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10 Schnittmuster für Näh-Anfänger:innen

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Du hast gerade erst mit dem Nähen begonnen und suchst nun nach neuen Ideen, was Du nähen könntest? Dann ist das Dein Beitrag. Ich zeige Dir heute 10 Schnittmuster für Näh-Anfänger:innen.

Allerdings soll es nicht um Schnittmuster für Utensilos, kleine Etuis oder Kinderkleidung gehen, sondern um Kleidungsstücke für dich selbst!

Freue dich auf Schnittmuster für diese 10 Kleidungsstücke, die sich perfekt für Näh-Einsteiger:innen eignen:

  • Tuch
  • Shirt
  • Rock
  • Shorts
  • Sommertop
  • Frühlingskleid
  • Sommerkleid
  • Hoodie
  • Pullover
  • Longsleeve

Wie ich selbst feststellen musste, ist das Nähen für mich selbst nochmal eine ganz andere Nummer als das Nähen von Kinderröcken, -Kleidchen oder -Shirts. Denn wenn Du für dich selbst nähst, zählen am Ende vor allem zwei Dinge: Die Passform und der Stil.

Was ich damit meine? Ein kleiner Exkurs…

Passform und Stil

Wie viele andere auch, habe ich mit dem Nähen angefangen, als ich Kinder bekommen habe. Die Erfolge waren super: Schnitt und Stoff ausgesucht, zugeschnitten, genäht, GEPASST! Maximal waren die Kleidungsstücke am Ende ein wenig zu groß (oder bei meiner ersten Mütze doch etwas arg klein), aber da wächst Kind ja irgendwann rein.

Als ich das erste Mal für mich genäht habe, musste ich dann mit Schrecken feststellen. Ganz so einfach bleibt es nicht… Denn nicht nur der Schnitt muss zur Figur passen, auch Farbe und Muster wollen zum Menschen passen. Wenn man/frau dann online nur einen kleinen Ausschnitt des Stoffes sieht oder einen dicken Stoffballen im Laden, ist das eine ganz andere Nummer, als mal eben ein Kleidungsstück von der Stange anzuprobieren und festzustellen: Nee, das ist es nicht…

Gleiches gilt für die Passform: Wenn Du für dich selbst nähst, müssen Proportionen, Maße und der Stil des Kleidungsstückes am Ende zu Dir passen und gut sitzen. Erst dann siehst Du gut gekleidet aus und alle sagen “Wow, das steht dir aber gut”. En Detail möchte ich darauf aber in einem separaten Beitrag eingehen, denn das Thema ist sooooo umfassend. Viele Infos zu Passform und Stil findest Du aber jetzt schon bei Elle Puls und/oder bei Crafteln.

Für heute rate ich Dir nur: Taste dich langsam heran. Starte mit etwas Unbedenklichem. Sowohl beim Schnitt als auch beim Stoff. Wähle einen Schnitt, bei dem die Passform nicht im Zentrum steht. Ich hab z.B. mit einem Hoodie-Kleid angefangen, bei dem es nicht auf den Millimeter ankam und das war gut so. Auch die aktuelle Oversize-Mode kommt Dir beim Nähstart entgegen. Schöne Schnittmuster, die oft Spielraum bieten und sich gut für Anfänger:innen eignen, findest Du z.B. bei Dani von Schnittgeflüster.

Auch beim Stoff solltest Du auf Nummer sicher gehen. Nimm nicht den teuersten Stoff zum Start und starte mit einem einfachen Stoffmuster – noch besser: Wähle einen unifarbenen Stoff ohne oder mit unauffälligem Muster, in einer Farbe bei der Du Dir sicher bist, das sie Dir steht. Dann musst Du nicht noch auf Musterverläufe etc. achten.

Doch nun zu den Schnittmustern, die ich Dir zum Start empfehlen möchte.

Schnittmuster für Näh-Anfänger:innen, die für sich selbst nähen möchten

1. Ein Tuch nähen

Simpel, einfach, ein Geling-Garant: Nähe Dir ein schickes Tuch für die kühlen Tage und Nächte. Eine einfache, kostenlose Anleitung für ein Tuch mit Quasten aus zwei Stoffen findest Du zum Beispiel im Buttinette-Blog.

2. Ein T-Shirt nähen

Kimono-Tee von Maria Denmark

Ein tolles und wirklich ganz einfaches Schnittmuster für Näh-Anfänger:innen ist das Kimono-Tee von Maria Denmark. Zwei Schnittteile – ein dehnbarer Stoff – zusammennähen – säumen – fertig. Wirklich einfach und ein sicherer Erfolg. Das Shirt habe ich diesen Frühling auch genäht und ich trage es wirklich sehr gerne.

