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Wilde Wickelei: Das Kielo Wrap Dress*

Die Näherei kam im März ein bisschen kurz – das Wetter war einfach zuuu schön und der Garten zu verführerisch. Da wurde wild gewerkelt, gezupft, gesät, geschnitten und herausgeputzt. Beitrag folgt. Aber ein lange geplantes Projekt habe ich dennoch umgesetzt:

Das Kielo Wrap Dress. Mein Kielo Wrap Dress.

Für die Damen vom MeMadeMittwoch ein alter Hase oder schöner, eine alte Bekannte, denn der Schnitt hat bereits ein paar Jahre auf dem Buckel und wurde schon von vielen Hobby-Näherinnen hoch und runter genäht.

Aufgrund des Wetters hat das Kleid erst vergangene Woche einen ordentlichen Saum und Armbündchen bekommen… weshalb es statt Bildern in strahlender Frühlingssonne jetzt fast Bilder aus dem Schnee gegeben hätte. Zum Glück kam am Montag dann doch nochmal die Sonne raus. Brrrr war es trotzdem…

Kaltes Wickelkleid Shooting mit Jeansjacke
Shooting-Auftakt mit Jeansjacke…
Kielo Wrap Dress mit Jeansjacke
…gar keine schlechte Kombi.

Hier wie immer erstmal der Projekt-Überblick:

Schnitt: Kielo Wrap Dress von Named Patterns
Stoff: Viskose-Jersey, gekauft bei The Couture (nicht mehr verfügbar) und eingefärbt

Der Schnitt für Kleid und/oder Jumpsuit

Schnittmuster Kielo Wrap Dress und Jumpsuit von Named Patterns

Zum Schnitt muss ich vermutlich nicht viel sagen. Das Kielo Wrap Dress ist ein knöchellanges Wickelkleid, mit einer raffinierten Wickel-Methode. Die “Wickel-Bänder” kommen nicht durch gekreuzte Bänder im Ausschnitt zustande, sondern die Bänder sind an den Seiten, ca. Taillenhöhe, des Kleides angebracht. Dadurch wird das Kleid um die Taille gewickelt und man hat einen einfachen Rundhalsausschnitt.

Alternativ kann der Schnitt auch als Jumpsuit genäht werden. Der Ausschnitt sowie die Armausschnitte werden dann mit Belegen genäht.

Das Kleid/Jumpsuit ist wahlweise langarmig oder ärmellos.

Ich habe mich für die ärmellose Kleidversion mit Bündchen entschieden und das ganze auf Kniehöhe gekürzt, da ein enges langes Kleid wenig in meinen Alltag passt.

Zum Nähprozess gibt es nicht viel zu sagen… der Schnitt ist recht simpel und lässt sich daher auch mit der englischen Anleitung bestens bewältigen. Mit meinen Nähten bin ich nicht sehr zufrieden, da waren der rutschige Stoff und ich scheinbar nicht einer Meinung hinsichtlich Nadel und Fadenspannung. Aber das sieht man ja von außen nicht 😉

Der Stoff für das Kielo Wrap Dress

Der Stoff ist ein Viskose-Jersey, den ich bei The Couture gekauft habe. Leider ist er schon länger ausverkauft bzw. nicht mehr verfügbar. Der Stoff ist relativ schwer, ich bin daher gespannt, ob er sich beim Tragen auf Dauer sehr aushängen wird.

Ich hatte den Stoff letztes Frühjahr ziemlich planlos gekauft und daher waren auch nur 1,5 Meter da. Etwas wenig für das Kielo… ich musste daher ziemlich puzzeln bis alle Schnitt-Teile platziert waren. Die Bänder musste ich stückeln und etwas kürzen, was am Ende jedoch nicht mehr auffällt.

Experiment: Stoff färben

Nach meinem Ausflug in den Näh Deinen Stil Club im letzten Sommer habe ich ein paar Färbe-Versuche unternommen. Die ersten zwei Male habe ich Kleidungsstücke aus meinem Bestand umgefärbt und war mit dem Ergebnis richtig zufrieden. Verwendet hatte ich Simplicol Intensiv, einmal einen Petrol- und einmal einen Beeren-Ton. Alle Kleidungsstücke und die Waschmaschine hatten die Färberei super überstanden und die neuen Farben gefallen mir bis heute deutlich besser. Einige der gefärbten Teile wurden stetige Begleiter in diesem Winter.

Meinen ersten Versuch (unvernähten) Stoff zu färben, habe ich mit Simplicol Expert gewagt. Unter anderem habe ich den hier verwendeten Viskosejersey gefärbt. Der Stoff war vorher Naturweiß und die Punkte in einem Rostrot. Sorry, ich hab kein Foto vom Original gemacht.

