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Gartenjahr 2021, Teil 1: Erfolge und Misserfolge im Gemüsegarten

Das Gartenjahr 2021 hat zwar noch viele Wochen vor sich, aber die Hauptsaison neigt sich dem Ende entgegen. Was soll man nun davon halten? Der Sommer war bei uns irgendwie so gar nicht sommerlich und abgesehen von einzelnen Tagen nicht heiß, dafür aber sehr nass und eher kühl. Das tat einigen Gemüsesorten sichtlich gut, andere hingegen kämpften schwer und einige verloren am Ende den Kampf. Daher heute mein persönliches Resümee zum Gartenjahr 2021 im Gemüsegarten.

Der Start ins Gemüse-Gartenjahr 2021

Im Februar und März begann die Anzucht all der tollen Leckereien auf den Fensterbänken des Hauses. Überall standen kleinere und größere Töpfe, wurden gegossen, gehätschelt, gepflegt und schon bald zeigten sich die ersten kleinen Pflänzchen. Einige sind geschossen, einige kamen erst im zweiten Versuch, aber im Großen und Ganzen hat die Anzucht im Haus gut geklappt.

Im April und Mai durften erste Pflanzen rausziehen, selbstverständlich nach einer Eingewöhnungswoche. Erdbeeren zogen ins Hochbeet ein und wir haben den Gemüsegarten eingerichtet. Da die Ecke in der das Gemüsebeet liegen sollte, zuvor stark zugewuchert war mit Zitronenmelisse, Brombeeren, Brennesseln und dazu noch einige Thuja-Hecken darauf standen, haben wir wie die wilden umgegraben und gejätet. Anschließend kam eine dicke Schicht Kompost aufs Beet und in die Thuja-Ecke durften Kartoffeln und Gründungung in Form einer Wildblumenmischung einziehen.

Anzucht auf der Fensterbank - gelungen!
Die Fensterbänke waren die ersten Monate des Jahres gut belegt. Wer braucht schon Deko, wenn er Jungpflanzen und improvisierte Anzuchttöpfe haben kann?

Nach und nach zogen so bis Mitte Juni alle neuen Gartenbewohner in die ihnen zugedachten Beete und durften wachsen und gedeihen. Regelmäßiges düngen, ausgeizen, Beikraut entfernen etc. und ein bisschen Sonne, gepaart mit reichlichen Wassergaben – tja, so sah es aus. Wasser gab es tatsächlich viel, mitunter zu viel. Gießen musste ich gerade im Beet nur äußerst selten.

Gartenjahr 2021: Die Gemüse-Sorgenkinder

Das viele Wasser ließ einige Arten wahrlich sprießen und es war ein Genuss ihnen dabei zuzuschauen. Andere Arten hatten hingegen gar keinen Spaß.

Allen voran die Tomaten. Mittlerweile sind bis auf zwei Stöcke alle von Braun- und Krautfäule befallen und entsorgt. Einzig die beiden Philaminas von Bingenheimer Saatgut scheinen resistent zu sein. Vor allem die großen Ochsenherz-Tomaten, deren Samen ich aus der letztjährigen Ernte gesammelt habe, haben es nicht geschafft. Die Früchte waren riesig! Ich war schon so stolz, aber gut, es sollte nicht sein.

Ochsenherztomate vor der Braunfäule
Die Ochsenherztomaten bevor die Braunfäule zugeschlagen hat. Riesig – wunderschön – zumindest in Grün…
Paprika im Gemüsegarten Gartenrückblick 2021
Paprika: Einige wenige, dafür sehr große Früchte. Mal schauen, wann wir ernten dürfen.

Nach den Tomaten fallen mir als nächstes die Auberginen ein. 2020 hatte ich eine Auberginenpflanze im Hochbeet, die ab August Früchte in Massen geliefert hat. In diesem Jahr scheint es meinen beiden, ins Beet gepflanzten, Exemplaren deutlich zu nass und zu kalt zu sein. Sie setzen zwar Blüten an, aber diese welken und fallen ab, bevor sich eine Frucht bilden kann. Schade.

Die ins Beet gesetzten Chili wurden leider von den Zucchini überwuchert, so dass ihr Ertrag eher gering ausfallen wird – dafür entwickeln sich die beiden Stöcke im Hochbeet prächtig. Genauso wie die Wassermelone. Allerdings hat die erste Aussaat nicht funktioniert und nun werden die Früchte nicht mehr reif werden. Aber: Es sieht schön aus. Damit gebe ich mich für den Moment zufrieden.

