Schlagwort: Nähen (Seite 1 von 2)

Nähen für Anfänger:innen: Sommerrock und Kimono-Tee

Das Schöne am Frühling und Sommer: Man / frau kann einfache Kleidungsstücke nähen wie diesen schlichten Sommerrock und ein Kimono-Tee. Es ist also die perfekte Jahreszeit, um sich das Nähen beizubringen. Die gezeigten Projekte eignen sich perfekt zum Nähen für Anfänger:innen.

Da ich mich immer noch an das Nähen für mich selbst herantaste und viel Übung brauche (Problem: zwei linke Hände, die sich mit praktischen Dingen eher schwer tun, gepaart mit extremer Ungeduld), habe ich mir für diesen Sommer einfache Röcke vorgenommen. Die braucht es momentan eh im Kleiderschrank, da die vorhandenen ziemlich abgeliebt sind. Win-win-win also für mich, den Kleiderschrank und meine Nähfertigkeiten.

Die Nähprojekte

Schnittmuster Sommerrock: Eine Anleitung findest Du z.B. bei Nähtalente*
Stoff Sommerrock: Ein Baumwoll-Jersey mit Blumenprint von Makerist* (leider finde ich den Stoff nicht mehr auf der Seite, daher verlinke ich zu den Blumen-Jerseys)

Schnittmuster Shirt: Kimono-Tee von Maria Denmark* (gibt es nach Newsletter-Anmeldung kostenlos und ist in der Näh-Community ein echter Klassiker)
Stoff Shirt: grüner Jersey vom Stoffmarkt

Nähen für Anfänger:innen: Kimono Tee von Maria Denmark und ein schlichter Sommerrock
Voll gemütlich und lässig – dazu perfektes Wetter. Was will frau mehr?
Nähen für Anfänger:innen: Kimono Tee in Grün und ein blumiger Sommerrock
Die Kombi löst bei mir richtiges Sommer-Feeling aus.

Sommerrock nähen für Anfänger:innen

Der Sommerrock aus Jersey war ein tolles “Ruckzuck-Projekt” und eignet sich hervorragend für Nähanfänger:innen. Es braucht lediglich ein großes Stück Stoff – wahlweise Jersey oder Webware – in voller Breite, mit ca. 50-70 cm Länge, je nachdem wie lang der Rock werden soll und je nach Größe. Dazu ein breiter Gummibund (3-4 cm) und Nähgarn. Das wars. Aus dem Hüftumfang mal 1,5 errechnet sich die Breite des benötigten Stoffes – es werden einfach zwei Rechtecke zugeschnitten.

Zuschnitt easy, nähen noch easier, Gummibund rein, säumen, fertig.

Das Ergebnis ist wunderbar. Ich würde jedoch bei einem weiteren Versuch den Stoff nicht mehr so breit zuschneiden, für eine dezentere Kräuselung. Ich denke, dass Hüftumfang mal 1,2 oder 1,3 ausreichend wäre. Hauptsache der Rock lässt sich am Ende gut über die Hüfte an- und ausziehen, was bei Jersey weniger das Problem ist. Oder ich würde einen Formbund verwenden und versuchen ohne Kräuseln auszukommen (zumindest bei Röcken aus dehnbaren Stoffen). Sollte mich der Arbeitseifer packen, ändere ich den Bund vielleicht auch nochmal ab.

Aber vom Stoff bin ich total begeistert und ich freue mich über jeden warmen Tag, an dem ich den Rock tragen kann. Juchu!

Wenn Du mehr über die Grundausstattung für Nähanfänger:innen erfahren möchtest, findest Du hier >> eine praktische Checkliste.

Kimono-Tee: Klassiker nähen für Anfänger:innen

Über das Kimono-Tee von Maria Denmark wurde bereits viel geschrieben und es wurde vor allem schon sehr fleißig genäht. Und auch ich habe schnell gemerkt: Das ist ein echter Klassiker und dazu ist das Schnittmuster auch noch kostenlos (gegen Newsletter-Anmeldung, aber das ist mehr als legitim).

Der Schnitt ist sehr schlicht. Es gibt ein Vorder- und ein Rückteil, die Ärmel sind angedeutet, der Schnitt leicht tailliert. Ausgelegt ist der Schnitt für dehnbare Stoffe wie Jersey oder Viskose-Jersey.

Von einem Stoffmarkt-Besuch hatte ich noch einen grünen Jersey rumliegen und der Stoff hat genau gereicht, um die beiden Schnitt-Teile zuzuschneiden. Perfect Match! Außerdem war der Stoff ein Schnäppchen und damit prädestiniert, den Schnitt zu testen.

Genäht war das Shirt schnell und das Ergebnis hat mich überzeugt.

Fazit

Juchu – ich habe zwei einfache, passende und mich erfreuende Kleidungsstücke genäht 🙂 So darf die Nähreise gerne weitergehen. Beide Schnitte sind einfache Basics und genau deshalb sehr empfehlenswert für Nähanfänger:innen.

Ich freue mich auch diesen Monat wieder beim MeMadeMittwoch dabeizusein und bin schon sehr gespannt auf die tollen Inspirationen und Modelle, die wir diesen Monat erleben dürfen. Heute ist Ina vom Fitzladen-Blog Gastgeberin mit einer tollen Hemdbluse aus noch tollerem Stoff. Unbedingt vorbeischauen!

Außerdem verlinke ich noch zu den Juni-Lieblingsstücken.

Jetzt zum Newsletter anmelden
Du möchtest mehr Stories rund um unsere liebsten Entschleunigungs-Hobbies Nähen und Gärtnern lesen? Dann trag Dich in meinen Newsletter ein und Du bekommst alle News immer direkt in Deine Inbox.

*Kennzeichnung als Werbung, da im Beitrag auf kostenpflichtige Angebote verlinkt wird. Ich erhalte jedoch keine Gegenleistung für die Nennung und Verlinkung. Es handelt sich nur um Angaben, um Leser:Innen die Suche zu erleichtern.

Frühlingskleid nach einem Burdaschnitt

Der Frühling ist da und ich bin (zwischenzeitlich war) hochmotiviert mir einige neue Kleider zu nähen. Unter anderem ein Frühlingskleid nach einem Burdaschnitt, den ich noch von einem närrischen Projekt hier hatte.

Schnittmuster: Das Kleid aus dem Schnitt H/W 2016 #6608*
Stoff: Grün mit kleinen weißen Streifen von makerist.de*

Der Gedanke bei der Wahl des Schnittes: Einfach, vermutlich schnell genäht und für Nähanfänger sollte das gut zu bewältigen sein. Zumal ich ja mittlerweile kein blutiger Anfänger mehr bin – zumindest wenn es um das Nähen von Kinderkleidung geht.

Beim Nähen für mich selbst scheint das allerdings noch etwas anderes zu sein. Irgendwie sitzen die fertigen Teile nie optimal und ich glaube, ich muss mich intensiv mit dem Thema Schnittmuster- und Schnittanpassung beschäftigen (dazu unten mehr).

Mein Hauptproblem: Wenn ich nach den angegebenen Maßen nähe (und das mach ich immer ganz brav), sind die Teile am Ende immer irgendwo zu groß, zu unförmig und schlecht im Sitz.

So auch bei diesem Frühlingskleid nach einem Burdaschnitt.

Hochmotiviert habe ich mir das Schnittmuster abgepaust, den Stoff zugeschnitten, mich penibel an die Vorgaben aus der Anleitung gehalten. Nur um dann bei der Anprobe vom geliebten Ehemann zu hören: “Sieht aus wie eine Kittelschürze von Oma”. Womit er leider Recht hatte.

Man lernt nie aus…

Also verschob ich mein Vorhaben: “Im April mache ich das erste Mal beim MeMadeMittwoch mit” und überlegte stattdessen, wie ich das Kleid noch retten könnte. Bindeband? Nochmal enger nähen? Abnäher – aber wo?

Antwort 1: Nähkurs machen – geht aus bekannten Gründen momentan nicht. Schade.