Gefärbt habe ich mit einem Brombeer-Ton. Das Ergebnis ist nicht zu 100% zufriedenstellend. Zwar steht mir die Farbe in Kombination mit dem Muster so deutlich besser, aber… Die “Expert”-Version ist in Pulverform und Farbfixierer wird separat hinzugegeben. Leider hat das Pulver teilweise unschöne Schlieren und Streifen auf dem Stoff hinterlassen, zum Glück nur auf der linken Seite.

Noch schlimmer aber: Das Pulver scheint sich tief in die Maschine “reingefressen” zu haben und auch heute noch (gefühlt nach 20-30 weiteren Wäschen) kommt es vor, dass einzelne Wäscheteile leichte Farbspuren nach dem Waschen aufweisen. Sehr sehr ärgerlich.

Fazit zum Stoffe färben: Mit dem flüssigen Intensiv gerne wieder, Pulver kommt mir nicht mehr in die Maschine.

Kielo Wrap Dress und ich: Eine Frühlings- und Sommerliebe?

Wickelkleid Shooting bei winterlichen Temperaturen
Ohne Jacke ist es doch noch ganz schön frisch…
Vom Winde verweht im Kielo Wrap Dress, Wickelkleid
…und dann kam auch noch der Wind…
Kielo Wrap Dress mit Wickelung im Rücken.
…hinten gewickelt gefällt mir fast besser als vorne.

Das Kielo und ich werden, so sagt mir mein Bauch, ein gutes Team werden in den kommenden warmen Monaten. Das Kleid sitzt und passt und wird bestimmt ein toller Begleiter im Alltag, sowohl privat als auch im Büro. Mir gefällt auch, dass man das Kleid wahlweise vorne oder hinten, doppelt oder einfach wickeln kann. So kann ich je nach Tageslaune wickeln wie ich möchte.

Ich freu mich drauf und überlege schon, ob ich noch eine Webware-Version brauche…

Deshalb gebe ich jetzt ab zu den Kreativ-Damen auf dem MeMadeMittwoch-Laufsteg, wo heute Elke die Teilnehmerinnen heute in einer super schicken Long-Weste empfängt. Wie immer bedanke ich mich für die Inspiration und die Möglichkeit, in andere Nähzimmer zu schauen.

Noch mehr Selbstgenähtes

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Mit Softshell-Mantel ins neue MeMadeMittwoch-Jahr

Das MeMadeMittwoch-Team eröffnet ein neues Jahr für uns nähverrückte Damen. Ich zeige heute mein „Meisterwerk“, das ich schon länger vorstellen möchte: Meinen Softshell-Mantel. Und da der Januar-MMM auch der Monat der Lieblinge des Vorjahres ist, passt das ganz wunderbar. Denn mein neuer Mantel ist auch mein Lieblings-Projekt aus 2021.

Ich bin wirklich stolz auf mich, dass ich es bewältigt habe. Noch vor einem halben Jahr, hätte ich mir nicht vorstellen können, einen Mantel zu nähen. Noch dazu einen Mantel, der mir tatsächlich gut gelungen ist. Denn für mich selbst nähe ich ja erst seit ca. einem Jahr. Bis dahin habe ich lediglich einfache Teile für die Kinder genäht. Aber starten wir mit der Übersicht:

Projekt: Softshell-Mantel mit Kapuze, Reißverschluss und Eingriffstaschen
Schnitt: Jerika von Prülla*
Stoff: Petrol-melierter Softshell mit weicher Fleece-Innenseite, gekauft im Buntspecht-Shop*

Stoff- und Schnittauswahl

Ein etwas längerer Mantel aus Softshell, der mich durch die trüben, regnerischen oder auch nebligen Herbst- und Frühjahrstage bringt, hat in meiner Garderobe noch gefehlt. Deshalb wollte ich mir als erstes Jacken-Selbernäh-Projekt genau so einen Mantel nähen. Bedingung: Fahrrad-geeignet und robust.

Die Stoffauswahl ging relativ rasch, da ich klare Vorstellungen hatte: warmer Softshell, unifarben, gerne meliert, da das aus meiner Erfahrung weniger Dreck-empfindlich ist. Fündig wurde ich bei oben erwähntem Buntspecht-Shop. Der Softshell ist petrol-/türkis-meliert (je nach eigener Farbdefinition) und die Innenseite ist aus weichem Fleece. Perfekt für den Übergang und die etwas wärmeren Wintertage. Passend dazu habe ich einen Petrolfarbenen Reißverschluss gewählt.