Mai- bzw. Herbstrübchen scheinen nicht so mein Ding zu sein… da hat weder der frühe Versuch noch der späte Versuch geklappt. Die letzten Rüben sind mir im Hochbeet einfach verfault. Momentan weiß ich noch nicht, ob es im nächsten Jahr ein Wiedersehen geben wird.

Ach und das mit dem Sommerlauch sollte leider auch nicht sein. Ich habe mich an eine Pflanzempfehlung gehalten und Brokkoli, Lauch und Kohlrabi zusammen in eine Reihen gepflanzt. So konnte ich alle gemeinsam unter einem Netz schützen, was zur Folge hatte, dass die zarten Lauch-Halme vom Brokkoli gnadenlos überwuchert wurden.

Was ich dieses Jahr gelernt habe:

  1. Die empfohlenen Pflanz-Abstände haben ihren Grund. Halte dich daran, sonst wird es zu eng, die Pflanzen bekommen zu wenig Sonne und überhaupt hat alles zu wenig Platz um groß und stark zu werden.
  2. Es kann und wird nie alles gelingen. Sei froh über alles, was wächst und gedeiht, erfreue dich an jeder noch so kleinen Ernte und denke daran: Nächstes Jahr gibt es eine neue Chance.

Diese Gemüse haben 2021 in vollen Zügen genossen

Was mich 2021 voll begeistert hat, waren die Salate und der Mangold. Mangold können wir mittlerweile nicht mehr wirklich sehen und ich gefriere in immer größeren Portionen ein. Der Winter wird mehr als lecker (und Mangold-lastig…).

Kopfsalat, Romana, Sauerampfer und Rucola sind alle prima gewachsen, erst zuletzt gab es dann doch den ein oder anderen Schoss-Versuch. Geradezu begeistert bin ich von den gepflanzten Tagetes. Die kleinen gelb-orangen Blümchen wirkten nicht nur äußerst adrett im Beet, sie scheinen auch ihrer Aufgabe mehr als gut nachgekommen zu sein: dem Schneckenschutz. Trotz der großen Feuchtigkeit, hatten wir tatsächlich keinerlei Probleme mit Schnecken. Ich hab die jungen Salate zwar immer in Schneckenkrägen gesteckt, aber auch alle ungeschützten Leckerbissen (z.B. Paprika) blieben verschont. Ich bilde mir ein, es lag an den Tagetes, die ich rund ums Beet gesetzt hatte.

Bunter Mangold im Gemüsegarten - Gartenrückblick 2021
Bunter Mangold für beinahe jeden Tag…
Kopfsalat Lucinde von Bingenheimer im Gemüsegarten - Gartenrückblick 2021
Ein Traum von Kopfsalat: Sorte “Lucinde”

Meine drei Zucchini-Pflanzen haben auch einen sehr ordentlichen Ertrag abgeworfen. Nicht ganz so üppig wie 2020, aber zu meiner vollen Zufriedenheit. Ähnlich die Gurken – da hatte ich mir mehr erhofft, möchte aber nicht klagen. Da wir keine Selbstversorger-Ambitionen haben, nehme ich, was ich bekommen kann und begnüge mich damit. Ebenso erging bzw. ergeht es mir mit der Paprika. Die Früchte reifen noch, aber ich bin zuversichtlich und freue mich schon auf die Ernte.

Knoblauch und Zwiebeln hatte ich bereits im vergangenen Herbst gesteckt und siehe da, Ende Juni konnte ich hier eine reiche Ernte einfahren. Sehr lecker und toll. Frischer Knoblauch aus dem eigenen Garten ist wirklich ein Highlight. Sehr mild und wunderbar frisch. Die Zwiebeln fühlten sich im Hochbeet sehr wohl, im Gemüsebeet hingegen nicht allzu sehr. Vielleicht lag es an der Feuchtigkeit oder am Unkrautdruck, ich kann nur raten und werde 2022 einen neuen Versuch starten. Gespannt bin ich momentan noch auf den Winterlauch. Nachdem sich der Sommerlauch wie oben erwähnt nicht durchsetzen konnte, scheint es dem Winterlauch im Hochbeet deutlich besser zu gehen (wenn ihn nicht der Mangold nieder macht).