3. Einen Rock nähen

Ein schlichter Rock besteht aus zwei, maximal drei Schnittteilen und wird mit Gummizug oder Bündchen genäht. Anleitungen für solch einfache Röcke finden sich viele. Hier einige Links, nach denen ich bereits Röcke genäht habe:

Hinten: Der Rock nach Hilli Hiltrud (ohne Rüsche, aus Webware); 
Vorne: Der Rock nach Anleitung von Nähtalente aus Jersey
Hinten: Der Rock nach Hilli Hiltrud (ohne Rüsche, aus Webware);
Vorne: Der Rock nach Anleitung von Nähtalente aus Jersey

4. Shorts nähen

… und sei es nur zum Schlafen 🙂 Ein kostenloses Schnittmuster, das gut nähbar ist, gerade auch für Näh-Einsteiger:innen, findest Du im Snaply-Magazin. Frisch zugeschnitten liegt der Schnitt aktuell bei mir auf dem Nähtisch für ein Probestück.

Edit: Ich muss hier meine Einschätzung revidieren, da sich der Schnitt leider doch nicht für Anfänger:innen eignet. Die Anleitung ist – so zumindest meine Einschätzung – für echte Näh-Einsteiger:innen zu unklar. Das ein oder andere Nähwerk sollte daher bereits auf Deinem Tisch gelegen haben, bevor Du dich an diese Shorts setzt. Ich habe mein Probestück soweit gut hinbekommen, allerdings sitzt der Bund gar nicht gut. Von vorne sehr gut, hinten extrem wellig und unschön. Aber: Ich werde das noch optimieren. Sobald ich einen anderen, anfängertauglichen Short-Schnitt gefunden habe, lasse ich es euch wissen 🙂

5. Ein Sommertop nähen

Ein schlichtes Top für die wirklich heißen Tage zauberst Du aus “Maria” von Schnittgeflüster. Dabei lernst Du ganz nebenbei noch, was französische Nähte sind, denn wir wollen ja stets etwas Neues dazulernen.

Alternativ bietet das Crop Top “Nika”, das Du wie “Maria” auch als Kleid nähen kannst, einige Möglichkeiten, Deine Nähfertigkeiten zu festigen.

Solche Schnittmuster, die mehrere Optionen in einem Schnitt abbilden, gefallen mir immer besonders gut. Wenn der Schnitt sich dann noch als gut und zu mir passend herausstellt, hat man direkt mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Jippie!

6. Ein Frühlingskleid nähen

Einfaches Frühlingskleid nach einem Schnittmuster von Burda

Ein schlichtes Frühlingskleid hab ich mir dieses Jahr aus einem Burda-Schnitt gezaubert. Den Beitrag dazu findest Du hier: Frühlingskleid nach einem Burdaschnitt.

Der Schnitt ist sehr einfach und besteht nur aus zwei Teilen – ein perfektes Schnittmuster für Näh-Anfänger:innen. Ich habe mich zum ersten Mal an einer Zwillingsnaht probiert – hat gut geklappt 😉

7. Ein Sommerkleid nähen

Ein einfaches, aber auch figurbetontes Skaterkleid für die heißen Tage, findest Du beispielsweise bei Ki-Ba-Doo. MAkikky ist ein wunderbarer Schnitt für den Sommer.

Wichtig, da der Schnitt eine Unterteilung in der Taille hat: Achte darauf, dass die waagerechten Nähte auch waagerecht bleiben. Hier empfiehlt es sich Deine Rückenlänge und Deine Vorderlänge (jeweils Halsanfang bis Taille) nachzumessen und mit den Schnittteilen abzugleichen und ggf. die Längen anzupassen.

Mein Buchtipp, wenn Du lernen möchtest, wie Du direkt am Schnittmuster Anpassungen an der Passform vornimmst: Passt perfekt von Meike Rensch-Bergner. Meine Bibel und bei jedem Projekt an meiner Seite.

8. Einen Hoodie nähen

Schnittmuster für Hoodies gibt es – spätestens seit der Pandemie – zu Hauf. Das Gute beim einfachen Kapuzenpulli? Da kommt es nicht auf den Millimeter und die Figur an. Und ich muss gestehen, eine Kapuze oder einen hohen Kragen kann ich persönlich einfacher und besser nähen, als einen akkuraten Beleg bzw. Shirt-Ausschnitt.