Antwort 2: Mama fragen, um v.a. dieses Kleid zu retten. Gute Idee.

Antwort 3: Für künftige Nähprojekte gewappnet sein! “Passt perfekt” von Meike Rensch-Bergner bestellen und Schnittmusteranpassung lernen. Hab ich gemacht. Bin ganz begeistert. Erstes Resultat: Kleinere Größe wählen, damit die Schulter passt und dann für Brust und Hüfte Platz schaffen. Danke!

Antwort 4: Wenn es überall heißt, “nähe von jedem Schnitt immer zuerst ein Probestück”, dann haben sich die erfahrenen NäherInnen dabei vermutlich etwas gedacht. Ich werde es mir daher ab sofort zu Herzen nehmen und mich bei künftigen Projekten daran erinnern.

Ende gut alles gut: Mein Frühlingskleid nach einem Burdaschnitt

Zu guter Letzt, Dank Mamas Zuspruch und Unterstützung, wurde aus dem Frühlingskleid doch noch ein tragbares Kleidungsstück. Eigentlich war es gar nicht so schwer:

Wir haben kräftig gekürzt, mindestens 4 cm, und unter den Achseln etwas enger genäht. Der Schnitt erlaubt durchaus einen lockeren Sitz. Beim nächsten Mal würde ich dennoch eine Größe kleiner wählen, damit es etwas mehr die Figur umspielt. Hier einige Schnappschüsse:

Der Stoff gefällt mir übrigens sehr gut und ich freue mich, dass ich etwas mehr gekauft habe und voraussichtlich noch ein Top oder Shirt daraus entstehen kann.

Jedenfalls ist meine Nähmotivation wieder da und ich freue mich schon auf weitere Frühlingsprojekte.

Und jetzt geht’s auf zum MeMadeMittwoch – juchu! Mein erstes Mal und ich bin stolz und froh. Ich freu mich auf die zahlreichen anderen Beiträge und gehe jetzt erst mal eine Runde stöbern und schmöckern. Vielen Dank!

Jetzt zum Newsletter anmelden
Du möchtest mehr Stories rund um unsere liebsten Entschleunigungs-Hobbies Nähen und Gärtnern lesen? Dann trag Dich in meinen Newsletter ein und Du bekommst alle News immer direkt in Deine Inbox.

*Kennzeichnung als Werbung, da im Beitrag auf kostenpflichtige Angebote verlinkt wird. Ich erhalte jedoch keine Gegenleistung für die Nennung und Verlinkung. Es handelt sich nur um Angaben, um Leser:Innen die Suche zu erleichtern.

Die Monster sind los: Frühlingskleid und T-Shirt für die Kinder

Ab sofort sind bei uns die Monster los: In einem schicken Frühlingskleid und einem T-Shirt für die Kinder. Partnerlook ist angesagt 😉 Der lustige Monsterstoff liegt schon eine Weile rum und wollte schnell vernäht werden, bevor die Kinder aus dem “süße Monster-Alter” rausgewachsen sind.

Das das Monster-Panel und der Ergänzungsstoff sogar für zwei Teile reichen, hätte ich gar nicht gedacht. Umso schöner, dass sich meine Kleine nun über ein Frühlingskleidchen und mein Sohn über ein T-Shirt freuen können.

Hier die Fakten im Überblick:
Stoff: Monster-Panel und Ergänzungsstoff von stoffe-hemmers.de*
Schnitt Frühlingskleid: Wanda von Schnittgeflüster*
Schnitt T-Shirt: kostenloses Schnittmuster über Crafting Café*

Die Schnittmuster: Wanda und “T-Shirt für schmale Jungs”

Die Wahl der Schnittmuster dauerte etwas länger. Aus dem Stoff sollte auf jeden Fall ein Shirt für meinen Sohn werden. Da er aber sehr schlacksig und schmal ist, hab ich lange nach einem passenden Schnitt gesucht. Die meisten sahen mir eher breit aus oder breit und kurz. Irgendwie nicht das, was ich wollte. Der Schnitt, den man über die Seite von Crafting Café findet, wurde zumindest mit “schmal” angepriesen und hat sich direkt bewährt. Danke hierfür!

Den Kinderschnitt “Wanda” von Schnittgeflüster hab ich mir Anfang des Jahres bei einer Rabattaktion gekauft, getreu dem Motto: Das ist ein Schnitt, den nähe ich garantiert einmal. Denn die Zweiteilung mit Raffung gefällt mir sehr gut und steht auch der Maus ausgezeichnet. Auf der Suche nach einem Kleider-Schnittmuster für den Monsterstoff stolperte ich wieder über die “Wanda” gestolpert und bin direkt ans Werk.

Beide Schnittmuster haben sich als einfach und gut umsetzbar erwiesen. Bei der “Wanda” bin ich einmal über die Reihenfolge in der Anleitung gestolpert und über einen Ärmel-Hinweis, aber insgesamt ließ sich der Schnitt super gut vernähen und das Ergebnis ist sehr schön geworden.

Der Monster-Stoff

Der Stoff hat mich leider gar nicht überzeugt. Das Motiv ist ohne Frage sehr süß und absolut kindgerecht. Aber die Qualität lässt leider stark zu wünschen übrig. Die Motive sind digital aufgedruckt und sobald der Stoff auch nur ein wenig gedehnt wird, schimmert der eigentliche, weiße Stoff durch. Da hatte ich anderes erwartet. Wie der Stoff nach ein paar Wäschen aussieht, mag ich mir daher gar nicht vorstellen.

Mein Fazit: Frühlingskleid und T-Shirt für die Kinder

Vom Ergebnis bin ich ehrlich überzeugt – mal von den Stoff-Mängeln abgesehen. Aber sowohl das Kleidchen, als auch das T-Shirt sind coole, lustige Outfits für den Frühling und vor allem schön farbenfroh.

Das Kleid hatte an Ostern seinen ersten Einsatz und hat die Maus zu einem kleinen Monster werden lassen 😉 Das T-Shirt sollte ursprünglich auch Ostern getragen werden, angesichts kühler Temperaturen darf es nun doch noch etwas im Schrank verharren.

Ich schick die beiden Teile hiermit zu “Handmade on Tuesday” und zum “Creativsalat” und freue mich über all die anderen DIY-Talente. Herzlichen Dank an die Initiatoren für die tolle Möglichkeit sich und seine Werke vorzustellen.

*Kennzeichnung als Werbung, da im Beitrag auf kostenpflichtige Angebote verlinkt wird. Ich erhalte jedoch keine Gegenleistung für die Nennung und Verlinkung.

Noch mehr Ideen für Kinderkleidung und das Kinderzimmer findest Du hier:

10 inspirierende Frauen, die Frauen stärken

Frauen sind viel: Partnerin, Mutter, Schwester, Oma, Managerin, Arbeitnehmerin, Selbstständige, Liebhaberin, Psychologin, Coach für alle Lebenslagen, … Aber vor allem sind wir eins: STARK. In den letzten Wochen und Monaten sind mir viele besonders starke Frauen begegnet, die mich sehr inspiriert und zum Nachdenken angeregt haben. Heute möchte ich Dir deshalb 10 inspirierende Frauen, die Frauen stärken und mich persönlich in ihren Bann gezogen haben, vorstellen.

Durch meine Teilnahme an Working out Loud (WOL) #FrauenStärken treffe ich seit Anfang des Jahres jede Woche auf neue tolle, außergewöhnliche, herausragende und mich sehr inspirierende Frauen. Einige von ihnen sowie weitere Frauen, die in mir vieles in Bewegung setzen und gesetzt haben, stelle ich heute vor. Es ist eine persönliche Liste, die hoffentlich bei der ein oder anderen von Euch auch einen Nerv trifft.

Zur Einstimmung für uns Powerfrauen ein, wie ich finde, sehr treffendes Zitat von Marilyn Monroe (die allerdings nicht in der Liste vorkommt).

“If you don’t fit in with the crowd, perhaps it is because you were meant to lead it.”