Ganz prächtig fanden es dieses Jahr die Kräuter in unserem Gemüsegarten. Egal ob mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Oregano, Thymian, Salbei und Bohnenkraut, oder Zitronenmelisse, Minze, Kerbel, Petersilie und Estragon – alle wuchsen miteinander um die Wette und ließen den Garten duften. Der im letzten Jahr gepflanzte Estragon ist gerade explodiert und nimmt nun ein gutes Stück der Terrasse ein…

Tagetes - Studentenblumen helfen gegen die kleinen gefräsigen Schnecken
Die kleinen selbstgezogenen Tagetes haben ihre Aufgabe mehr als erfüllt
Zuckerschoten - so schön und so lecker im Gemüsegarten 2021
Zuckerschoten – so lecker und dazu auch noch schön anzusehen

Ebenfalls wunderbar gewachsen und gute Erträge brachten die Zuckerschoten, Radieschen, Kohlrabi sowie der Brokkoli. Allesamt sehr lecker! Und zu guter Letzt möchte ich die Kartoffeln nicht unerwähnt lassen. Die Ernte war super und der Boden ist tatsächlich gut gelockert worden.

Ein echter Grund zur Freude: Die Gartensaison 2021 ist noch lange nicht vorbei…

Denn nach der Hauptsaison starten wir in die Herbst- und Wintersaison des Gartenjahres 2021 im Gemüsegarten.

Wo bis Anfang August noch die Kartoffeln standen, ist nun Spinat und Feldsalat ausgesät (ein jeweils zweiter Schwung folgt noch). Anstelle des Kopf- und Romana-Salats sind Endivien eingezogen, zu denen sich in den kommenden Tagen noch Radicchio und Eichblatt gesellen. Einige weitere Endivien dürfen außerdem demnächst im Hochbeet die Lücken füllen und ganz besonders freue ich mich jetzt schon auf den Asiasalat (Mizuna). Mizuna kann angeblich bis zu fünf mal geschnitten werden und wächst auch bei kälteren Temperaturen.

Ihr vermisst den klassischen Winterkohl? Ich gebe euch recht. Den gibt es bei uns nicht. Zum einen weil er mir zu lange wichtigen Platz im Beet belegt und zum anderen weil wir hier auch keine großen Kohl-Esser sind.

Und was folgt, wenn im Garten die winterliche Ruhe einkehrt? Na klar, die Planung für das kommende Gartenjahr 🙂

Was lief bei Dir in diesem Jahr super und wo hattest Du im Garten echte Probleme? Konntest Du Tomaten ernten oder stehst Du wie ich vor einem Totalausfall? Was wächst bei Dir momentan noch im Garten?

Lass doch einen Kommentar da und erzähle uns von Deinen Erfahrungen im Gartenjahr 2021!

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10 inspirierende Frauen, die Frauen stärken

Frauen sind viel: Partnerin, Mutter, Schwester, Oma, Managerin, Arbeitnehmerin, Selbstständige, Liebhaberin, Psychologin, Coach für alle Lebenslagen, … Aber vor allem sind wir eins: STARK. In den letzten Wochen und Monaten sind mir viele besonders starke Frauen begegnet, die mich sehr inspiriert und zum Nachdenken angeregt haben. Heute möchte ich Dir deshalb 10 inspirierende Frauen, die Frauen stärken und mich persönlich in ihren Bann gezogen haben, vorstellen.

Durch meine Teilnahme an Working out Loud (WOL) #FrauenStärken treffe ich seit Anfang des Jahres jede Woche auf neue tolle, außergewöhnliche, herausragende und mich sehr inspirierende Frauen. Einige von ihnen sowie weitere Frauen, die in mir vieles in Bewegung setzen und gesetzt haben, stelle ich heute vor. Es ist eine persönliche Liste, die hoffentlich bei der ein oder anderen von Euch auch einen Nerv trifft.

Zur Einstimmung für uns Powerfrauen ein, wie ich finde, sehr treffendes Zitat von Marilyn Monroe (die allerdings nicht in der Liste vorkommt).

“If you don’t fit in with the crowd, perhaps it is because you were meant to lead it.”