Beim Schnitt schwankte ich zwischen zwei Schnitten, die mir im Laufe der letzten Monate begegnet waren: „Jerika“ von Prülla und „Hamburg“ von Pech & Schwefel. Entschieden habe ich mich letztendlich für Jerika, vermutlich weil ich dazu einfach mehr Rezensionen und Beispiele gefunden hatte. Jerika hat einiges an Variationen zu bieten, was mich zusätzlich eingenommen hat.

Genäht habe ich die lange Version mit Kapuze und einfachen Eingriffstaschen, ohne Reißverschluss.

Softshell-Mantel: Der Näh-Prozess

Mit der Anleitung musste ich erstmal warm werden. Durch die Vielzahl an Varianten ist die Anleitung nicht auf Anhieb logisch aufgebaut, da sie in Blöcken arbeitet und man sich die zum eigenen Projekt passenden Blöcke raussuchen muss. Das bedeutet, dass die Schritte, die man normalerweise/aus Gewohnheit hintereinander abarbeitet, nicht immer genau so aus der Anleitung hervorgehen. Außerdem sollte man die Anleitung sehr genau durchlesen. Vor allem in Hinblick auf die eigenen Varianten-Wünsche, da teilweise Materialien erst im jeweiligen Block erwähnt werden und nicht am Anfang der Anleitung, wo die eigentlich benötigten Materialien aufgelistet sind (Nahtband, Paspeln o.ä.). Eher ungewöhnlich ist auch, dass es keine technische Zeichnung des Schnittes gibt und auch keine klare Übersicht der Varianten und Möglichkeiten, die der Schnitt bietet.

Der Zuschnitt verlief dennoch reibungslos. Die Maße haben gut gepasst und Anpassungen waren nicht notwendig.

Den Hauptnäh-Part habe ich mal wieder im Nähzimmer von Beate* genäht. Beate hatte im Oktober zu einem gemütlichen Näh-Nachmittag geladen und die Chance habe ich ergriffen. Bei Tee, Hefezopf und lustigen Gesprächen wurden einige schöne Mäntel erarbeitet. Fertig geworden bin ich natürlich nicht. Aber das Gros stand: Der Mantel-Body aus Vorderteilen mit den Eingriffstaschen und Rückenteil mit Passe war fertig. Ebenso waren Kapuze und Ärmel eingenäht.

Einige kleinere Arbeiten sowie eine schöne Versäuberung der Innennaht am Rücken mit Aufhänger habe ich zu Hause gemacht. Eine Abschlussrunde für den Reißverschluss und die Säume habe ich dann nochmal bei Beate eingelegt.

Und da war er: Mein Softshell-Mantel.

Ein Softshell-Mantel für viele Gelegenheiten

Mein Fazit: Ich bin wirklich zufrieden und stolz auf mich. Die Länge passt, die Verarbeitung passt, der Reißverschluss hat genau die richtige Länge, damit ich problemlos radeln kann!

Klar, die ein oder andere Innennaht könnte noch schöner verarbeitet sein und an einigen Stellen hätte ich exakter arbeiten können, aber insgesamt ist der Mantel richtig schön geworden. Ich hatte ihn schon häufig an und selbst an kühleren Dezembertagen wärmt er durch die Fleece-Innenseite sehr gut.

Kleinere Mankos: Die Armbündchen sind etwas steif und fest, so dass ich meine Strickhandschuhe nicht darunterschieben kann. Da hätte es vermutlich eher „normale“ Bündchenware bedurft, die ich aber bewusst nicht gewählt hatte, damit ich bei Regen keine nassen Handgelenke bekomme. Von daher verkraftbar. Außerdem bin ich mit den Taschen nicht so zufrieden, da sie aufklaffen und seltsam durchhängen, wenn ich z.B. einen größeren Schlüsselbund darin verwahre.

Insgesamt aber ein tolles Projekt, das mir gezeigt hat, das ich mir ruhig mehr zutrauen darf und auch vor komplexeren Projekten keine Angst haben muss.

Und damit gebe ich rüber zum Laufsteg des MeMadeMittwochs. Ich freue mich auf die ersten neuen Kreationen des Jahres. Vielen Dank für die Organisation und die Möglichkeit! Leider werden meine Kommentare nicht angenommen und ich kann euch daher nur auf diesem Weg meine Dankbarkeit zeigen.

Noch mehr Lieblings-Nähprojekte aus 2021:

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Weihnachtskleid-Sewalong: auf dem Weg ins Finale

Fertig!

Dem Aufruf zum Weihnachtskleid-Sewalong des MeMadeMittwoch Blogs sind viele Näh-Verrückte gefolgt und es entstehen aktuell wunderschöne Werke. Manche haben bereits letzte Woche fertig genähte Meisterwerke präsentiert. Andere haben ihr Projekt noch über den Haufen geworfen und haben sich für etwas anderes entschieden. Man und frau darf auf jeden Fall gespannt sein, was uns kommende Woche am 4. Advent erwartet.