Marilyn monroe

Eine persönliche Liste: 10 inspirierende Frauen, die Frauen stärken

Starten möchte ich mit einigen Frauen, die mich über die WOL-Reise begleitet haben bzw. auf der Reise inspiriert haben:

1. Magdalena Rogl

Vor Magdalena Rogl (Head of Digital Channels, Microsoft Germany) kann man nur den Hut ziehen, denn sie hat sich aus eigener Kraft, mit der Energie und dem Mut einer Löwin nach oben durchgekämpft. Gegen alle Widerstände und seit ich ihr das erste Mal zuhören durfte, ein großes Vorbild, wenn es darum geht, sich selbst und die eigenen Ziele/Wünsche nicht aus den Augen zu verlieren. Sie ist eine Leaderin, die stets den Menschen im Blick hat und sich für Diversity einsetzt.

2. Tijen Onaran

“Die Welt digitaler und diverser zu machen” lautet das Credo von Tijen. Sie ist eine wahre Frauen-Stärkerin, die uns alle mutiger und selbstbewusster machen möchte, den eigenen Weg zu gehen und vor allem, sich selbst zu vermarkten und sichtbar zu werden. Unter anderem auch durch Tijen und Working out Loud habe ich selbst einen neuen Zugang zum Thema Sichtbarkeit (im Netz) gefunden.

“Es ist nicht der Job der Töchter, ihre Väter darauf aufmerksam zu machen, dass Diversität wichtig ist. Es ist der Job der Männer in Machtpositionen zu erkennen, dass Vielfalt der Motor für Innovation ist.”

Tijen Onaran, CEO & Founder Global Digital Women

3. Kenza Ait Si Abbou

Kenza brennt für Artificial Intelligence und “liebt es, Menschen um sich zu haben”. Sie ist eine Vorreiterin für die Digitalisierung und lebt Female Leadership. Als Role-Model der WOL FrauenStärken Community hat sie mich mit ihren Aussagen zu “Wenn Du als arbeitende Mutter schon weniger Zeit für Deine Kinder hast, dann muss diese Arbeit Spaß machen” beeindruckt. Denn ja, wenn ich weiß, dass das, was ich mache, mir persönlich zu mehr Selbstbewusstsein und Zufriedenheit verhilft, ist diese (Arbeits-)Zeit nicht verschwendet. Vielmehr zahlt sie dann auf die Zeit, die ich mit den Kindern habe, ein.

4. Jenny Gruner und 5. Isabell Rein

Jenny und Isa sind meine zwei Ladies, die mich ganz ganz eng auf der WOL FrauenStärken Reise begleiten. Einmal wöchentlich verbringen wir eine WOL-Session miteinander, die von Woche zu Woche länger dauert und die mich durch den Rest der Woche trägt. Wir kommen gerne vom Stöckchen aufs Hölzchen und sind mittlerweile ein eingeschworenes Team, das sich gegenseitig beim Erreichen der WOL-Ziele unterstützt. Toll! Vielen Dank, euch beiden für die inspirierende Zeit!


Starke Frauen finden sich jedoch auch fern der WOL-Reise. Es sind Frauen, die mir durch meine Hobbies Nähen und Gärtnern über den Weg gelaufen sind. Frauen, die aus ihren Hobbies einen Beruf und kleine, erfolgreiche Unternehmen gemacht haben. (Hier gäbe es noch viele tolle Frauen mehr, aber in einer Top Ten ist leider nur Platz für 10.)

6. Elke Puls

Elke ist Gründerin des Labels Elle Puls – Näh Deinen Stil. Sie hat einen eigenen Podcast, einen Blog, ein Schnittmuster-Label, organisiert (in Corona-freien Zeiten) die “Näh Deinen Stil” Camps und hat einen eigenen Club. Sehr inspirierend wie sie ihren Weg vom Näh-Hobby zur Stilberaterin für Frauen, die sich ihre Garderobe selbst nähen, gegangen ist. Bei Elke spürt man unglaubliche Energie, Hingabe und Akribie, bei dem, was sie tut. Das begeistert mich nachdrücklich und hat mich vor allem zum ersten Mal dazu gebracht, ernsthaft über meinen persönlichen Stil nachzudenken. Danke hierfür!

7. Meike Rensch-Bergner

Meike, Frau Crafteln, macht Frauen durch die passende Kleidung stark und ist eine echte Powerfrau, die sich mit viel Leidenschaft ihr eigenes Mode-Business aufgebaut hat. Sie konzentriert sich auf perfekt passende Schnitte und kümmert sich auf eine sehr sympathische, einnehmende Art um das Thema Schnittanpassung – mit gutem Blick auf größere Größen. Allein ihre Stimme beruhigt mich und ich höre ihr einfach gern zu. Meike möchte Frauen durch die richtige Kleidung stärken, “Kleidung, die stark und schön macht” – egal in welcher Größe. Durch ihre sehr eloquente, ruhige und einnehmende Art stärkt sie das Selbstbewusstsein von Frauen, die sich – aus welchem Grund auch immer – ihre eigene Kleidung nähen.

8. Marie Diederich

Marie hat meine schlummernde Leidenschaft für den Gemüsegarten geweckt. Spätestens seit ich über ihre Wurzelwerk-Pins gestolpert bin und ihren Newsletter mit wöchentlichen Videos erhalte, ist bei mir der Nutzgarten-Hype ausgebrochen. Maries sympathische Anleitungen helfen mir bei der Planung, der Anzucht, der Pflanzung und sichern mir hoffentlich eine riesige Ernte in den neuen Beeten. Im letzten Jahr hat es im Hochbeet schon super funktioniert. Mit Marie geh ich jedenfalls durchs Gartenjahr.

9. Sarah Stiller

Was Marie für den Nutzgarten, ist mir Sarah für den Ziergarten. Sarah zeigt auf ihrem “My Cottage Garden Blog” ihren Traumgarten, der statt auf kahle Rasenfläche (oder noch schlimmer Schotterwüsten) auf überbordende Stauden- und Rosenbeete setzt. Eine Wonne für die Augen, wann immer man davon ein Bild zu sehen bekommt. Wirklich traumhaft schön und in ihrem Shop gibt es außerdem Samen für wunderschöne Blumen – bei mir liegen schon Duftwicken, Malven und Staudenwicken bereit für die Aussaat. Mein Traum vom Cottage Garden wird noch ein paar Sommer Entwicklungszeit brauchen, aber hoffentlich wird er irgendwann wahr.


Und last but not least, die aus meiner sehr persönlichen Sicht inspirierendste und gleichzeitig stärkste Frau überhaupt:

10. Meine Mama

Das möchte ich auch einfach so stehen lassen.

Wer inspiriert Dich? Welche Frauen haben für Dich eine Vorbildfunktion? Ich finde, je mehr man darüber nachdenkt, umso mehr starke, inspirierende Frauen fallen einem ein – aus allen Lebensbereichen und in so vielen Facetten. Lass doch einen Kommentar da – damit wir alle noch mehr tolle Frauen kennenlernen können.

*Bildquelle: pexels.com

Drachen-Sweatjacke für coole Jungs*

Mein erster Reißverschluss – ich habe mich endlich gewagt und das Ergebnis (soviel sei vorweg verraten) passt. Die Drachen-Sweatjacke für coole Jungs war überraschend gut zu nähen. Man muss sich nur an die Anleitung halten 😉

Eigentlich wollte ich ja im Januar mit einem Nähkurs starten, um doch mal den ein oder anderen Kniff von einem Profi gezeigt zu bekommen. Aber aus bekannten Gründen wurde daraus erstmal nichts. Aber in diesem Nähkurs wollte ich die Jacke nähen, um dort mit Unterstützung meinen ersten Reißverschluss zu nähen.

Nach anfänglichem Zögern hat mich dann im Januar die Lust gepackt und ich hab einfach losgelegt. Getreu dem Motto: Hätte, könnte, sollte…. MACHEN! So schwer kann das ja nicht sein und es wird schon was dabei rauskommen. Einmal ist immer das erste Mal.