Marilyn monroe

Eine persönliche Liste: 10 inspirierende Frauen, die Frauen stärken

Starten möchte ich mit einigen Frauen, die mich über die WOL-Reise begleitet haben bzw. auf der Reise inspiriert haben:

1. Magdalena Rogl

Vor Magdalena Rogl (Head of Digital Channels, Microsoft Germany) kann man nur den Hut ziehen, denn sie hat sich aus eigener Kraft, mit der Energie und dem Mut einer Löwin nach oben durchgekämpft. Gegen alle Widerstände und seit ich ihr das erste Mal zuhören durfte, ein großes Vorbild, wenn es darum geht, sich selbst und die eigenen Ziele/Wünsche nicht aus den Augen zu verlieren. Sie ist eine Leaderin, die stets den Menschen im Blick hat und sich für Diversity einsetzt.

2. Tijen Onaran

“Die Welt digitaler und diverser zu machen” lautet das Credo von Tijen. Sie ist eine wahre Frauen-Stärkerin, die uns alle mutiger und selbstbewusster machen möchte, den eigenen Weg zu gehen und vor allem, sich selbst zu vermarkten und sichtbar zu werden. Unter anderem auch durch Tijen und Working out Loud habe ich selbst einen neuen Zugang zum Thema Sichtbarkeit (im Netz) gefunden.

“Es ist nicht der Job der Töchter, ihre Väter darauf aufmerksam zu machen, dass Diversität wichtig ist. Es ist der Job der Männer in Machtpositionen zu erkennen, dass Vielfalt der Motor für Innovation ist.”

Tijen Onaran, CEO & Founder Global Digital Women

3. Kenza Ait Si Abbou

Kenza brennt für Artificial Intelligence und “liebt es, Menschen um sich zu haben”. Sie ist eine Vorreiterin für die Digitalisierung und lebt Female Leadership. Als Role-Model der WOL FrauenStärken Community hat sie mich mit ihren Aussagen zu “Wenn Du als arbeitende Mutter schon weniger Zeit für Deine Kinder hast, dann muss diese Arbeit Spaß machen” beeindruckt. Denn ja, wenn ich weiß, dass das, was ich mache, mir persönlich zu mehr Selbstbewusstsein und Zufriedenheit verhilft, ist diese (Arbeits-)Zeit nicht verschwendet. Vielmehr zahlt sie dann auf die Zeit, die ich mit den Kindern habe, ein.

4. Jenny Gruner und 5. Isabell Rein

Jenny und Isa sind meine zwei Ladies, die mich ganz ganz eng auf der WOL FrauenStärken Reise begleiten. Einmal wöchentlich verbringen wir eine WOL-Session miteinander, die von Woche zu Woche länger dauert und die mich durch den Rest der Woche trägt. Wir kommen gerne vom Stöckchen aufs Hölzchen und sind mittlerweile ein eingeschworenes Team, das sich gegenseitig beim Erreichen der WOL-Ziele unterstützt. Toll! Vielen Dank, euch beiden für die inspirierende Zeit!


Starke Frauen finden sich jedoch auch fern der WOL-Reise. Es sind Frauen, die mir durch meine Hobbies Nähen und Gärtnern über den Weg gelaufen sind. Frauen, die aus ihren Hobbies einen Beruf und kleine, erfolgreiche Unternehmen gemacht haben. (Hier gäbe es noch viele tolle Frauen mehr, aber in einer Top Ten ist leider nur Platz für 10.)

6. Elke Puls

Elke ist Gründerin des Labels Elle Puls – Näh Deinen Stil. Sie hat einen eigenen Podcast, einen Blog, ein Schnittmuster-Label, organisiert (in Corona-freien Zeiten) die “Näh Deinen Stil” Camps und hat einen eigenen Club. Sehr inspirierend wie sie ihren Weg vom Näh-Hobby zur Stilberaterin für Frauen, die sich ihre Garderobe selbst nähen, gegangen ist. Bei Elke spürt man unglaubliche Energie, Hingabe und Akribie, bei dem, was sie tut. Das begeistert mich nachdrücklich und hat mich vor allem zum ersten Mal dazu gebracht, ernsthaft über meinen persönlichen Stil nachzudenken. Danke hierfür!