Denn dann heißt es: FINALE!

Im Finale werden alle tollen Kreationen gezeigt. Das können Kleider, Blusen, Röcke, Hosen, Pullover oder auch Schlafanzüge sein.

Zwischenstand meiner zwei Weihnachtskleider

Ich habe mich für zwei Weihnachtskleider entschieden, die sich in die Alltagsgarderobe einfügen werden.

Alles zu Stoff- und Schnittauswahl sowie einen ersten Zwischenstand findet ihr hier in Teil 1 sowie hier in Teil 2 meiner #WKSA Beiträge.

Kleid Nummer eins – „La Glenna“ von Schnittgeflüster – ist bereits fertig genäht und wartet auf seinen großen Auftritt am Heiligen Abend. Ich zeige es euch heute am Kleiderbügel. Tragebilder gibt es nächste Woche.

Mein Schlauchkleid konnte ich, hingegen meiner angekündigten Pläne, nicht am dritten Advent fertig nähen – das Leben, in Form von „ich brauch frische Luft“ plus „wo bekommen wir für die Kinder jetzt einen offiziellen Schnelltest her“, hatten meine Nähzeit auf ca. 90 Minuten begrenzt. Aber vorgestern hat sich ein ruhiger Abend gefunden und ich konnte die Ärmel einsetzen und alles säumen.

È voilà: Hier sehr ihr ein Bild am Bügel.

Schnitt-Rezension

Da das Finale der Präsentation der fertigen Werke vorbehalten werden soll, bekommt ihr bereits heute meine Rezension der Schnittmuster.

Mein Weihnachtskleid Nummer 1: La Glenna

Technische Zeichnung La Glenna von Schnittgeflüster

„La Glenna“ von Schnittgeflüster ist ein Kleid in A-Linie und sehr variabel. Die Kleidlänge ist knieumspielend, kann aber auch ein wenig kürzer genäht werden. Alternativ in Pullover-Länge. Variationen bietet vor allem der Halsausschnitt: einfaches Bündchen, kleiner Stehkragen, hoher Stehkragen mit Ösen und Kordel, Kapuze oder auch eine Kombi aus Kapuze und Stehkragen.

Besonders gefallen mir die in die Teilungsnähte eingelassenen waagerechten Taschen (können auch weggelassen werden). Durch die Schnittführung ist das Kleid sehr figurbetont und lässt sich sehr gut auf die eigene Figur anpassen, was bei mir jedoch nicht notwendig war.

Die Schnittteile sind sehr gut gemacht, alle Knipse, die man so braucht, sind vorhanden und insgesamt wirklich perfekt. Auch beim Basteln klappte alles reibungslos und die Passzeichen haben perfekt aufeinander gepasst.

Die Anleitung ist gut geschrieben, mit Skizzen bebildert und grundsätzlich gut verständlich. Ich hatte mich ja für den schmalen Stehkragen entschieden und dieser wird in der Anleitung meist nicht explizit oder nur im Fließtext erwähnt, so dass man durchaus genau lesen muss, was / wo / wie gedacht ist. Letztendlich aber kein wirkliches Problem und auch für ungeübte Näher:innen durchaus empfehlenswert.

Mein Weihnachtskleid Nummer zwei: Schlauchkleid von The Couture

Schlauchkleid von The Couture

Das Schlauchkleid von The Couture ist ein Freebie und von daher ist es nicht verwunderlich, dass die Anleitung eher knapp gehalten ist.

Nichtsdestotrotz ist sie gut verständlich und das Kleid ist wirklich schnell und einfach genäht. Die Schnittteile sind 1A und die vielen Knipse helfen beim Zusammensetzen. Abnäher sind bei dem Schnitt nicht vorgesehen. Man sollte sich deshalb im Klaren sein, dass es ein figurbetontes, enganliegendes Kleid ist.

Das Schlauchkleid kann alternativ als Rollkragenpullover genäht werden. Eine solche Version möchte ich mir auf jeden Fall noch nähen, da ich momentan keinerlei Rollkragen-Oberteile in meinem Schrank habe.

Und nun springe ich rüber und schaue, wie weit die anderen Näh-Damen gekommen sind und bedanke mich beim MeMadeMittwoch-Team für das schöne gemeinsame Nähen beim Weihnachtskleid-Sewalong 2021.

Euch allen einen wunderschönen dritten Advent – wir sehen uns im großen Finale, wenn die vierte Kerze brennt.

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