Genäht habe ich nach diesem Schnitt von Snaply: Sweatjacke für Kinder
Vernäht wurde dieser French Terry von Stoffe-Hemmers: Dunkelgrüne Drachen sowie schwarzer Bündchenstoff und ergänzender French Terry in Petrol.

Der Schnitt

Der Schnitt für die Sweatjacke ist bei Snaply kostenlos verfügbar und sah auf den ersten Blick gut händelbar aus. Die Jacke hat coole Eingriffstaschen und eine Kapuze, in die man auch Kordeln / Bänder einsetzen kann. Die Kordeln / Bänder habe ich jedoch weggelassen, weil ich die häufig störend finde im Spiel- und Tobe-Alltag.

Die Näh-Anleitung ist sehr übersichtlich und die vielen Bilder helfen auch Anfängern wie mir, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Wenn…

Ja, wenn man sich an die Anleitung hält… (hüstel hüstel) Aber an ein zwei Stellen hab ich leider gedacht, ich wäre schlauer. Und nein, das bin ich definitiv nicht. Die Anleitung hat so wie sie ist ihre volle Berechtigung. Also wenn da steht: Den Reißverschluss bis zur Hälfte des Saumbündchens legen, dann hat sich da jemand was dabei gedacht…

Schwierig fand ich allerdings die Angabe zum Reißverschluss kürzen. Das hat schlicht nicht funktioniert bei mir und ich würde bei einem weiteren Jackenprojekt eher einen 5cm kürzeren Reißverschluss wählen. Dadurch hätte ich mir viel Gefluche und Gefrickel gespart.

Also irgendwie hab ich es alles hinbekommen, man darf sich die Jacke nur nicht von innen anschauen 😉 Hier zählt also nur die äußere Hülle.

Der Stoff

Den Stoff habe ich bei Stoffe-Hemmers* gekauft und bin sehr zufrieden. Die Drachen sehen cool aus und kamen auch entsprechend gut an. Was mir bei Hemmers immer wieder sehr gut gefällt, sind

  • die guten Bilder, die immer auch Maße von Mustern angeben;
  • die ausführlichen Produkt-/Stoffbeschreibungen, man weiß ziemlich genau, was man bekommt;
  • die zum Stoff passenden Zusatzprodukte wie passendes Nähgarn und ergänzende Stoffe und Bündchen in den passenden Farben.

So kann man sich auch beim Onlinekauf, der bei Stoffen durchaus schwer fällt, relativ sicher sein, dass zumindest die Stoffe für das ausgewählte Projekt zueinander passen.

Drachen-Sweatjacke für coole Jungs – das Ergebnis

Mit dem Ergebnis der Sweatjacke bin ich durchaus zufrieden. Ich habe wieder einiges gelernt und der Lernprozess steht für mich beim Nähen noch immer im Vordergrund. Was nehme ich mit?

  1. Anleitungen sind zum Lesen da – halt dich dran!
  2. Reißverschlüsse sind jetzt nicht super einfach, aber auch kein Hexenwerk. Memo an mich: Das kannst du! Aber du darfst es gerne nochmal in schön(er) machen.
  3. Verliere nie das Jacken-Innenleben aus den Augen.
  4. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und immer wieder: Einfach machen, denn am Ende wird alles gut. Vielleicht nicht perfekt, aber gut 🙂

Mit nähverrückten Grüßen schicke ich die Drachen-Sweatjacke zur Nähzeit am Wochenende vom Nähkäschtle. Auch wenn der Beitrag unter der Woche erscheint – genäht, geflucht und gefreut hab ich mich am Wochenende 🙂

Nachtrag: Und ich verlinke auch noch zu den Lieblingstücken von Steffi und zum Creativsalat, weil ich echt stolz auf meinen ersten Reißverschluss bin.

*Kennzeichnung als Werbung, da im Beitrag auf kostenpflichtige Angebote verlinkt wird. Ich erhalte jedoch keine Gegenleistung für die Nennung und Verlinkung.

Nähprojekte fürs Kinderzimmer

Das Christkind hat den Kindern in diesem Jahr einige kleine Heimtextilien für das Kinderzimmer gebracht. Diese Nähprojekte fürs Kinderzimmer möchte ich euch heute zeigen.

Mit den kleinen textilen Projekten wollte ich vor allem eine Verbindung zwischen den einzelnen Bereichen im Kinderzimmer schaffen. Eine farbliche Grundstruktur, wobei das in einem Kinderzimmer mit dem vielen bunten Spielzeug gar nicht so einfach ist 😉

Dafür habe ich fünf Stoffe ausgesucht, die optisch miteinander harmonieren, nicht allzu kindlich (keine Babystoffe) und neutral sind. Denn bei uns teilen sich die beiden Kinder ein Zimmer. Die Stoffe (oben im Banner) habe ich bei Buttinette* gekauft.

Wolkenkissen für gute Träume

Das erste der Nähprojekte fürs Kinderzimmer, das ich aus diesen Stoffen umgesetzt habe, waren drei Kissen in Wolkenform. Die Vorlage habe ich aus dem Magazin “Sabrina nähen Sonderheft – Kinderträume”. Das Kissen ist ein echtes Anfängerprojekt und ist ruck zuck genäht. Es eignet sich gut, um Rundungen zu üben. Gefüllt habe ich mit Füllwatte und der Füllung von einem aussortierten Kissen.

Wolkenkissen aus drei Stoffen
Die Wolkenkissen-Parade

Meine Tochter liebt ihr Kissen über alles und nutzt es als Kopf- und Kuschelkissen. Daher hab ich schon überlegt, doch noch ein Inlay für das Kissen zu nähen, damit ich es ab und an mal in die Waschmaschine packen kann.

Bodenkissen als Allzweck-Spielzeug

Inspiration en masse findet sich ja bekanntermaßen immer wieder auf Pinterest. Unter anderem auch diese Idee für ein mehrteiliges Bodenkissen. Das Kissen kann zum Lesen, rumlungern, je nach Beschaffenheit und Stärke der Inlays auch als Gästebett genutzt werden. Bei uns ist das Kissen aber aktuell vor allem im Einsatz als Ritterburg, Ritterpferd oder Höhle jeder Art. Also ein wunderbares Allzweck-Spielzeug.

Bodenkissen aus vier Kissenelementen
Das Bodenkissen für jede Lebenslage.

Das Nähen selbst war relativ einfach. Lediglich die Länge der Stoffbahnen beim Zuschnitt waren kleinere “Gegner”. Insgesamt aber auch ein schnell genähtes Projekt, das sich wunderbar ins Kinderzimmer eingefügt hat. Die Inlays sind vom Möbelschweden 50x50cm. Alternativ gehen auch fünf Kissen in 60x40cm.

Geflochtene Bettschlange

Das größte Projekt war die geflochtene Bettschlange. Wobei das Nähen an und für sich schnell ging, jedoch das Füllen der drei Stränge hat wirklich Zeit und Nerven gekostet. Das hätte ich wissen können, stand nämlich genau so in der Beschreibung drin… Aber die Bettschlange gefällt mir wirklich außerordentlich gut und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Die drei Stränge sind jeweils ca. 3m lang. Die Endlänge ist ca. 2,60m.

Geflochtene Bettschlange aus drei unterschiedlichen Stoffen
Die geflochtene Bettschlange an ihrem Bestimmungsort.

Die Idee zur geflochtenen Bettschlange habe ich auch von Pinterest – die Anleitung ist von Juli näht, leider ist ihre Seite seit einiger Zeit offline, daher ist die Anleitung so nicht mehr verfügbar.

Mein persönliches Fazit zu den Nähprojekten fürs Kinderzimmer:

Insgesamt gefallen mir die Ergebnisse sehr gut und mein Plan, eine Einheit und Verbindung der Kinderzimmer-Elemente herzustellen, ist aufgegangen. Zwei Sachen sind noch in Planung, mal schauen, wann ich sie umsetze:

  1. Ein Spielzeugsack für das “kleine” Lego. Der Stoff ist zugeschnitten und wartet auf seine Verarbeitung. Ich hoffe, der dünne Baumwollstoff reißt nicht zu schnell und ist der Belastung gewachsen.
  2. Ein Utensilo – entweder ein Hängeutensilo oder ein Bettutensilo für das Hochbett. Sobald die Entscheidung steht, geht’s los. Hoffentlich reicht der Stoff noch…

Ich nutze heute die Gelegenheit und verlinke meine Nähprojekte fürs Kinderzimmer bei Handmade on Tuesday und Freutag. Vielen Dank den motivierten Damen für diese Möglichkeit und Chance. Es ist immer schön, Inspirationen zu bekommen. Daher möchte ich heute ein Stück zurückgeben.