7. Meike Rensch-Bergner

Meike, Frau Crafteln, macht Frauen durch die passende Kleidung stark und ist eine echte Powerfrau, die sich mit viel Leidenschaft ihr eigenes Mode-Business aufgebaut hat. Sie konzentriert sich auf perfekt passende Schnitte und kümmert sich auf eine sehr sympathische, einnehmende Art um das Thema Schnittanpassung – mit gutem Blick auf größere Größen. Allein ihre Stimme beruhigt mich und ich höre ihr einfach gern zu. Meike möchte Frauen durch die richtige Kleidung stärken, “Kleidung, die stark und schön macht” – egal in welcher Größe. Durch ihre sehr eloquente, ruhige und einnehmende Art stärkt sie das Selbstbewusstsein von Frauen, die sich – aus welchem Grund auch immer – ihre eigene Kleidung nähen.

8. Marie Diederich

Marie hat meine schlummernde Leidenschaft für den Gemüsegarten geweckt. Spätestens seit ich über ihre Wurzelwerk-Pins gestolpert bin und ihren Newsletter mit wöchentlichen Videos erhalte, ist bei mir der Nutzgarten-Hype ausgebrochen. Maries sympathische Anleitungen helfen mir bei der Planung, der Anzucht, der Pflanzung und sichern mir hoffentlich eine riesige Ernte in den neuen Beeten. Im letzten Jahr hat es im Hochbeet schon super funktioniert. Mit Marie geh ich jedenfalls durchs Gartenjahr.

9. Sarah Stiller

Was Marie für den Nutzgarten, ist mir Sarah für den Ziergarten. Sarah zeigt auf ihrem “My Cottage Garden Blog” ihren Traumgarten, der statt auf kahle Rasenfläche (oder noch schlimmer Schotterwüsten) auf überbordende Stauden- und Rosenbeete setzt. Eine Wonne für die Augen, wann immer man davon ein Bild zu sehen bekommt. Wirklich traumhaft schön und in ihrem Shop gibt es außerdem Samen für wunderschöne Blumen – bei mir liegen schon Duftwicken, Malven und Staudenwicken bereit für die Aussaat. Mein Traum vom Cottage Garden wird noch ein paar Sommer Entwicklungszeit brauchen, aber hoffentlich wird er irgendwann wahr.


Und last but not least, die aus meiner sehr persönlichen Sicht inspirierendste und gleichzeitig stärkste Frau überhaupt:

10. Meine Mama

Das möchte ich auch einfach so stehen lassen.

Wer inspiriert Dich? Welche Frauen haben für Dich eine Vorbildfunktion? Ich finde, je mehr man darüber nachdenkt, umso mehr starke, inspirierende Frauen fallen einem ein – aus allen Lebensbereichen und in so vielen Facetten. Lass doch einen Kommentar da – damit wir alle noch mehr tolle Frauen kennenlernen können.

*Bildquelle: pexels.com

Ab ins Beet! Gartenarbeiten im Frühling

Jippie – der März ist da! Und damit heißt es ENDLICH:
Die Gartensaison beginnt. Also ab ins Beet. Welche erste Gartenarbeiten im Frühling anstehen, erfährst Du hier. Mit der Checkliste zum Frühjahrsputz in Zier- und Nutzgarten bist Du bereit für die neue Saison.

Draußen beginnt die Saison jetzt so richtig. Aber mal ehrlich, drinnen sind wir doch schon alle lange nicht mehr zu halten und planen uns seit Wochen die Finger wund. Ich zumindest. Also die Planung steht und ist bereit, umgeworfen zu werden 😉

Aber bis auf Weiteres halte ich mich an Plan A. Und die Umsetzung dieses Plans hat bereits erste Aktionen erfordert. Zum einen sind unsere Fensterbänke bereits mit mehr oder weniger hübschen Anzuchttöpfen “dekoriert” und ein ausgedruckter Monatsplan, in dem alle Termine für “heute muss der Brokkoli gesät werden” und “am nächsten Wochenende kommen die Samen der Sommerblumen in die Erde” akribisch notiert sind, liegt stets an meiner Seite auf dem Küchentisch.

Anzucht auf dem Fensterbrett
Die ersten Pflänzchen strecken ihre Blätter aus der Erde.

Darüber hinaus haben wir die sonnigen Tage genutzt und draußen die neuen Beete vorbereitet. Das geht mit viel Wurzeln ziehen, Giersch entfernen, Weinbergschnecken in ihren Winterquartieren schützen und Erde sieben, um allzu große Steine zu entfernen, einher.

