindest zu einem Großteil selbst versorgen zu können.

Einen großen Anteil an diesem Vorhaben hat übrigens Marie vom Blog und Youtube-Kanal Wurzelwerk.net.* Hier hab ich schon sooo viele Beiträge gelesen und mir ein kleines Grundwissen erarbeitet, mit dem ich es hoffentlich schaffe, im kommenden Jahr eine gute Ernte einzufahren. Bereits in diesem Jahr hab ich viele Tipps und Anregungen aus Maries Blog übernommen und das werde ich auch fortsetzen.

Gartenplanung für den Gemüsegarten
Es wächst und gedeiht – 2021 nicht nur im Hochbeet, sondern auch im neuen Gemüsebeet.

So planst Du Deinen Gemüsegarten

Auch wenn ich noch keine Garten-Expertin bin, möchte ich dich trotzdem an meinem Vorgehen teilhaben lassen. Vielleicht bekommst Du ja auch Lust auf Dein eigenes Gemüse 😉 Hier zeig ich Dir, wie ich Schritt für Schritt bei der Gartenplanung für den Gemüsegarten vorgehe.

  1. Einen Platz für Deinen Gemüsegarten finden: Lege fest, wo sich Dein Gemüsegarten befinden soll und wie groß er werden soll. Wichtig ist vor allem viel Sonne.
  2. Lesen, lesen, weiterbilden: Ich hab wirklich sehr viele Blogbeiträge, Pins, Mein schöner Garten-Artikel und Videos angeschaut, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie ich mein eigenes Gemüse möglichst nachhaltig anbauen kann.
  3. Mischkultur, Fruchtwechsel und Fruchtfolge verstehen: Informiere dich ausführlich über diese Themen, denn sie sind – so zumindest meine Wahrnehmung – essentiell für eine erfolgreiche Ernte und gesunde Früchte.
  4. Gemüsesorten auswählen: Überlege Dir, was Du anbauen und ernten möchtest. Schreibe Dir alles auf und informiere dich über die einzelnen Sorten. Sind es Schwach-/Mittel-/Starkzehrer? Gibt es gute/schlechte Nachbarn? Haben die Pflanzen besondere Ansprüche? Wie hoch werden die Pflanzen?
  5. Gruppen bilden: Bilde aus den von dir gewünschten Gemüsesorten kleine Gruppen – Schwachzehrer zu Schwachzehrer, Mittel- zu Mittelzehrer und Stark- zu Starkzehrer. Innerhalb dieser Blöcke: Gute und schlechte Nachbarn zusammenpacken.
  6. Samen bestellen: Das war für mich ein ganz toller Moment. Ich habe den Bingenheimer Saatgut Katalog* durchgeblättert und dort nach Herzenslust Samen herausgesucht und dann online bestellt. Was mir wichtig war: Ich möchte wissen, was ich anbaue. Bio war mir wichtig und kein F1 Hybrid-Saatgut. Das ist natürlich Dir überlassen, ob Du im Gartencenter oder Baumarkt oder aber bei Bio-Anbietern die Samen für Deinen Gemüsegarten besorgst. Oder auch, ob Du vorgezogene Pflanzen bevorzugst.
  7. Anbauplan erstellen: Die Fläche ist klar, die Pflanzen ausgesucht. Nun fehlt noch ein Plan, wie Du die Gemüsesorten in Deinem Beet anordnest. Zuerst habe ich mein Beet in 4 gleich große Flächen eingeteilt: Eine für Schwach-, eine für Mittel-, eine für Starkzehrer und eine, die nicht mit Gemüse, sondern mit einer Gründungung bepflanzt wird. Bei mir werde ich hier Kartoffeln pflanzen zur Beetvorbereitung. Dann hab ich die bereits gebildeten Gruppen entsprechend ihrer Vorlieben auf diesen Flächen angeordnet. Ich muss gestehen, dass war/ist echt nicht einfach und es war ein großes Puzzle, das zusammengesetzt werden wollte – sie das Headerbild, da siehst Du all meine Aufschriebe.
  8. Das Beet vorbereiten: Marie von Wurzelwerk hat hierfür eine Methode, die sich echt klasse anhört – mit Pappe und viel Kompost, ohne Umgraben. Bei uns wird das leider nicht funktionieren, da wir den Gemüsegarten in einer Ecke planen, die bisher mit Thuja-Hecken bewachsen war. Daher heißt es: Wurzeln ausgraben, umgraben, Boden lockern und aufwerten.
  9. Materialien besorgen: Was benötigst Du außer den Samen oder den Setzlingen? Dünger, Gartenwerkzeug, Beetumrandung, Schutzvlies, Schneckenschutz… Einmal zum Gartencenter und es kann losgehen.
  10. Gemüse vorziehen: Wann Du welche Gemüse vorziehen solltest, kannst Du immer der Samenpackung entnehmen. Ob Du vorziehen möchtest oder direkt ins Beet säen möchtest, hängt von Deinen Vorlieben ab. Ich werde es mit einigen Gemüsesorten auf jeden Fall machen. Schon allein, damit die Vögel und Schnecken einem richtigen Aufgehen und Anwachsen nicht zuvorkommen.

Und nun viel Spaß beim Kataloge durchwühlen, lesen, planen und gestalten Deines Gemüsegartens für 2021.

Hast Du noch weitere Tipps, die man bei der Gartenplanung für den Gemüsegarten beachten sollte? Schreib es uns in die Kommentare!

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