*Kennzeichnung als Werbung, da im Beitrag auf kostenpflichtige Angebote verlinkt wird. Ich erhalte jedoch keine Gegenleistung für die Nennung und Verlinkung.

Entschleunigung und Achtsamkeit

Was sind Entschleunigung und Achtsamkeit für mich?

Ich möchte mich heute an eine persönliche Definition und Einordnung der Trendbegriffe “Entschleunigung” und “Achtsamkeit” wagen. Diese zwei Begriffe schwirren aktuell überall als Trendthemen durch die unterschiedlichen Netzwerke. Und doch bedeuten Entschleunigung und Achtsamkeit für jeden von uns etwas anderes. Was die beiden Begriffe für mich und meinen Alltag bedeuten, versuche ich heute herauszuarbeiten. Vielleicht kannst Du daraus auch etwas für dich und Deinen Alltag mitnehmen.

Was ist Entschleunigung für mich?

Das Wort “Entschleunigung” habe ich vor mindestens 15 Jahres zum ersten Mal im Rahmen einer Pressereise durch das schöne Allgäu gehört. Damals ging es mit einem Bergführer auf eine entschleunigte Tour über die saftigen Wiesen und Höhen des Allgäus (an den exakten Ort kann ich mich leider nicht mehr erinnern – sorry). Das tat gut, aber das Thema Entschleunigung war für mich damals nicht relevant und ist damit auch wieder in Vergessenheit geraten.

Doch mit den Jahren kam vermehrt Stress und Druck in den Alltag. Sowohl von beruflicher als auch privater Seite. Denn auch die Freizeit will und muss ja heute irgendwie durchgetaktet und verplant sein, damit man nichts verpasst… denkt man.

Und dann kam der erste Corona-Lockdown. Plötzlich hatten sich alle (v.a. privaten) Termine erledigt. Plötzlich war da von einer Sache ganz viel: ZEIT. Für viele war das scheinbar schwierig und problematisch. Für mich aber fühlte sich das in weiten Strecken vor allem FREI an. Der ganze Stress, die Lasten, die Hektik des Alltags waren plötzlich weg.

[Hinweis: Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass wir wirklich Glück hatten im ersten Lockdown. Mein Mann und ich konnten ins Homeoffice, konnten uns die Zeiten mit der Kinderbetreuung gut aufteilen, hatten einen großen Garten und keine Schulkinder, für die wir Ersatzlehrer spielen mussten. Von daher ist mir wirklich bewusst, dass diese Zeit für viele bestimmt nicht entspannend und entschleunigend war. ]

Übrig blieben Ruhe, Zeit für Vieles, das sonst hintenrunter fiel und die Möglichkeit, sich neue Hobbies anzueignen bzw. auszubauen.

Ich hab mich in diesen Frühlingswochen viel durch den Garten gewühlt, wir haben gewerkelt und geschafft und waren abends glücklich, dass unser kleines Gartenreich Stück für Stück gewachsen ist. Jedes Blümchen wurde gefeiert und irgendwie hatten wir eine schöne Zeit. Selbstverständlich gab es aber auch bei uns die Momente, in denen wir genervt voneinander waren und nicht alles eitel Sonnenschein war. Das gehört zum Leben nunmal auch dazu.

Was ich aus der Zeit mitgenommen habe und mir seither sehr bewusst geworden ist:

  1. Sei glücklich mit dem was Du hast und versuche, das, was du hast, mehr wertzuschätzen.
  2. Nicht alles muss und kann und soll perfekt sein.
  3. Genieße Auszeiten und fülle sie für dich. Das kann “Nichtstun” / Relaxen sein, das kann aber auch eine Jogging-Runde oder eine Yoga-Session oder oder oder sein.
  4. Genieße die kleinen Dinge im Leben und lerne sie schätzen.
  5. Genieße Zeiten, die Du für Dich und Deine Hobbies hast.

Für mich sind das all die kleinen, größeren und großen Momente, in denen ich Zeit für meine Hobbies habe, meine Entschleunigungszeiten. Wenn ich die Nähmaschine anschmeiße, Schnittmuster vorbereite und Stoffe zuschneide, gibt es nur das Nähen und mich (meistens). Den Alltagstrott versuche ich dann weitestgehend auszublenden und einfach nur die Zeit zu genießen. Ähnlich geht es mir im Garten oder wenn ich mit der Familie einen Ausflug unternehme und sei es nur eine kleine Entdecker- oder Sammel-Tour im Wald.

Ausflüge in der Natur helfen bei der Entschleunigung und
lenken das achtsame Auge auf die Schönheit um uns herum.

Das Ding mit der Achtsamkeit

Entschleunigung geht für mich auch immer einher mit dem Schlagwort “Achtsamkeit”. Denn wenn ich selbst zur Ruhe komme oder das, was ich für mich tue, wertschätze und die Zeit genieße, dann ist das auch immer ein Stück Achtsamkeit, das ich mir selbst gegenüber zugestehe.

Achtsamkeit ist für mich aber auch der Umgang mit dem, was ich besitze, bearbeite und mit dem, was mich umgibt, achtsam umgehe. Klar, auch bei mir herrscht oft reiner Pragmatismus, was muss das muss und nicht immer kann und will man alles mit Fingerspitzen anfassen, aber zumindest in unserem Garten und bei meinem Näh-Hobby bin ich sehr bemüht, achtsam mit allen Teilen umzugehen.

Achtsamkeit ist für mich auch sich Zeit für sich selbst und die eigenen Bedürfnisse zu nehmen. Selbstverständlich ohne die Lieben zu vernachlässigen und zu kurz kommen zu lassen. Doch ich bin mir sicher, wenn ich mir ab und an kurze Pausen für mich selbst nehme, haben am Ende alle mehr davon.

Achtsam bin ich aber auch gegenüber meinen Kindern, indem ich versuche, ihren Bedürfnissen soweit möglich zu entsprechen. Aber: Das heißt nicht, ohne Regeln zu leben und sich auf der Nase herumtanzen zu lassen 😉 Es heißt, sich mit ihnen auch mal hinzusetzen, gemeinsam Bücher zu lesen, zu basteln, zu malen, zu kneten, zu spielen, zu tanzen, zu singen, zu toben, zu experimentieren, zu backen, zu kochen, zu klettern, zu springen. Gemeinsam auf Entdecker-Tour zu gehen, die Spielplätze unsicher zu machen, Freizeit-Aktivitäten zu unterstützen und sich mit den Freunden der Kinder zu treffen.

Aber: Immer ohne die Kinder zu überfordern und immer auch mit Nachmittagen und Zeiten, an denen die Kinder spielen und toben können, wie sie selbst es möchten, ohne Pläne, Termine und “Muss”. Denn dann entfaltet sich die volle kindliche Fantasie und die ist grenzenlos und immer wieder verzaubernd.

Hier schließt sich der Kreis und wir sind wieder bei der Entschleunigung angekommen. Genießen wir die Zeit, die wir haben und nutzen wir sie für uns und unsere Liebsten. Gerade in Zeiten, in denen es stressiger ist, ist es gut, sich daran zu erinnern und bewusst kleine Auszeiten zu nehmen, um die Akkus zu füllen und mit neuer Energie weitermachen zu können, ohne in ein Loch zu fallen.

Was sind Entschleunigung und Achtsamkeit für dich? Und wo findest Du Deine Entschleunigungsmomente? Beim Joggen, bei Treffen mit Freunden, in der Sauna oder im Spa, vor dem Fernseher, beim Lesen? Lass es uns wissen und hinterlasse einen Kommentar.