Juchu: Das Gemüsebeet ist fast fertig. Nur eine Schicht Kompost fehlt noch.

Außerdem hab ich die Stauden und die Johannisbeeren zurückgeschnitten und wir sammeln fleißig Strauch- und Baumschnitt für die Erweiterung des Hochbeets. Teilweise hab ich auch schon den Winterschutz ein wenig reduziert, vor allem die Reißigzweige sind auf einen großen Haufen gewandert und ich hoffe, dass die Pflanzen die aktuellen Frostnächte gut überstehen.

Was sonst noch für Gartenarbeiten im Frühling anstehen, erfährst Du unten in der Checkliste für Zier- und Nutzgärten.

Noch nicht zurückgeschnitten sind übrigens meine Hortensien, da warte ich noch, bis ich die Blüten des letzten Sommers wegschneide, um die zarten Knospen vor Frost zu schützen.

Was mich tatsächlich täglich erfreut und mein Herz zum Lachen bringt: Die vielen vielen Schneeglöckchen, die munter im ganzen Garten blühen, all die Zwiebelblumen, die bereits wacker ihre Blätter und erste Blüten aus der Erde stecken und die ersten Primel, die tatsächlich einen bunten Frühlingshauch verbreiten.

Hach, ist das schön. Mein Gärtnerherz ist voller Tatendrang und hüpft jeden Tag beim Anblick der Natur.

Gartenarbeiten im Frühjahr: Das darfst Du jetzt machen

Was steht für die kommenden Tage und Wochen an? Na klar, der große Frühjahrsputz. Aber es wird auch schon fleißig gesät, gebuddelt und geblüht. Hier meine “Frühling – es geht endlich los – Checkliste” für Dich:

Vorbereitende Gartenarbeiten:

  • Regentonnen für die Saison startklar machen
  • Pflanzplan erstellen: Was möchtest Du pflanzen? Möchtest Du Gemüse anbauen, Beeren ernten oder dich vor allem an blühender Pracht erfreuen? Überlege dir genau, was Du wo in Deinem Garten – oder natürlich auch auf Deinem Balkon – pflanzen möchtest. Vergess dabei bitte nie den Standort und die jeweiligen Ansprüche der Pflanzen zu beachten. Schattenliebhaber werden in der prallen Sommersonne nicht glücklich und umgekehrt.
  • Wenn Du selbst Pflanzen ziehen möchtest, kaufe dir rechtzeitig die Samen, achte auch auf samenfestes Saatgut und informiere dich über die besten Aussaat-Zeitpunkte.
  • Der beste Zeitpunkt für Ausbesserungsarbeiten an z.B. Zäunen, Mauern, Beetumrandungen oder Wegen ist jetzt.
  • Im April kannst Du dann Deinen Rasen fit für die neue Saison machen: Mähen, Vertikutieren, Düngen, kahle Stellen nachsäen.
  • Laub zusammenrechen und ggf. entsorgen. Große Laubhaufen, die Du über den Winter im Garten hattest, lässt Du am besten noch ein wenig liegen, damit Du etwaige Wintergäste nicht zu früh aufweckst.
  • Einkaufen gehen: Mach Dir eine Liste, was Du alles zum Start in die neue Saison benötigst.

Gartenarbeiten im Ziergarten:

  • Der Stauden-Rückschnitt: Als Erstes kannst Du nun die Stauden zurückschneiden, wenn Du das nicht schon im Herbst getan hast. Wenn es Dein Auge nicht zu arg stört, lass die abgeschnittenen Reste noch auf den Beeten liegen, dann können auch hier noch kleine Wintergäste weiterruhen (Larven, Insekten…). Auch Ziergräser kannst Du nun zurückschneiden.
  • Der Baum- und Sträucher-Rückschnitt: Auf die Stauden folgen die (Obst-)Bäume und Sträucher bzw. Hecken. Was wie und warum genau zurückgeschnitten wird, liest Du am besten für das jeweilige Gehölz separat nach.
  • Ein- und zweijährige Sommerblumen kannst Du jetzt vorziehen. Teilweise geht das sogar direkt draußen. Sarah von MyCottageGarden hat hierzu einen tollen Beitrag verfasst über “Cool Flowers”. (und ich hab mir vor lauter Begeisterung daraufhin direkt schöne Duft- und Staudenwicken bestellt…)
  • Neue Beete / Rabatten anlegen: Starte jetzt mit den Vorbereitungen für neue Beete.
  • Bestehende Beete von Beikräutern befreien, ggf. kaputte oder abgestorbene Pflanzen rausnehmen und ersetzen.
  • Stauden, die zu groß geworden sind oder von innen verkahlen, solltest Du im Frühjahr teilen.
  • Frühblüher / Zwiebelblumen kannst Du jetzt ebenfalls in Deine Beete setzen, so Du zu wenige Zwiebeln im Herbst gepflanzt hast.
  • Stauden, mehrjährige oder robuste Einjährige kannst Du ggf. bereits pflanzen. Erkundige dich hierbei aber stets beim Gärtner Deines Vertrauens.