Sweat-Kleid von Ki-Ba-Doo

Hier sind zwei Hoodie-Schnittmuster, die ich Dir gerne empfehlen möchte:

9. Einen Pullover nähen

Da Pullover auch nicht unbedingt auf Figur sitzen müssen, eignen sich einfache Pullover-Schnitte sehr gut für Näh-Einsteiger:innen. Optimal sind Pullis aus Sweat, da Strickstoffe etwas anspruchsvoller zu Nähen sind.

Einen Pullover mit Fledermausärmeln findest Du bei Pattydoo und einen schlichten Pulli mit Namen “Querida”, den Du auch als Cardigan oder Kleid nähen kannst, gibt es bei Erbsünde.

10. Ein Longsleeve nähen

Ein Longsleeve näht sich ähnlich einfach wie ein T-Shirt oder aber auch ein Pullover. Daher eignen sich beide Schnitte unter Punkt 9 auch als dünnere Version aus z.B. Jersey oder Viskose-Jersey, je nach Wetterlage.

Aber auch sonst finden sich online viele viele Schnittmuster für Longsleeves in allen erdenklichen Versionen. Ein einfaches Longsleeve-Schnittmuster für Näh-Anfänger:innen mit überschnittenen Ärmeln findet sich zum Beispiel bei Hummelhonig mit dem Schnittmuster “Calais”.

Ein Tipp zum Schluss:

Da am Anfang bestimmt das ein oder andere schief geht und Du vermutlich auch mal ein Teil für die Tonne produziert wird, empfehle ich Dir mit günstigeren Stoffen zu starten. Probiere neue Schnitte und Techniken an Stoffen aus, die den Geldbeutel nicht allzu sehr strapazieren. Schnäppchen finden sich fast immer in den Stoffläden, Onlineshops oder auf einem Stoffmarkt.

Und nun: Schere gezückt, Stoff zuschneiden und ran an Nadel und Faden! Mit den vorgestellten Schnittmustern für Näh-Anfänger:innen kann (fast) nichts mehr schief gehen.

Viel Spaß!

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Nähen für Damen: Blogs, Podcasts und Shops für Deine Inspiration [Werbung*]

Hättest Du mich noch vor wenigen Monaten gefragt, ob ich nicht auch mal was für mich nähen möchte, hätte ich dich ausgelacht. Und dann waren da Anja und Selmin vom Schnittduett mit ihrem Näh-Podcast.

Die zwei sympathischen Mädels haben mich mitgerissen und plötzlich war der Gedanke an “ich näh mir meine eigenen Klamotten” gar nicht mehr so abwegig. Seitdem habe ich viele Podcasts, Blogs und vor allem fantastische Frauen entdeckt, die sich dem Nähen für Damen mit ganzem Herzen widmen.

Daran möchte ich dich gerne teilhaben lassen. Ich möchte Dir meine aktuellen Inspirationsquellen vorstellen und vielleicht bekommst auch Du Lust, die Nähmaschine anzuwerfen und loszulegen.

Bitte beachte: Die folgenden Listen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ich würde mich freuen, wenn Du in den Kommentaren weitere Quellen / Blogs / Podcasts / Video-Blogger / Onlineshops etc. rund ums Thema “Nähen für Damen” teilen würdest.

Noch einige Hinweise zu den “Nähen für Damen”-Listen. Diese sind bunt gemischt und viele der Bloggerinnen vertreiben auch über ihre Blogseiten Stoffe oder eigene Schnittmuster. Oder sie betreiben einen Blog, einen Podcast und einen Shop. Ich hab die einzelnen Seiten nach bestem Wissen und Gewissen eingeordnet und hoffe, dass Du mit meiner Zuordnung zurecht kommst. Angesichts der Fülle hab ich mich auf die Seiten konzentriert, die mich aktuell am meisten fesseln.

Näh-Blogs, die Freude machen:

  • Crafteln – Hier geht’s um das Thema Schnittanpassung. Total spannend, aber auch komplex. Meike hat auch einen Podcast (steht noch auf meiner “Muss ich anhören-Liste”) und gibt viele Onlinekurse, damit Du jeden Schnitt zu Deinem Schnitt machen kannst.
  • Elle Puls – Bei Elke dreht sich alles um das Thema Stilfindung und Näh-Inspirationen für Damen-Kleidung. Es gibt sogar einen eigenen Club-Bereich. Außerdem richtet Elke Näh-Camps quer durch Deutschland aus. Außerdem hat sie einen hörenswerten Podcast (siehe unten).
  • Hilli Hiltrud – Henrike näht Socken. Ja, Socken! Die werden nicht gestrickt, nee, die werden genäht. Aus Stoff. Genauer: aus Stoffresten. Das möchte ich unbedingt ausprobieren. Bei Henrike findet ihr allerdings noch viele weitere Ideen sowie tolle Tipps und Anleitungen, wie man eine Capsule Wardrobe erstellt.
  • MeMadeMittwoch – Der MeMadeMittwoch ist eine sogenannte Linkparty rund ums Nähen für Damen. Jeden ersten Mittwoch im Monat stellen hier Näh-Begeisterte ihre neuen Kleidungsstücke vor – mit Fokus auf Mode für Frauen. Damit sollen alle Näherinnen ermutigt werden, selbst genähte Kleidung selbstbewusst im Alltag zu tragen.
  • Pech und Schwefel – Sehr inspirierender Blog mit tollen Design- und Schnittideen. Im Onlineshop finden sich vielseitige Schnittmuster für Damen und Kinder. Was mir besonders gefällt: Die meisten Schnitte bieten viele Add-ons bzw. Möglichkeiten für Varianten. So erhältst Du mit einem E-Book weit mehr als nur einen Schnitt.
  • Schnittduett – Wie bereits oben geschrieben, haben mich die beiden Mädels Anja und Selmin überhaupt erst auf das Thema “Nähen für Damen” gebracht. Die beiden bloggen, haben einen sehr lustigen Podcast (siehe unten) und entwickeln gemeinsam lässige und schlichte Schnittmuster mit Pfiff. Anja bloggt außerdem auf Rapantinchen und Selmin auf Tweed & Greet. Absolut lesenswert!
  • Seemannsgarn handmade – Auf dieser Seite bloggt und “schnackt” Fredi. Klasse ist ihr Sonntagsschnack, in dem sie jede Woche die neuesten Schnittmuster präsentiert. Also der perfekte Ausgangspunkt, um zu stöbern und neue Schnitt-Lieblinge zu entdecken.

Näh-Podcasts, die Farbe ins Leben bringen:

  • Einfach-nähen – Der Podcast zu den Youtube-Videos, siehe unten. #Livesewalong
  • Nahtzugabe5cm.de – Die Mutter der deutschsprachigen Näh-Podcasts gibt es bereits seit 2014. Muriel hat immer sehr interessante Gäste und Gesprächsparterinnen. Muriel bloggt unter der gleichen Adresse, organisiert viele Näh-Aktionen und Sewalongs und ist daher immer eine gute Anlaufstelle, wenn man ein neues Projekt unter der Nähnadel braucht.
  • Näh deinen Stil mit und von Elle Puls – Podcast rund ums Nähen mit einem speziellen Blick auf den eigenen Stil. Wie findest Du Deinen Stil? Wie wichtig ist der eigene Stil? Und wie verändert er den Blick auf dich selbst und Deine Garderobe? Hier bekommst Du tolle Tipps, wie Du eine selbstgenähte Garderobe zusammenstellst, die tragbar ist und glücklich macht.
  • Schnittduett Dialoge – der Podcast zum Schnittmuster-Label der beiden Kölnerinnen.

Näh-Video-Blogger, die ein Lächeln ins Gesicht zaubern:

  • einfach nähen (Youtube) – Anna von einfach-nähen hat Hunderte von Youtube-Videos auf ihrem Account. Ich glaube, hier findet man zu beinahe jeder Frage eine Antwort in Form eines Videos. Herausragend: Ihre Live-Sewalongs. Einmal im Monat wird gemeinsam via Video ein bestimmter Schnitt genäht. Steht auf meiner “Muss ich unbedingt ausprobieren”-Liste (bisher hab ich immer nur “hinterhergeguckt”).
  • Es gibt bestimmt noch weitere interessante Youtuber, die gute Näh-Videos veröffentlichen. Ich muss jedoch gestehen, dass ich bisher nur über Anna “gestolpert” bin. Daher werde ich an dieser Stelle keine weiteren Empfehlungen aussprechen. Aber fühl dich frei zu kommentieren.

Näh-(Online-)Shops, die Dich begeistern werden:

  • alles-für-selbermacher.de – Der Titel des Shops sagt eigentlich alles. Hier findest Du alles, was Du zum Nähen benötigst: Stoffe in Hülle und Fülle, auch Eigenproduktionen, Kurzwaren, Zubehör, Labels und weitere personalisierte Materialien, Schnittmuster, Plotterdateien uvm.
  • Lillesol & Pelle – Schöne Schnittmuster für jede Gelegenheit. Zu jedem Schnittmuster finden sich viele Näh-Beispiele. Dadurch erhältst Du einen guten Eindruck von den Möglichkeiten des Schnittes.
  • Makerist – Laut eigenen Angaben findest Du bei Makerist mehr als 57.000 Schnittmuster E-Books. Eine unglaubliche Menge, die mich regelmäßig erschlägt. Ferner findest Du hier Videokurse rund ums Nähen sowie viele weitere Materialien, die Du zum Nähen benötigst. Selbstverständlich auch Stoffe.
  • Pattydoo – Pattydoo ist eine der größten deutschsprachigen Nähplattformen und bietet Schnittmuster plus Videoanleitungen rund ums Selbernähen.
  • Schnittgeflüster – Tolle Schnitte, ausgesprochen Anfängertauglich und dennoch ausgefallen. Außerdem viele Taschenschnitte und wunderschöne, handverlesene Stoffe. Das “Schnittgeflüster” hat eine sehr aktive Facebook-Gruppe, die jede Menge Ideen und Anregungen bietet.
  • Sewunity – Kein Onlineshop in erster Linie, sondern eine Schnittmuster-Suchmaschine über die Du aber selbstverständlich direkt die Schnitte kaufen kannst.
  • Snaply Nähkram – Bei Snaply findet sich wirklich alles, was Du für Dein Näh-Hobby brauchst und das zu humanen Preisen. Vor allem, wenn Du Taschen und/oder Rucksäcke nähen möchtest, findest Du hier alle Zubehörteile wie Gurte, D-Ringe, wasserfeste Stoffe wie Oilskin und natürlich passende Schnitte.
  • Stoffe-Hemmers – Mein aktueller Lieblings-Stoff-Shop. Ich finde der Shop ist sehr nutzerfreundlich aufgebaut. V.a. die “dazu passt”-Rubrik ist mehr als hilfreich. Sie zeigt direkt passendes Garn und ergänzende, farblich passende Stoffe / Bündchen an. Ebenso sinnvoll ist das Lineal bei den Produktfotos, damit man Muster in ihrer Größe korrekt einschätzen kann.

Weitere Näh-Inspirations-Quellen

  • Stoffmärkte – Wuselig, eng, anstrengend. So würde ich die Stoffmärkte beschreiben. Aber: Eine unglaubliche Fülle an Stoffen und Zubehör rund ums Nähen. Bitte nie ohne Plan und “einfach mal zum Gucken” hingehen. Das geht (meistens) schief. Deine Taschen werden überquellen von Stoffen und Materialien, die am Ende zu großen Teilen als Schrankleichen enden. Setz Dir am besten ein festes Budget (nimm einfach nur einen bestimmten Betrag Bargeld mit) und schreib Dir vorher auf, was Du alles brauchst und kaufen möchtest. Nimm Dir kleine Musterstücke Deiner vorhandenen Stoffe mit und vor allem: Kauf nicht am ersten Stand und nicht sofort. Lass Dir Zeit und versuche dich von den Hamstern nicht anstecken zu lassen. Die meisten Stoffe werden regelmäßig nachgelegt 😉
  • Dein lokaler Einzelhandel – Gerne würde ich Stoffe vor dem Kauf fühlen und testen. Leider hab ich aber direkt vor Ort keinen Stoffladen und müsste dafür immer in die Stadt fahren inkl. Parkplatzsuche etc. Da mir das momentan meist zu zeitintensiv ist, kaufe ich vorwiegend online. Solltest Du die Möglichkeit haben, vor Ort zu kaufen, ist das aber immer lohnenswert und zu empfehlen. So kannst Du unterschiedliche Stoffarten und Qualitäten einfach besser kennenlernen. Ich gebe zu, das fehlt mir manchmal.
  • Pinterest – Pinne Dir Outfits, Ideen, Schnitte und Mehr und gestalte Dir eine “Must-Sew”-Pinnwand 😉
  • Instagram – Hierzu muss ich vermutlich nichts weiter sagen…

Mein Tipp zum Schluss: Die “Näh ich mir”-App. Mit Hilfe der App kannst Du Deine Nähprojekte übersichtlich organisieren, Schnitte, Stoffe, Kurzwaren ordnen und katalogisieren und dich mit anderen Näh-Nerds vernetzen. Insgesamt hilft die App, beim Nähen die Übersicht zu behalten.

Jetzt hast Du hoffentlich jede Menge Lese- und Stöberinspiration zum Nähen für Damen. Ich gestehe: Ich bin auch noch nicht durch… und hab noch viel vor mir.

Mit Spaß und Freude wünsche ich Dir tolle Näh-Momente für dich.

*Bitte beachten: Ich kennzeichne diesen Beitrag als Werbung, da er auf verschiedene Seiten mit Onlineshops verweist. Ich erhalte allerdings nichts für diese Links und verlinke nur auf die Seiten, die ich für spannend und inspirierend halte.

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