#Nähenfürmich: Warum ich mir meine eigene Kleidung nähe

Was ist da eigentlich passiert? Wie kommt es, dass ich mir meine eigene Kleidung nähe? #Nähenfürmich war bis Mitte 2020 nie ein Thema. Ich hatte Spaß daran, den Kleidung für die Kinder zu nähen, über den Stoffmarkt zu schlendern, online nach Kinderstoffen zu stöbern und auf Pinterest die besten und einfachsten Schnitte (für Kinder) ausfindig zu machen. Aber wie kam es dazu, dass ich mir meine eigene Kleidung nähe?

Warum nähe ich mir jetzt meine eigene Kleidung?

Im Rückblick gab es drei Schlüsselmomente.

Moment 1: Corona und die Schließung des Einzelhandels

Meine Mutter arbeitete bis März 2020 in einer kleinen Modeboutique bei uns im Ort. Dort werden bekannte Modemarken verkauft, die auch zu mir und meinem Stil (klassisch mit sportlichem Touch, wenig verspielt) immer passten. Da Mama und ich eine ähnliche Kleidergröße tragen und sie angehalten war, die ständigen Kollektionswechsel der Modefirmen mitzuspielen, standen bei mir regelmßig Kleiderkisten vor der Tür. Kisten mit kaum bis selten getragener Kleidung, die bis auf wenige Ausnahmen zu mir passten. Der Schrank war (und ist immer noch) randvoll mit Kleidung. Über Kleider-Shopping musste ich mir folglich nie Gedanken machen. Was ein Glück, denn Spaß hatte ich am klassischen Shopping noch nie. Mit Corona und dem Lockdown hat sich meine Mutter nun in ihren mehr als verdienten Ruhestand verabschiedet und meine Kleidungs-Quelle ist versiegt.

Moment 2: Der volle Schrank und herausragende Podcasts und Bloggerinnen

Im ersten Moment dachte ich “Oh Mist, wo bekomm ich denn jetzt neue Kleidung her?”. Abgelöst von dem Gedanken: “Vielleicht gibt es dann endlich etwas mehr Platz im Schrank” (jaja, ich weiß schon, das ist eher so eine Utopie). Und dannoch ließ mich auch das Thema Nachhaltigkeit nicht los.

Zur gleichen Zeit begann ich, Podcasts rund ums Nähen anzuhören. Und da ging es nicht mehr ums Nähen für Kinder, sondern ums Nähen für Frauen und auch um die Themen Nachhaltigkeit, die kritische Sicht auf die Modeindustrie und Capsule Wardrobe.

Moment 3: Greta, +24 Kollektionen im Jahr und die Sache mit der Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit – ein Wort, das mich mittlerweile immer häufiger zum Nachdenken über das allgemeine Konsumverhalten und auch den eigenen Konsum bringt. Meine bisherigen Bemühungen würde ich auch genauso betiteln: “Sie war bemüht”. Nicht mehr, manchmal eher weniger.

Doch spätestens mit Greta Thunberg verändert sich das Bewusstsein. Einen kleinen Beitrag kann schließlich jeder leisten. Da das Thema Nachhaltigkeit auch in den Näh-Blogs und Podcasts – gerade bei Elle Puls – immer wieder angesprochen wird, die Tatsache, das 40% ungetragene Kleidung in deutschen Kleiderschränken hängt und liegt und der ganze Bereich der Fast Fashion machten einen bisher undenkbaren Gedanken immer sympathischer:

Die Idee, ich könnte mir doch selber auch mal etwas nähen. Etwas nähen, das meinen Stil widerspiegelt, das zu mir passt und das nicht allzu schnell aussortiert und in den Altkleider-Container fliegt.

Ein Traum-Stöffchen – was daraus wohl geworden ist?

Der Start: Aller Anfang ist schwer

Aber wie anfangen? Was wäre ein geeignetes erstes Projekt? Etwas, das simpel genug ist, dass es sicher klappt, und so gut aussieht, dass ich es sofort tragen kann.

Mein erster Gedanke: Ich nähe mir Kofferröcke für den Sommer. So luftige Röckchen, die nicht knittern und im Grunde aus einem Vorder- und einem Rückteil mit Bund bestehen.

Das Problem: Es war Herbst und ich wollte ja etwas haben, dass ich sofort zeigen konnte. Also musste es ein Nähprojekt für den Herbst/Winter sein. Mit Hoodies für die Kinder hatte ich schon gute Erfahrungen gemacht, weshalb der Plan schnell feststand: Ein Hoody-Sweat-Kleid. Gemütlich, praktisch, macht aber auch im Homeoffice was her.

Genäht habe ich nach diesem kostenlosen Schnitt von Snaply.* Der Stoff ist ein French Terry von Stoffe Hemmers. Ich war und bin ganz schön stolz auf mein farbenfrohes Kleid, auch wenn die Umsetzung noch nicht perfekt ist. Insgesamt ist es im Schulter- und Rückenbereich etwas zu groß geraten und auch das breite Saumbündchen würde ich beim nächsten Mal kürzen oder komplett weglassen. Aber ich trage mein Hoodie-Kleid total gern und freue mich auf weitere Projekte. Ein erster Pulli ist mittlerweile auch entstanden in Tunika-Länge. Dazu aber ein andermal mehr.

Noch bissel ungewohnt, dieses Foto-Shooting.
Mein super gemütliches Hoodie-Kleid.

#Nähenfürmich: Wie geht es jetzt weiter?

Der Näh deinen Stil Podcast von Elle Puls bringt aktuell das Thema “Stil- und Farbenfindung” aufs Tablett. Damit habe ich mich ehrlich gesagt noch nie beschäftigt, aber momentan bin ich Feuer und Flamme für das Thema. Denn bei Stoffen für die Kinder werde ich immer sofort fündig. Als ich mich aber auf die Suche nach Stoffen für mich gemacht hab, wuchs die Unsicherheit.

Plötzlich standen Fragen im Raum wie: Ist die Stoffart überhaupt für den gewünschten Schnitt die richtige? Passt der Stoff tatsächlich zu mir? Passt die Farbe? Passt das Muster? Diesen Fragen versuche ich gerade auf den Grund zu gehen und taste mich Stück für Stück ran.

Neben dem “richtigen” Stoff kommt so nach und nach noch ein weiteres Thema auf: Der richtige Schnitt und das Anpassen von Schnitten vor und während dem Nähen.

Ich bin angefixed und gespannt, wie sich das Nähen für mich selbst weiterentwickelt. Es gibt jedenfalls noch sehr viel zu lernen und zu entdecken und vor allem: Sooooo viel zu nähen.

*Kennzeichnung als Werbung, da im Beitrag auf kostenpflichtige Angebote verlinkt wird. Ich erhalte jedoch keine Gegenleistung für die Nennung und Verlinkung.

Jahres-Ausblick 2021 statt Jahres-Rückblick 2020

Braucht es tatsächlich einen Jahres-Rückblick 2020? Um ehrlich zu sein, nein. Lasst uns gemeinsam lieber nach vorne schauen und nicht allzu lange zurückblicken. Deshalb gibt es von mir einen Jahres-Ausblick 2021 statt Jahres-Rückblick 2020.

Wobei ich betonen möchte, dass 2020 nicht nur schlecht war. Mir hat das Jahr tatsächlich mehr Ruhe – Raum für mich und meine Familie – Raum für meine Träume / Wünsche gegeben. Dafür bin ich dankbar. Gerade vor dem Hintergrund, dass es vielen anderen nicht so ging. Dessen bin ich mir sehr bewusst.

Ohne den Lockdown im März 2020 wäre ich jedoch nicht ins Homeoffice katapultiert worden und hätte mir einen lange gehegten Wunsch vermutlich nicht erfüllt: Endlich wieder zu schreiben. Die Ruhe und Entschleunigung, die ich als dringende Wohltat empfunden habe und immer noch empfinde, lieferte die Basis: Ein Blog zum Thema Entschleunigung, Achtsamkeit und “alte” neue Hobbies.