JETZT NOCH NICHT:

  • Lass den Hortensien noch ihre letztjährigen Blüten als Schutz vor Spätfrösten.
  • Warte bis die Forsythien blühen, bevor Du Deinen Rosen an den Kragen gehst!

Gartenarbeiten im Nutzgarten / Gemüsegarten:

  • Samen in die Erde bringen und Gemüse im Haus, oder wenn vorhanden, im Frühbeet / Gewächshaus vorziehen. Ggf. kannst Du einzelne Sorten bereits Pikieren und ans Freie gewöhnen. Bei mir sind schon ein paar Mairübchen ins Tomatenbeet eingezogen. Mal schauen, ob sie die Nachtfröste überstehen.
  • Neue Beete anlegen, dabei immer darauf achten, dass Du alle Ecken gut erreichen kannst.
  • Vorhandene Beete ggf. abernten oder von Winterschutz befreien, unerwünschte Beikräuter entfernen und das Beet für die neue Saison vorbereiten.
  • Frischen Kompost und Mulch auf den Beeten ausbringen.
  • Salatsetzlinge, Steckzwiebeln oder Rübchen-Jungpflanzen kannst Du bereits ins Beet setzen.

Und zu guter Letzt: Sonnige Stunden nutzen und mit einer Tasse Tee oder Kaffee genießen.

Ich schicke den Beitrag noch zur Gartenwonne-Linkparty “Vorfrühlingsglück”.

Viel Spaß im Garten und eine erfolgreiche Garten-Saison 2021!

Gartenplanung für den Gemüsegarten – auf geht’s 2021

2020 mag noch nicht vorbei sein, bei mir stehen die Zeichen aber bereits auf 2021. Zumindest wenn ich an den Garten denke. Denn ich steck schon mitten drin in der Gartenplanung für den Gemüsegarten.

Nach den ersten zaghaften Anfängen mit einem Hochbeet in diesem Jahr, möchten wir (respektive ich) in der kommenden Saison einen kleinen Gemüsegarten anlegen. Schon den ganzen Sommer überlege ich, was alles bei mir wachsen und gedeihen könnte und wie toll es wäre, uns mit dem Gemüse aus dem eigenen Garten zumindest zu einem Großteil selbst versorgen zu können.

Einen großen Anteil an diesem Vorhaben hat übrigens Marie vom Blog und Youtube-Kanal Wurzelwerk.net.* Hier hab ich schon sooo viele Beiträge gelesen und mir ein kleines Grundwissen erarbeitet, mit dem ich es hoffentlich schaffe, im kommenden Jahr eine gute Ernte einzufahren. Bereits in diesem Jahr hab ich viele Tipps und Anregungen aus Maries Blog übernommen und das werde ich auch fortsetzen.

Gartenplanung für den Gemüsegarten
Es wächst und gedeiht – 2021 nicht nur im Hochbeet, sondern auch im neuen Gemüsebeet.

So planst Du Deinen Gemüsegarten

Auch wenn ich noch keine Garten-Expertin bin, möchte ich dich trotzdem an meinem Vorgehen teilhaben lassen. Vielleicht bekommst Du ja auch Lust auf Dein eigenes Gemüse 😉 Hier zeig ich Dir, wie ich Schritt für Schritt bei der Gartenplanung für den Gemüsegarten vorgehe.