2020 war für mich das Jahr in dem ich meine Oma zu mir zurück geholt habe. Oma war eine Gartenfee und Nähzauberin. Zwei Dinge, die ich in diesem Jahr für mich entdeckt habe und die den Rahmen für diesen Blog bilden: Gärtnern und Nähen.

Jahres-Ausblick 2021: So stell ich mir mein Jahr vor

Deshalb werden diese zwei Themen 2021 (abgesehen von meiner Familie und meiner regulären Arbeit) im Zentrum stehen: Die weitere Gestaltung und Nutzung unseres Gartens und das Nähen. Das alles möchte ich mit Ruhe und einem Stück Gelassenheit angehen. Möglichst stressfrei integriert in den Alltag. Ob das klappt – wir werden es sehen.

Was steht im Garten 2021 an?

Im Garten ist die ToDo-Liste schon wieder ganz schön lang. Daher hier nur unsere wichtigsten Vorhaben:

  1. Das Gemüsebeet muss vorbereitet werden und die bereits gekauften Samen wollen in die Erde wandern.
  2. Das Hochbeet soll um eine weitere Etage ergänzt werden, damit noch mehr Gemüse und Obst (ich will Melonen ernten) bei uns wachsen kann.
  3. Nachdem wir im Herbst eine lange Thuja-Hecke entfernt haben, möchte ich an dieser Stelle ein bunt-blühendes Staudenbeet anlegen.
  4. Die “Werkel-Ecke” hinter dem Gartenhäuschen benötigt einige Optimierungen und Schönheits-Operationen.
    Soweit die Pflicht.
  5. Die Kür: Die alte Terrasse aus Waschbeton soll weichen, um mehr Grünfläche für die Kids zu schaffen.

Ihr seht, die Liste ist lang, aber ich bin hochmotiviert und sehne fast schon das Ende des Winters herbei, wäre da nicht Neu-Hobby Nummer 2:

Wie wird sich das Nähen 2021 entwickeln?

In den letzten Monaten habe ich angefangen, auch für mich selbst Kleidung zu nähen. Vor kurzem war das noch undenkbar, aber mittlerweile finde ich den Gedanken, einmalige, auf mich zugeschnittene Kleidung zu tragen, total cool und möchte da auch 2021 dranbleiben. Vor allem aber muss ich hier noch ganz ganz ganz viel lernen… Übung macht ja bekanntlich den Meister 😉

Wie es dazu kam, dass ich für mich selbst nähe und welche ersten Teile bereits fertig sind, erzähle ich euch in einem extra Beitrag noch im Januar.

Das Nähen für mich selbst führt auch dazu, dass ich mich vermehrt mit dem Thema “Stilfindung” und “Farben” auseinandersetze. Außerdem möchte ich mein bisher doch noch sehr rudimentäres Nähwissen, sobald wie möglich in einem Nähkurs vertiefen. Darauf freue ich mich schon total. Die nächsten Projekte?

  • Ein Kleid für den Übergang (vermutlich wird es dieser Schnitt* – der Name allein macht den Schnitt schon zu einem Muss ;-))
  • Ein Frühlingskleid – hier liegt noch von Fastnacht ein Burda-Schnitt, den ich ausprobieren möchte
  • ein oder zwei Shirts
  • ein oder zwei leichte Röcke für den Sommer

Unkomplizierte Projekte, die sich hoffentlich problemlos nähen und perfekt tragen lassen. Selbstverständlich bekommen auch die Kids noch das ein oder andere Teil. Da bin ich aber noch etwas am Stöbern. Seid gespannt!

Das war mein persönlicher Jahres-Ausblick 2021 statt Jahresrückblick 2020 🙂 Nun wünsche ich Dir und Deinen Liebsten ein hoffentlich triumphales Jahr 2021! Lass es Dir gut gehen und vor allem: Bleib gesund.

Damit entlasse ich Dich und verspreche: Irgendwann geht wieder die Sonne auf wie hier am Feldberg, Schwarzwald. So schön!

Jahres-Ausblick 2021

*Kennzeichnung als Werbung, da im Beitrag auf kostenpflichtige Angebote verlinkt wird. Ich erhalte jedoch keine Gegenleistung für die Nennung und Verlinkung.

Nähen für Damen: Blogs, Podcasts und Shops für Deine Inspiration [Werbung*]

Hättest Du mich noch vor wenigen Monaten gefragt, ob ich nicht auch mal was für mich nähen möchte, hätte ich dich ausgelacht. Und dann waren da Anja und Selmin vom Schnittduett mit ihrem Näh-Podcast.

Die zwei sympathischen Mädels haben mich mitgerissen und plötzlich war der Gedanke an “ich näh mir meine eigenen Klamotten” gar nicht mehr so abwegig. Seitdem habe ich viele Podcasts, Blogs und vor allem fantastische Frauen entdeckt, die sich dem Nähen für Damen mit ganzem Herzen widmen.

Daran möchte ich dich gerne teilhaben lassen. Ich möchte Dir meine aktuellen Inspirationsquellen vorstellen und vielleicht bekommst auch Du Lust, die Nähmaschine anzuwerfen und loszulegen.

Bitte beachte: Die folgenden Listen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ich würde mich freuen, wenn Du in den Kommentaren weitere Quellen / Blogs / Podcasts / Video-Blogger / Onlineshops etc. rund ums Thema “Nähen für Damen” teilen würdest.

Noch einige Hinweise zu den “Nähen für Damen”-Listen. Diese sind bunt gemischt und viele der Bloggerinnen vertreiben auch über ihre Blogseiten Stoffe oder eigene Schnittmuster. Oder sie betreiben einen Blog, einen Podcast und einen Shop. Ich hab die einzelnen Seiten nach bestem Wissen und Gewissen eingeordnet und hoffe, dass Du mit meiner Zuordnung zurecht kommst. Angesichts der Fülle hab ich mich auf die Seiten konzentriert, die mich aktuell am meisten fesseln.

Näh-Blogs, die Freude machen:

  • Crafteln – Hier geht’s um das Thema Schnittanpassung. Total spannend, aber auch komplex. Meike hat auch einen Podcast (steht noch auf meiner “Muss ich anhören-Liste”) und gibt viele Onlinekurse, damit Du jeden Schnitt zu Deinem Schnitt machen kannst.
  • Elle Puls – Bei Elke dreht sich alles um das Thema Stilfindung und Näh-Inspirationen für Damen-Kleidung. Es gibt sogar einen eigenen Club-Bereich. Außerdem richtet Elke Näh-Camps quer durch Deutschland aus. Außerdem hat sie einen hörenswerten Podcast (siehe unten).
  • Hilli Hiltrud – Henrike näht Socken. Ja, Socken! Die werden nicht gestrickt, nee, die werden genäht. Aus Stoff. Genauer: aus Stoffresten. Das möchte ich unbedingt ausprobieren. Bei Henrike findet ihr allerdings noch viele weitere Ideen sowie tolle Tipps und Anleitungen, wie man eine Capsule Wardrobe erstellt.
  • MeMadeMittwoch – Der MeMadeMittwoch ist eine sogenannte Linkparty rund ums Nähen für Damen. Jeden ersten Mittwoch im Monat stellen hier Näh-Begeisterte ihre neuen Kleidungsstücke vor – mit Fokus auf Mode für Frauen. Damit sollen alle Näherinnen ermutigt werden, selbst genähte Kleidung selbstbewusst im Alltag zu tragen.
  • Pech und Schwefel – Sehr inspirierender Blog mit tollen Design- und Schnittideen. Im Onlineshop finden sich vielseitige Schnittmuster für Damen und Kinder. Was mir besonders gefällt: Die meisten Schnitte bieten viele Add-ons bzw. Möglichkeiten für Varianten. So erhältst Du mit einem E-Book weit mehr als nur einen Schnitt.
  • Schnittduett – Wie bereits oben geschrieben, haben mich die beiden Mädels Anja und Selmin überhaupt erst auf das Thema “Nähen für Damen” gebracht. Die beiden bloggen, haben einen sehr lustigen Podcast (siehe unten) und entwickeln gemeinsam lässige und schlichte Schnittmuster mit Pfiff. Anja bloggt außerdem auf Rapantinchen und Selmin auf Tweed & Greet. Absolut lesenswert!
  • Seemannsgarn handmade – Auf dieser Seite bloggt und “schnackt” Fredi. Klasse ist ihr Sonntagsschnack, in dem sie jede Woche die neuesten Schnittmuster präsentiert. Also der perfekte Ausgangspunkt, um zu stöbern und neue Schnitt-Lieblinge zu entdecken.

Näh-Podcasts, die Farbe ins Leben bringen:

  • Einfach-nähen – Der Podcast zu den Youtube-Videos, siehe unten. #Livesewalong
  • Nahtzugabe5cm.de – Die Mutter der deutschsprachigen Näh-Podcasts gibt es bereits seit 2014. Muriel hat immer sehr interessante Gäste und Gesprächsparterinnen. Muriel bloggt unter der gleichen Adresse, organisiert viele Näh-Aktionen und Sewalongs und ist daher immer eine gute Anlaufstelle, wenn man ein neues Projekt unter der Nähnadel braucht.
  • Näh deinen Stil mit und von Elle Puls – Podcast rund ums Nähen mit einem speziellen Blick auf den eigenen Stil. Wie findest Du Deinen Stil? Wie wichtig ist der eigene Stil? Und wie verändert er den Blick auf dich selbst und Deine Garderobe? Hier bekommst Du tolle Tipps, wie Du eine selbstgenähte Garderobe zusammenstellst, die tragbar ist und glücklich macht.
  • Schnittduett Dialoge – der Podcast zum Schnittmuster-Label der beiden Kölnerinnen.

Näh-Video-Blogger, die ein Lächeln ins Gesicht zaubern:

  • einfach nähen (Youtube) – Anna von einfach-nähen hat Hunderte von Youtube-Videos auf ihrem Account. Ich glaube, hier findet man zu beinahe jeder Frage eine Antwort in Form eines Videos. Herausragend: Ihre Live-Sewalongs. Einmal im Monat wird gemeinsam via Video ein bestimmter Schnitt genäht. Steht auf meiner “Muss ich unbedingt ausprobieren”-Liste (bisher hab ich immer nur “hinterhergeguckt”).
  • Es gibt bestimmt noch weitere interessante Youtuber, die gute Näh-Videos veröffentlichen. Ich muss jedoch gestehen, dass ich bisher nur über Anna “gestolpert” bin. Daher werde ich an dieser Stelle keine weiteren Empfehlungen aussprechen. Aber fühl dich frei zu kommentieren.

Näh-(Online-)Shops, die Dich begeistern werden:

  • alles-für-selbermacher.de – Der Titel des Shops sagt eigentlich alles. Hier findest Du alles, was Du zum Nähen benötigst: Stoffe in Hülle und Fülle, auch Eigenproduktionen, Kurzwaren, Zubehör, Labels und weitere personalisierte Materialien, Schnittmuster, Plotterdateien uvm.
  • Lillesol & Pelle – Schöne Schnittmuster für jede Gelegenheit. Zu jedem Schnittmuster finden sich viele Näh-Beispiele. Dadurch erhältst Du einen guten Eindruck von den Möglichkeiten des Schnittes.
  • Makerist – Laut eigenen Angaben findest Du bei Makerist mehr als 57.000 Schnittmuster E-Books. Eine unglaubliche Menge, die mich regelmäßig erschlägt. Ferner findest Du hier Videokurse rund ums Nähen sowie viele weitere Materialien, die Du zum Nähen benötigst. Selbstverständlich auch Stoffe.
  • Pattydoo – Pattydoo ist eine der größten deutschsprachigen Nähplattformen und bietet Schnittmuster plus Videoanleitungen rund ums Selbernähen.
  • Schnittgeflüster – Tolle Schnitte, ausgesprochen Anfängertauglich und dennoch ausgefallen. Außerdem viele Taschenschnitte und wunderschöne, handverlesene Stoffe. Das “Schnittgeflüster” hat eine sehr aktive Facebook-Gruppe, die jede Menge Ideen und Anregungen bietet.
  • Sewunity – Kein Onlineshop in erster Linie, sondern eine Schnittmuster-Suchmaschine über die Du aber selbstverständlich direkt die Schnitte kaufen kannst.
  • Snaply Nähkram – Bei Snaply findet sich wirklich alles, was Du für Dein Näh-Hobby brauchst und das zu humanen Preisen. Vor allem, wenn Du Taschen und/oder Rucksäcke nähen möchtest, findest Du hier alle Zubehörteile wie Gurte, D-Ringe, wasserfeste Stoffe wie Oilskin und natürlich passende Schnitte.
  • Stoffe-Hemmers – Mein aktueller Lieblings-Stoff-Shop. Ich finde der Shop ist sehr nutzerfreundlich aufgebaut. V.a. die “dazu passt”-Rubrik ist mehr als hilfreich. Sie zeigt direkt passendes Garn und ergänzende, farblich passende Stoffe / Bündchen an. Ebenso sinnvoll ist das Lineal bei den Produktfotos, damit man Muster in ihrer Größe korrekt einschätzen kann.

Weitere Näh-Inspirations-Quellen

  • Stoffmärkte – Wuselig, eng, anstrengend. So würde ich die Stoffmärkte beschreiben. Aber: Eine unglaubliche Fülle an Stoffen und Zubehör rund ums Nähen. Bitte nie ohne Plan und “einfach mal zum Gucken” hingehen. Das geht (meistens) schief. Deine Taschen werden überquellen von Stoffen und Materialien, die am Ende zu großen Teilen als Schrankleichen enden. Setz Dir am besten ein festes Budget (nimm einfach nur einen bestimmten Betrag Bargeld mit) und schreib Dir vorher auf, was Du alles brauchst und kaufen möchtest. Nimm Dir kleine Musterstücke Deiner vorhandenen Stoffe mit und vor allem: Kauf nicht am ersten Stand und nicht sofort. Lass Dir Zeit und versuche dich von den Hamstern nicht anstecken zu lassen. Die meisten Stoffe werden regelmäßig nachgelegt 😉
  • Dein lokaler Einzelhandel – Gerne würde ich Stoffe vor dem Kauf fühlen und testen. Leider hab ich aber direkt vor Ort keinen Stoffladen und müsste dafür immer in die Stadt fahren inkl. Parkplatzsuche etc. Da mir das momentan meist zu zeitintensiv ist, kaufe ich vorwiegend online. Solltest Du die Möglichkeit haben, vor Ort zu kaufen, ist das aber immer lohnenswert und zu empfehlen. So kannst Du unterschiedliche Stoffarten und Qualitäten einfach besser kennenlernen. Ich gebe zu, das fehlt mir manchmal.
  • Pinterest – Pinne Dir Outfits, Ideen, Schnitte und Mehr und gestalte Dir eine “Must-Sew”-Pinnwand 😉
  • Instagram – Hierzu muss ich vermutlich nichts weiter sagen…

Mein Tipp zum Schluss: Die “Näh ich mir”-App. Mit Hilfe der App kannst Du Deine Nähprojekte übersichtlich organisieren, Schnitte, Stoffe, Kurzwaren ordnen und katalogisieren und dich mit anderen Näh-Nerds vernetzen. Insgesamt hilft die App, beim Nähen die Übersicht zu behalten.

Jetzt hast Du hoffentlich jede Menge Lese- und Stöberinspiration zum Nähen für Damen. Ich gestehe: Ich bin auch noch nicht durch… und hab noch viel vor mir.

Mit Spaß und Freude wünsche ich Dir tolle Näh-Momente für dich.

*Bitte beachten: Ich kennzeichne diesen Beitrag als Werbung, da er auf verschiedene Seiten mit Onlineshops verweist. Ich erhalte allerdings nichts für diese Links und verlinke nur auf die Seiten, die ich für spannend und inspirierend halte.

« Ältere Beiträge

© 2021 Mein Lebensspiel

Theme von Anders NorénHoch ↑