  1. Einen Platz für Deinen Gemüsegarten finden: Lege fest, wo sich Dein Gemüsegarten befinden soll und wie groß er werden soll. Wichtig ist vor allem viel Sonne.
  2. Lesen, lesen, weiterbilden: Ich hab wirklich sehr viele Blogbeiträge, Pins, Mein schöner Garten-Artikel und Videos angeschaut, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie ich mein eigenes Gemüse möglichst nachhaltig anbauen kann.
  3. Mischkultur, Fruchtwechsel und Fruchtfolge verstehen: Informiere dich ausführlich über diese Themen, denn sie sind – so zumindest meine Wahrnehmung – essentiell für eine erfolgreiche Ernte und gesunde Früchte.
  4. Gemüsesorten auswählen: Überlege Dir, was Du anbauen und ernten möchtest. Schreibe Dir alles auf und informiere dich über die einzelnen Sorten. Sind es Schwach-/Mittel-/Starkzehrer? Gibt es gute/schlechte Nachbarn? Haben die Pflanzen besondere Ansprüche? Wie hoch werden die Pflanzen?
  5. Gruppen bilden: Bilde aus den von dir gewünschten Gemüsesorten kleine Gruppen – Schwachzehrer zu Schwachzehrer, Mittel- zu Mittelzehrer und Stark- zu Starkzehrer. Innerhalb dieser Blöcke: Gute und schlechte Nachbarn zusammenpacken.
  6. Samen bestellen: Das war für mich ein ganz toller Moment. Ich habe den Bingenheimer Saatgut Katalog* durchgeblättert und dort nach Herzenslust Samen herausgesucht und dann online bestellt. Was mir wichtig war: Ich möchte wissen, was ich anbaue. Bio war mir wichtig und kein F1 Hybrid-Saatgut. Das ist natürlich Dir überlassen, ob Du im Gartencenter oder Baumarkt oder aber bei Bio-Anbietern die Samen für Deinen Gemüsegarten besorgst. Oder auch, ob Du vorgezogene Pflanzen bevorzugst.
  7. Anbauplan erstellen: Die Fläche ist klar, die Pflanzen ausgesucht. Nun fehlt noch ein Plan, wie Du die Gemüsesorten in Deinem Beet anordnest. Zuerst habe ich mein Beet in 4 gleich große Flächen eingeteilt: Eine für Schwach-, eine für Mittel-, eine für Starkzehrer und eine, die nicht mit Gemüse, sondern mit einer Gründungung bepflanzt wird. Bei mir werde ich hier Kartoffeln pflanzen zur Beetvorbereitung. Dann hab ich die bereits gebildeten Gruppen entsprechend ihrer Vorlieben auf diesen Flächen angeordnet. Ich muss gestehen, dass war/ist echt nicht einfach und es war ein großes Puzzle, das zusammengesetzt werden wollte – sie das Headerbild, da siehst Du all meine Aufschriebe.
  8. Das Beet vorbereiten: Marie von Wurzelwerk hat hierfür eine Methode, die sich echt klasse anhört – mit Pappe und viel Kompost, ohne Umgraben. Bei uns wird das leider nicht funktionieren, da wir den Gemüsegarten in einer Ecke planen, die bisher mit Thuja-Hecken bewachsen war. Daher heißt es: Wurzeln ausgraben, umgraben, Boden lockern und aufwerten.
  9. Materialien besorgen: Was benötigst Du außer den Samen oder den Setzlingen? Dünger, Gartenwerkzeug, Beetumrandung, Schutzvlies, Schneckenschutz… Einmal zum Gartencenter und es kann losgehen.
  10. Gemüse vorziehen: Wann Du welche Gemüse vorziehen solltest, kannst Du immer der Samenpackung entnehmen. Ob Du vorziehen möchtest oder direkt ins Beet säen möchtest, hängt von Deinen Vorlieben ab. Ich werde es mit einigen Gemüsesorten auf jeden Fall machen. Schon allein, damit die Vögel und Schnecken einem richtigen Aufgehen und Anwachsen nicht zuvorkommen.

Und nun viel Spaß beim Kataloge durchwühlen, lesen, planen und gestalten Deines Gemüsegartens für 2021.

Hast Du noch weitere Tipps, die man bei der Gartenplanung für den Gemüsegarten beachten sollte? Schreib es uns in die Kommentare!

*Bitte beachten: Ich kennzeichne diese Links als Werbung, da er auf eine Seite mit Onlineshops bzw. kostenpflichtigen Angeboten verweist. Ich erhalte allerdings nichts für diese Links und verlinke nur auf Seiten, die ich für spannend und inspirierend halte.

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